Programm

Okt
22
Do
BR-Klassik: Das ARD-Nachtkonzert (I)
Okt 22 @ 0:05 – 2:00

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 8 F-Dur (NDR Radiophilharmonie: Stefan Sanderling); Felix Mendelssohn Bartholdy: Trio d-Moll, op. 49 (Mitglieder der NDR Radiophilharmonie); Kurt Atterberg: Rhapsodie, op. 1 (Love Derwinger, Klavier; NDR Radiophilharmonie: Ari Rasilainen); Robert Schumann: Streichquartett F-Dur, op. 41, Nr. 2 (Mitglieder der NDR Radiophilharmonie); Max Reger: Acht geistliche Gesänge, op. 138 (NDR-Chor: Hans-Christoph Rademann)

BR-Klassik: Das ARD-Nachtkonzert (IV)
Okt 22 @ 5:03 – 6:00

Karl von Ordonez: Sinfonie C-Dur (L’arte del mondo: Werner Ehrhardt); Ludwig van Beethoven: Klaviertrio B-Dur, Allegro moderato, op. 97 (Alexander Melnikov, Hammerklavier; Isabelle Faust, Violine; Jean-Guihen Queyras, Violoncello); Jean Sibelius: „Karelia-Suite“, Ballade, op. 11 (Baltic Sea Youth Philharmonic: Kristjan Järvi); Giuseppe Tartini: Violinkonzert A-Dur, D 96 (Giuliano Carmignola, Violine; Venice Baroque Orchestra: Andrea Marcon); Friedrich II. von Preußen: Sinfonie G-Dur (Kammerorchester Carl Philipp Emanuel: Hartmut Haenchen); Eric Coates: „For your delight“ (BBC Concert Orchestra: John Wilson)

ORF Ö1: Des Cis
Okt 22 @ 11:30

BEETHOVEN ESSENZIELL
DesCis bringt anlässlich des Beethovenjahres 2020 eine wöchentliche Serie unter dem Titel „Beethoven – essenziell“. In 250 Sekunden wollen wir immer am Donnerstag versuchen den Menschen, das Werk, die Zeit und die Auswirkungen dieses so herausragenden Künstlers zu beleuchten – zur Feier der 250. Wiederkehr des Geburtstages Beethovens.

WDR3: Evgeni Koroliov spielt Beethoven – Klaviersonaten 3
Okt 22 @ 20:04 – 22:00

“Lesen Sie nur Shakespeares Sturm” – das soll Ludwig van Beethoven laut Biograph Anton Felix Schindler mit Blick auf seine Klaviersonate Nr. 17 gesagt haben. Wie zuverlässig der Biograph mit seiner Aussage ist, sei dahingestellt; fest steht, dass Beethoven musikalisch in diesem Werk einen Sturm entfesselt: Lebensdrama, Naturgewalt, Verzweiflung – in dieser Sonate ist jeder Pianist als Kämpfer gefordert. Evgeni Koroliov stellt ihr u.a. die Sonate Nr. 14 entgegen, die “Mondschein-Sonate“, dieses populäre und so traumwandlerisch dahinperlende Klavierwerk. Außerdem spielt Koroliov Stücke, die zu Beethovens jugendlichem Sonatenwerk zählen: Die Sonate Nr. 2 ist 1795 entstanden. Der knapp 15jährige Beethoven hat dieses Werk Joseph Haydn gewidmet und auch in der Sonate Nr. 11 kann man dessen Einfluss hören.

Ludwig van Beethoven
Klaviersonate Nr. 11 B-Dur, op. 22
Klaviersonate Nr. 13 Es-Dur, op. 27,1
Klaviersonate Nr. 14 cis-Moll, op. 27,2 ”Mondschein-Sonate“
Klaviersonate Nr. 2 A-Dur, op. 2,2
Klaviersonate Nr. 17 d-Moll, op. 31,2 “Sturm-Sonate“

Evgeni Koroliov, Klavier

Okt
23
Fr
BR-Klassik: Das ARD-Nachtkonzert (IV)
Okt 23 @ 5:03 – 6:00

Jacques Offenbach: „Les deux aveugles“, Ouvertüre (Philharmonia Orchestra: Neville Marriner); Wolfgang Amadeus Mozart: Klaviertrio B-Dur, Allegretto, KV 502 (Wiener Schubert Trio); Anton Rubinstein: Klavierkonzert Nr. 4 d-Moll, Allegro, op. 70 (Marc-André Hamelin, Klavier; BBC Scottish Symphony Orchestra: Michael Stern); Marcel Grandjany: Fantasie über ein Thema von Haydn, op. 31 (Silke Aichhorn, Harfe); Georg Friedrich Händel: Concerto grosso C-Dur, HWV 318 – „Das Alexanderfest“ (FestspielOrchester Göttingen: Laurence Cummings); Ludwig van Beethoven: Rondo G-Dur, op. 51, Nr. 2 (Michail Pletnev, Klavier); Rachel Portman: „Fagan in prison“, End titles (Royal Philharmonic Orchestra)

Okt
25
So
BR-Klassik: Das ARD-Nachtkonzert (I)
Okt 25 @ 0:05 – 2:00

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 1 C-Dur (hr-Sinfonieorchester: Andrés Orozco-Estrada); Johann Sebastian Bach: Ouvertüre nach französischer Art h-Moll, BWV 831 (Jewgenij Koroliow, Klavier); Felix Mendelssohn Bartholdy: „Ein Sommernachtstraum“, Ouvertüre (hr-Sinfonieorchester: Rolf Gupta); Joseph Haydn: Streichquartett h-Moll, op. 33, Nr. 1 (Delian Quartett); Leoš Janáček: „Taras Bulba“ (hr-Sinfonieorchester: Andrés Orozco-Estrada)

rbb: „LUDWIG VAN BEETHOVEN“ Eine Sendereihe von Eleonore Büning
Okt 25 @ 15:04

Eine Sendereihe von Eleonore Büning
43. Folge

„VERSUCH ÜBER DIE WAHRE ART, BEETHOVENS KLAVIERSONATEN ZU SPIELEN“

Okt
26
Mo
ORF Ö1: Beethoven spezial: Wunderkind Beethoven
Okt 26 @ 19:30

Wunderkind Beethoven

Wäre es nach dem Plan von Johann Beethoven gegangen, hätte Sohn Ludwig – so wie Wolfgang Amadeus Mozart – ebenfalls ein musikalisches „Wunderkind“ werden sollen. Die Vorstellungen des Vaters gingen nur zum Teil auf; die Methoden, mit denen er das zu erreichen versuchte, waren brutal und aus heutiger Sicht fern jeder pädagogischer Grundwerte. Dennoch hat Ludwig van Beethoven eine Karriere als Musiker gemacht, seine Genialität hat offenbar den widrigen Kindheitserfahrungen getrotzt.

Und – so berichtet es zumindest die Legende – ein anderes pianistisches Wunderkind sollte durch einen „Weihekuss“ Beethovens für den künstlerischen Olymp vorbereitet worden sein – Franz Liszt.

Die vierte Ausgabe von „Beethoven spezial“ geht im Rahmen des Ö1 Schwerpunkts dem Phänomen „Wunderkind“ und „Frühbegabung“ nach und bringt musikalisch beeindruckende Beispiele eines Phänomens, das uns bis heute in gewisser Weise fasziniert.

Okt
27
Di
ORF Ö1: Das Ö1 Konzert: Liszt Festival Raiding 2020
Okt 27 @ 14:05

Shani Diluka, Klavier. Franz Liszt: a) Sonetto del Petrarca Nr. 104; b) Jeux d’eau à la Villa d’Este Ludwig van Beethoven: Sonate cis-Moll op. 27/2, „Mondschein-Sonate“ Franz Schubert/Franz Liszt: Ständchen; Gretchen am Spinnrade; Auf dem Wasser zu singen * L. van Beethoven: Sonate f-Moll op. 57, „Appassionata“ (aufgenommen am 17. Oktober im Franz Liszt Konzertsaal im Lisztzentrum in Raiding).

WDR3: Berliner Philharmoniker – Kirill Petrenko und Daniel Barenboim
Okt 27 @ 20:04 – 22:00

“Weißt Du, was ich durchmachen musste, bis ich dieses letzte C-Dur erreichte? Nein, es ist kein Werk des Schmerzes, sondern ein Werk übermenschlicher Kraft.“, schreibt der tschechische Komponist Josef Suk über seine Sinfonie “Asrael“ an einen Freund. Benannt hat er die Sinfonie nach dem Todesengel aus der islamischen und jüdischen Mythologie, denn Suk verarbeitet mit dem Werk gleich zwei Verluste: den seines verehrten Lehrers Antonín Dvořák und den seiner eigenen Ehefrau Otilie, der Tochter Dvořáks. Durch emotionale Tiefen bewegt sich Suks Sinfonie hindurch, bis sie im letzten Satz schließlich hoffnungsvoll endet. Der legendäre Pianist Daniel Barenboim, ein jahrzehntelanger Freund der Berliner Philharmoniker, tritt eine ähnliche Reise auch bei Beethovens drittem Klavierkonzert an: immer wieder changiert die Musik zwischen tragischem Moll und lichtem Dur.

Ludwig van Beethoven
Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll, op. 37

Josef Suk
Sinfonie Nr. 2 c-Moll, op. 27 “Asrael“

Daniel Barenboim, Klavier
Berliner Philharmoniker
Leitung: Kirill Petrenko