Programm

Nov
29
So
Beethoven – die Biografie zum Hören mit Udo Wachtveitl: Folge 3 – Heroische Zeiten (1801-1805)
Nov 29 all-day

Beethoven – die Biografie zum Hören mit Udo Wachtveitl

Folge 3 – Heroische Zeiten (1801-1805)

Napoleon Bonapartes Eroberungskriege verändern Europa. Helden sind in Mode, und Beethovens Musik hört man das an. Beethoven schreibt eine unerhört lange und schwierige Symphonie: Die „Eroica“. Er tilgt den ursprünglichen Titel „Bonaparte“ und schafft mit seiner Oper „Leonore“ einen Hymnus auf die Freiheit. Seine neuartigen Kompositionen machen ihn rasch berühmt – und bei Kritikern auch berüchtigt. Aber auf seine Triumphe fällt ein düsterer Schatten: Er wird schwerhörig.

https://www.ardaudiothek.de/beethoven-die-biografie-zum-hoeren-mit-udo-wachtveitl/folge-3-heroische-zeiten-1801-1805/82070426

 

 

Nov
30
Mo
arte concert: Beethovens Sinfonien und ihre Vorbilder II
Nov 30 – Dez 8 all-day
Die Akademie für Alte Musik Berlin spielt unter der Leitung von Bernhard Forck Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Paul Wranitzky und Ludwig van Beethoven.

Das erste Stück formuliert gleich das musikalische Thema für diesen Blick auf Beethoven: Der Anfang der Ouvertüre zu dem Schäferspiel, das Mozart als Zwölfjähriger schrieb, gleicht dem Kopfthema von Beethovens „Eroica“ aufs Haar. Das zweite Stück schlägt das große politische Thema an, um das die Legende der „Eroica“ kreist. Paul Wranitzky reflektiert in seiner charakteristischen Sinfonie den Koalitionskrieg gegen das revolutionäre Frankreich, in dem Österreich Federn ließ. Der musikalische Jubel über den Frieden, mit dem die Sinfonie formal wieder in Ordnung kommt, erfreute Kaiser Franz nicht. Er verbot das Stück. Beethovens „Eroica“ preist das Ideal eines Befreiers zur Humanität, auch wenn ihm der Glaube an das aktuelle Idol – Napoleon – abhanden kam. Zum Menschheitston in seinen Werken gehört wohl der Lyrismus der Liebe ebenso wie der Nachhall des Kampfes und der Freudentanz der Befreiung, den das Finale in vielen Varianten und zu starken Kontrasten durchführt.

Programm:

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Intrada zum Singspiel „Bastien und Bastienne“ KV 50 (46b)

Paul Wranitzky (1756–1808)
Grande Symphonie caractéristique pour la Paix avec la République française c-Moll op. 31

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

https://www.arte.tv/de/videos/099434-002-A/beethovens-sinfonien-und-ihre-vorbilder-ii/

 

Beethoven – die Biografie zum Hören mit Udo Wachtveitl: Folge 4 – Schaffensrausch (1804-1808)
Nov 30 all-day

Folge 4 – Schaffensrausch (1804-1808)

Wien ist von Napoleon besetzt. Beethoven ist mit Anfang 30 in einer schlechten psychischen und körperlichen Verfassung. Durch seine große Liebe zu Josephine Brunsvik schöpft er wieder Hoffnung. In dieser Zeit entstehen Beethovens größte Werke: Die Vierte bis Sechste Symphonie, das Vierte Klavierkonzert, das Violinkonzert, die komplexen Streichquartette für den Grafen Rasumovsky, die „Appassionata“. Im Dezember 1808 gibt Beethoven ein epochales Konzert. „Die Fünfte“ erblickt das Licht der Welt.

https://www.ardaudiothek.de/beethoven-die-biografie-zum-hoeren-mit-udo-wachtveitl/folge-4-schaffensrausch-1804-1808/82070420

 

 

Dez
1
Di
arte concert: Die Neunte von Maurice Béjart
Dez 1 – Dez 8 all-day

Ein bravourvoll getanztes Konzert, vielfach mit Standing Ovations bedacht: Maurice Béjarts großartige Inszenierung der Neunten Symphonie von Beethoven hat in ihrer langen Geschichte ein großes Publikum begeistert. ARTE zeigt eine Aufzeichnung aus dem Jahr 2014, in dem das Tanzstück in der Originalchoreographie erstmals fürs Fernsehen aufgezeichnet wurde. Mit „The Tokyo Ballet“.

Maurice Béjarts großartige Inszenierung der Neunten Symphonie von Beethoven hat in ihrer langen Geschichte seit ihrer Uraufführung im Jahr 1964 ein großes Publikum begeistert. Die Neunte und die Anrufung der Brüderlichkeit aller Menschen, wie sie von Schiller in der „Ode an die Freude“ beschworen hat, ist heute immer noch hochaktuell. „Alle Menschen werden Brüder“ – das ist der Verdienst und die kraftvolle Botschaft, die von dieser Musik und Choreographie ausgeht. 250 Tänzer und Musiker auf der Bühne der Tokioter NHK Hall haben diese Botschaft an die Welt vermittelt. In Worten von Béjart ist es „eine ‚Manifestation’, im tiefsten Sinne des Wortes“. Die Wiederaufführung von Maurice Béjarts Inszenierung der Neunten Symphonie wurde in der Tokioter NHK Hall am 8. und 9. November 2014 erstmalig fürs Fernsehen aufgezeichnet. Piotr Nardelli, ein ehemaliger Tänzer aus Béjarts Kompanie und langjähriger Freund und Wegbegleiter, studierte die Choreographie so originalgetreu ein, wie sie von Béjart ursprünglich erdacht war. Es spielt das Israel Philharmonic Orchestra unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta. Als Sänger sind Kristin Lewis, Mihoko Fujimura, Kei Fukui und Alexander Vinogradov zu hören. Die beiden Kompanien, das Tokyo Ballet und das Béjart Ballet Lausanne, treten in der einzigartigen Produktion gemeinsam auf. Die Inszenierung ist ein emotional bewegendes und bravourvoll getanztes Gesamtkunstwerk, das Künstler aus verschiedenen Ländern vereint. Ein Plädoyer für Frieden und Brüderlichkeit.
Beethoven – die Biografie zum Hören mit Udo Wachtveitl: Folge 5 – Dichtung und Wahrheit (1809-1812)
Dez 1 all-day

Beethoven – die Biografie zum Hören mit Udo Wachtveitl

Folge 5 – Dichtung und Wahrheit (1809-1812)

Napoleon bombardiert Wien. Mehrere Frauen kreuzen Beethovens Lebensweg: Therese Malfatti, Bettina Brentano, Antonie Brentano. Wer aber ist die „Unsterbliche Geliebte“, der er seinen leidenschaftlichsten Brief schreibt? Was kann man Bettina Brentano glauben, die viel Persönliches von Beethoven schreibt? Wie verläuft die ersehnte Begegnung mit Goethe? In diese Zeit fällt das Fünfte Klavierkonzert, die Musik zu Goethes Egmont, das Klaviertrio op. 97 für den Erzherzog Rudolf und vor allem die Siebte und Achte Symphonie.

https://www.ardaudiothek.de/beethoven-die-biografie-zum-hoeren-mit-udo-wachtveitl/folge-5-dichtung-und-wahrheit-1809-1812/82070400

 

 

Let’s Talk about Beethoven – Mit ExpertInnen im Gespräch (0nline!) @ Haus der Musik
Dez 1 @ 18:00

Gemeinsam mit dem Haus der Musik lädt WIENBEETHOVEN2020 zur Gesprächsreihe „Let´s talk about Beethoven“ ein. Verschiedene RednerInnen lassen das Publikum an ihrer Expertise bezüglich des Jubilars teilhaben und eröffnen neue Perspektiven zum großen Komponisten.

Diesmal begrüßen Susanne Schicker und Simon Posch die Stargeigerin Lidia Baich, den Komponisten und Geiger Aleksey Igudesman, die Pianistin Alexandra Goloubitskaia und den Dirigenten Martin Haselböck. Am Klavier ist der sechsjährige Pianist Leo Georgov zu hören.

Die Veranstaltung sehen Sie auf:

Dez
2
Mi
arte concert: Beethoven – Fidelio
Dez 2 – Dez 6 all-day

Nur selten trat Karl Böhm (1894 – 1981) in der Deutschen Oper Berlin ans Dirigentenpult. 1969 dirigierte er Beethovens einzige Oper in West-Berlin und fand mit seiner Interpretation des Fidelio die Zustimmung der Kritiker: Er entlocke der Partitur ein „Kaleidoskop der Leidenschaften“. Gwyneth Jones und James King singen die Hauptrollen der Leonore (Fidelio) und des Florestan.

Beethoven und sein Werk – opus 72 c
Endlich! Fast zehn Jahre lang hat Beethoven seine einzige Oper Leonore überarbeitet und den Titel zu Fidelio geändert. Er hat das Libretto überarbeiten lassen, um die Handlung zuzuspitzen und gleichzeitig das zu bewahren, was das Besondere der Oper ausmacht: eine starke und intelligente weibliche Hauptfigur. Die dritte Fassung der Oper wird am 23. Mai 1814 erstmals aufgeführt und wird begeistert aufgenommen.
(Séverine Garnier)

Beethovens “Fidelio” ist eine Oper über die Freiheit und den Kontrast zwischen der Dunkelheit des Eingesperrtseins – bei Beethoven die Ungerechtigkeit der politischen Gefangenschaft – und dem Licht von Recht und Gerechtigkeit. Sie sind beide in der Musik in der Musik und auf der Bühne hör- und erfahrbar. Diese ethische Erhabenheit und die reine, musikalische Schönheit und Macht in Beethovens Musik machen „Fidelio“ zu einem einzigartigen Erlebnis und zu einer der großen Opern des deutschen Repertoires.

Diese Produktion von Gustav Rudolf Sellner wurde im Jahr 1969 an der Deutschen Oper Berlin aufgezeichnet. Am Orchesterpult steht der große Karl Böhm in einem seiner seltenen Auftritte an der Deutschen Oper.

https://www.arte.tv/de/videos/094370-015-A/beethoven-fidelio/

Beethoven – die Biografie zum Hören mit Udo Wachtveitl: Folge 6 – Krieg und Frieden (1813-1815)
Dez 2 all-day

Beethoven – die Biografie zum Hören mit Udo Wachtveitl

Folge 6 – Krieg und Frieden (1813-1815)

In der Völkerschlacht bei Leipzig wird Napoleon besiegt. Beethoven dirigiert auf einem Wohltätigkeitskonzert für die Invaliden die „Siebte Symphonie“, seine Schlachtensymphonie „Wellingtons Sieg“ macht Furore. Auch seine Oper, die jetzt „Fidelio“ heißt. Der Wiener Kongress soll den Frieden sichern und die Ordnung Europas wiederherstellen. Für das begleitende Kulturprogramm entsteht die Kantate „Der glorreiche Augenblick“. Beethoven steht auf dem Gipfel seines Ruhmes. Aber es geht ihm schlecht, und die Schwerhörigkeit schreitet dramatisch fort. Als sein Bruder stirbt, wirft sich Beethoven in einen verbissenen Kampf um die Vormundschaft des neunjährigen Neffen Karl.

https://www.ardaudiothek.de/beethoven-die-biografie-zum-hoeren-mit-udo-wachtveitl/folge-6-krieg-und-frieden-1813-1815/82070396

 

 

Der junge Beethoven
Dez 2 – Dez 8 all-day

 

In diesem Film wird Beethovens Kindheit und seine Jugend in den Mittelpunkt gestellt. Neuere Forschungen zeigen, wie Ludwig van Beethovens Familiengeschichte und seine Kindheit das Fundament einer ungewöhnlichen musikalischen Entwicklung darstellen.

Ein Film von Michael Meert.

https://www.beethoven.de/de/video/view/6286693275533312/Der+junge+Beethoven

 

Dez
3
Do
arte concert: Quartett Ebène: Gesamtaufführung der Streichquartette Ludwig van Beethovens Nr. 1, 10 und 9
Dez 3 – Dez 10 all-day

Zweiter Abend der Gesamtaufführung der Streichquartette von Ludwig van Beethoven. Nach dem bravourösen Auftakt vom Vortag setzen die vier Musiker ihren Vortragszyklus mit drei weiteren Streichquartetten fort, dem ersten, dem zehnten und dem neunten.

Der Abend beginnt mit dem Streichquartett Nr. 1 – dem ersten Werk, das Beethoven dem böhmischen Fürsten und Kunstmäzen Joseph Franz von Lobkowitz widmete. Das in jeder Hinsicht brillante Werk zeichnet sich durch seine Länge aber auch durch seine Ausdruckskraft aus.

Auch das Streichquartett Nr. 10 ist eine Hommage an Fürst Lobkowitz. Es gelangte rasch zu großer Beliebtheit, nicht zuletzt dank einer gegenüber den Vorläuferkompositionen sanfteren und zuversichtlicheren Stimmung.

Der Abend schließt mit dem Streichquartett Nr. 9, das Graf Andrej Rasumowsky, dem russischen Botschafter in Wien und Freund von Fürst Lichnowsky, gewidmet ist und von allen Beethoven-Quartetten am erfolgreichsten war.

Programm: 

Ludwig van Beethoven – Streichquartett Nr. 1
Ludwig van Beethoven – Streichquartett Nr. 10
Ludwig van Beethoven – Streichquartett Nr. 9 „Rasumowsky“

Aufzeichnung vom 13. Oktober 2020 in der Cité de la Musique, Paris.

https://www.arte.tv/de/videos/097909-002-A/quartett-ebene-gesamtauffuehrung-der-streichquartette-ludwig-van-beethovens/