Programm

Jun
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Di
arte: Òrain
Jun 30 @ 5:00 – 6:10

Ludwig van Beethoven hat schottische Lieder neu bearbeitet – doch über ihren tatsächlichen Ursprung wusste er wenig. Der Komponist war fasziniert von den Volksmusik-Melodien. Dass es sich dabei auch um Klagelieder des verdrängten Volks der Gälen handelte, blieb ihm leider verborgen. Der Gälisch-Experte Michael Klevenhaus aus Bonn reist durch Europa und begibt sich auf Spurensuche.

 

 

BR-Klassik: Das ARD-Nachtkonzert (IV)
Jun 30 @ 5:03 – 6:00

Johann Sebastian Bach: Orchestersuite Nr. 3 D-Dur, Ouvertüre, BWV 1068 (German Brass: Enrique Crespo); John Field: Rondeau A-Dur (Míceál O’Rourke, Klavier; London Mozart Players: Matthias Bamert); Niels Wilhelm Gade: Streichoktett F-Dur, Andantino quasi allegretto, op. 17 (L’archibudelli, Smithsonian Chamber Players); Ottorino Respighi: „Rossiniana“, Capri e Taormina (Radio-Symphonie-Orchester: Gerd Albrecht); Ludwig van Beethoven/Franz Liszt: „An die ferne Geliebte“ (Evgenia Rubinova, Klavier); Tomaso Albinoni: Oboenkonzert B-Dur, op. 7, Nr. 3 (Stefan Schilli, Oboe; Stuttgarter Kammerorchester: Nicol Matt); Joseph Haydn: Violoncellokonzert C-Dur, Finale, Hob. VIIb/1 (Daniel Müller-Schott, Violoncello; The Australian Chamber Orchestra: Richard Tognetti)

ORF Ö1: Zwei Celli im Duett
Jun 30 @ 8:20

Mit Mirjam Jessa. Erbitterte Freundschaften, die Rache der Fledermaus und eine Weltersteinspielung.

Als junger Mensch eine Zeitenwende zu erleben, die uns bis heute umtreibt, wie reagieren darauf etwa junge Musiker? Ludwig van Beethoven und Antonìn Reicha inskribieren im Mai 1789 in Bonn Philosophie. Zum Broterwerb spielen sie dort in der Hofkapelle, die vom jüngsten Spross Maria Theresias, Maximilian Franz, gegründet wurde: ein „Hotspot“ künftig namhafter Komponisten. Als Reicha vor 195 Jahren in Wien seine Sinfonia Concertante für zwei Violoncelli uraufführte, waren die einstigen Kommilitonen längst zu Konkurrenten geworden.

BR-Klassik: Klassik-Stars: Belcea Quartet
Jun 30 @ 18:05 – 19:00

Johannes Brahms: Streichquintett G-Dur, op. 111 (Thomas Kakuska, Viola); Ludwig van Beethoven: Streichquartett F-Dur, op. 135

BR-Klassik: „32 x Beethoven – Ein Klavierpodcast mit Igor Levit: Beethoven bewegt BR-KLASSIK
Jun 30 @ 19:05 – 20:00

Igor Levit und sein Freund Anselm Cybinski begeben sich in ihrem Beethoven-Podcast auf einen wilden Ritt durch musikalische Themen, Einflüsse und Epochen. Levit beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit Beethovens Klaviersonaten, kein Wunder, dass er zu jedem Stück etwas zu erzählen hat. In 32 Podcast-Folgen, eine für jede Sonate, hören Sie, was Beethovens Musik so revolutionär und einzigartig macht.

Folge 25: Klaviersonate G-Dur, op. 79 (Igor Levit, Klavier)
Igor Levit im Gespräch mit Anselm Cybinski

BR-Fernsehen: Klassik am Odeonsplatz 2016 „An die Freude“
Jun 30 @ 23:45 – Jul 1 @ 2:15

„An die Freude“! – so nannte Friedrich Schiller sein berühmtes Gedicht, das er 1785 in Gohlis bei Leipzig verfasste. Das in der Aufklärung formulierte Ideal von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit brannte vielen Menschen zur Zeit der schon schwelenden Französischen Revolution in den Herzen. Schnell wurden Komponisten von der Ode zu Vertonungen inspiriert wie Robert Schumann, Carl Friedrich Zelter oder später auch Peter Tschaikowsky. Die berühmteste ist zweifelsohne Ludwig van Beethovens 9. Symphonie. Seit 1985 ist sie, in einem von Herbert von Karajan speziell angefertigten Arrangement, die offizielle Hymne der Europäischen Union. 2016 war die 9. Symphonie von Beethoven erstmals bei „Klassik am Odeonsplatz“ zu hören gewesen, Daniel Harding dirigierte das Symphonieorchester und den Chor des Bayerischen Rundfunks. Das erlesene Solistenquartett setzte sich aus Annette Dasch, Elisabeth Kulman, Andrew Staples und Gerald Finley zusammen. Außerdem stand Beethovens Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 auf dem Programm. Sie ergänzt die „Ode an die Freude“ ideal. Denn auch im Fidelio geht es um Befreiung, Gerechtigkeit und die treue, liebend sich aufopfernde Verbindung zwischen zwei Menschen.  Als der Odeonsplatz in hochsommerliches Abendlicht getaucht war, hatte das „Nachtlied“ op. 108 für Chor und Orchester von Robert Schumann für ganz besonders stimmungsvolle Momente gesorgt.

Jul
1
Mi
BR-Klassik: Das ARD-Nachtkonzert (III)
Jul 1 @ 4:03 – 5:00

Béla Bartók: „Der Wunderbare Mandarin“, Suite (SWR Symphonieorchester: Peter Eötvös); Ludwig van Beethoven: Romanze F-Dur, op. 50 (Deutsche Kammerphilharmonie, Violine und Leitung: Thomas Zehetmair); Giuseppe Verdi: „Les vêpres siciliennes“, Le quattro stagioni (London Symphony Orchestra: Antonio de Almeida)

ORF Ö1: „Groß und individualistisch“
Jul 1 @ 10:05

Mit Nadja Kayali
„Ludwigs Sonatensommer“ – Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier in Es-Dur op. 7

Als „Grande Sonate“ hat Ludwig van Beethoven seine 1796/97 entstandene Klaviersonate in Es-Dur bezeichnet. Groß ist sie nicht allein wegen ihrer Ausdehnung, sondern auch aufgrund ihres Anspruches. Davon zeugt bereits die Veröffentlichung als einzelne Opusnummer. Bereits Carl Czerny attestierte der Sonate „Leidenschaft“. Ob diese Leidenschaft in Verbindung mit der Widmungsträgerin des Werkes, Babette Keglevics, zu sehen ist?

Hagen Quartett @ Wiener Konzerthaus, Großer Saal
Jul 1 @ 18:00 – 19:10

INTERPRETEN

Hagen Quartett

Lukas HagenVioline

Rainer SchmidtVioline

Veronika HagenViola

Clemens HagenVioloncello

PROGRAMM

Dmitri Schostakowitsch

Streichquartett Nr. 4 D-Dur op. 83 (1949)

Ludwig van Beethoven

Streichquartett cis-moll op. 131 (1825–1826)

Hagen Quartett @ Wiener Konzerthaus, Großer Saal
Jul 1 @ 20:30 – 21:40

INTERPRETEN

Hagen Quartett

Lukas HagenVioline

Rainer SchmidtVioline

Veronika HagenViola

Clemens HagenVioloncello

PROGRAMM

Dmitri Schostakowitsch

Streichquartett Nr. 4 D-Dur op. 83 (1949)

Ludwig van Beethoven

Streichquartett cis-moll op. 131 (1825–1826)