Programm

Jun
28
So
KLASSIK Hauskonzert: Beethovens und Schuberts Verinnerlichung: Der Strom des Bewusstseins am Klavier (online!)
Jun 28 all-day

Paul-André Bempéchat | Klavier
Beethovens Drei letze Sonaten, Op. 109, 110, und 111

arte: Òrain
Jun 28 @ 23:50 – Jun 29 @ 0:40

Dokumentation von Friedrich Moser und Michael Seeber
WDR/ARTE, blue+green communication, Mediaco-op, Österreich 2019, 52 Min.
Nur ausgewiesene Kenner wissen, dass Beethoven u.a. schottische Volkslieder bearbeitet hat. Dabei wurde ihm bewusst vorenthalten, dass die Lieder mit neuem, englischem Text ihres gälischen Ursprungs beraubt wurden. An der Seite von Michael Klevenhaus, Experte für schottische Kultur, taucht der Film ein in eine faszinierende Welt der gälischen Liedkultur und entdeckt über Beethovens Werk die alten Lieder neu.

Jun
29
Mo
BR-Klassik: Das ARD-Nachtkonzert (I)
Jun 29 @ 0:05 – 2:00

Albert Lortzing: Konzertstück E-Dur (Peter Damm, Horn; Staatskapelle Dresden: Siegfried Kurz); Carl Philipp Emanuel Bach: Konzert c-Moll, Wq 43, Nr. 4 (Michael Rische, Klavier); Arnold Schönberg: Konzert B-Dur (Quatuor Diotima; MDR-Sinfonieorchester: Jun Märkl); Franz Schmidt: Konzertante Variationen über ein Thema von Beethoven (Carlo Grante, Klavier; MDR-Sinfonieorchester: Fabio Luisi); Eduard Künneke: „Tänzerische Suite“, op. 26 (Orchester der Staatsoperette Dresden: Ernst Theis)

arte: Prometheus
Jun 29 @ 0:40 – 2:10
Jun
30
Di
arte: Òrain
Jun 30 @ 5:00 – 6:10

Ludwig van Beethoven hat schottische Lieder neu bearbeitet – doch über ihren tatsächlichen Ursprung wusste er wenig. Der Komponist war fasziniert von den Volksmusik-Melodien. Dass es sich dabei auch um Klagelieder des verdrängten Volks der Gälen handelte, blieb ihm leider verborgen. Der Gälisch-Experte Michael Klevenhaus aus Bonn reist durch Europa und begibt sich auf Spurensuche.

 

 

BR-Klassik: Das ARD-Nachtkonzert (IV)
Jun 30 @ 5:03 – 6:00

Johann Sebastian Bach: Orchestersuite Nr. 3 D-Dur, Ouvertüre, BWV 1068 (German Brass: Enrique Crespo); John Field: Rondeau A-Dur (Míceál O’Rourke, Klavier; London Mozart Players: Matthias Bamert); Niels Wilhelm Gade: Streichoktett F-Dur, Andantino quasi allegretto, op. 17 (L’archibudelli, Smithsonian Chamber Players); Ottorino Respighi: „Rossiniana“, Capri e Taormina (Radio-Symphonie-Orchester: Gerd Albrecht); Ludwig van Beethoven/Franz Liszt: „An die ferne Geliebte“ (Evgenia Rubinova, Klavier); Tomaso Albinoni: Oboenkonzert B-Dur, op. 7, Nr. 3 (Stefan Schilli, Oboe; Stuttgarter Kammerorchester: Nicol Matt); Joseph Haydn: Violoncellokonzert C-Dur, Finale, Hob. VIIb/1 (Daniel Müller-Schott, Violoncello; The Australian Chamber Orchestra: Richard Tognetti)

ORF Ö1: Zwei Celli im Duett
Jun 30 @ 8:20

Mit Mirjam Jessa. Erbitterte Freundschaften, die Rache der Fledermaus und eine Weltersteinspielung.

Als junger Mensch eine Zeitenwende zu erleben, die uns bis heute umtreibt, wie reagieren darauf etwa junge Musiker? Ludwig van Beethoven und Antonìn Reicha inskribieren im Mai 1789 in Bonn Philosophie. Zum Broterwerb spielen sie dort in der Hofkapelle, die vom jüngsten Spross Maria Theresias, Maximilian Franz, gegründet wurde: ein „Hotspot“ künftig namhafter Komponisten. Als Reicha vor 195 Jahren in Wien seine Sinfonia Concertante für zwei Violoncelli uraufführte, waren die einstigen Kommilitonen längst zu Konkurrenten geworden.

BR-Klassik: Klassik-Stars: Belcea Quartet
Jun 30 @ 18:05 – 19:00

Johannes Brahms: Streichquintett G-Dur, op. 111 (Thomas Kakuska, Viola); Ludwig van Beethoven: Streichquartett F-Dur, op. 135

BR-Klassik: „32 x Beethoven – Ein Klavierpodcast mit Igor Levit: Beethoven bewegt BR-KLASSIK
Jun 30 @ 19:05 – 20:00

Igor Levit und sein Freund Anselm Cybinski begeben sich in ihrem Beethoven-Podcast auf einen wilden Ritt durch musikalische Themen, Einflüsse und Epochen. Levit beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit Beethovens Klaviersonaten, kein Wunder, dass er zu jedem Stück etwas zu erzählen hat. In 32 Podcast-Folgen, eine für jede Sonate, hören Sie, was Beethovens Musik so revolutionär und einzigartig macht.

Folge 25: Klaviersonate G-Dur, op. 79 (Igor Levit, Klavier)
Igor Levit im Gespräch mit Anselm Cybinski

BR-Fernsehen: Klassik am Odeonsplatz 2016 „An die Freude“
Jun 30 @ 23:45 – Jul 1 @ 2:15

„An die Freude“! – so nannte Friedrich Schiller sein berühmtes Gedicht, das er 1785 in Gohlis bei Leipzig verfasste. Das in der Aufklärung formulierte Ideal von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit brannte vielen Menschen zur Zeit der schon schwelenden Französischen Revolution in den Herzen. Schnell wurden Komponisten von der Ode zu Vertonungen inspiriert wie Robert Schumann, Carl Friedrich Zelter oder später auch Peter Tschaikowsky. Die berühmteste ist zweifelsohne Ludwig van Beethovens 9. Symphonie. Seit 1985 ist sie, in einem von Herbert von Karajan speziell angefertigten Arrangement, die offizielle Hymne der Europäischen Union. 2016 war die 9. Symphonie von Beethoven erstmals bei „Klassik am Odeonsplatz“ zu hören gewesen, Daniel Harding dirigierte das Symphonieorchester und den Chor des Bayerischen Rundfunks. Das erlesene Solistenquartett setzte sich aus Annette Dasch, Elisabeth Kulman, Andrew Staples und Gerald Finley zusammen. Außerdem stand Beethovens Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 auf dem Programm. Sie ergänzt die „Ode an die Freude“ ideal. Denn auch im Fidelio geht es um Befreiung, Gerechtigkeit und die treue, liebend sich aufopfernde Verbindung zwischen zwei Menschen.  Als der Odeonsplatz in hochsommerliches Abendlicht getaucht war, hatte das „Nachtlied“ op. 108 für Chor und Orchester von Robert Schumann für ganz besonders stimmungsvolle Momente gesorgt.