Programm

Mrz
26
Do
BR-Klassik: Das ARD-Nachtkonzert (II)
Mrz 26 @ 2:03 – 4:00

BR-KLASSIK gestaltet und präsentiert täglich das ARD-Nachtkonzert.

Antonín Dvořák: Streicherserenade E-Dur, op. 22 (Deutsche Streicherphilharmonie: Michael Sanderling); Ludwig van Beethoven: Sextett Es-Dur, op. 81 b (Vladimir Schambasov, Hermann Baumann, Horn; Gewandhaus-Quartett); Christoph Graupner: Ouvertüre F-Dur (Ars Antiqua Austria: Gunar Letzbor); Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert C-Dur, KV 246 – „Lützow-Konzert“ (Orchestre de Chambre de Lausanne, Klavier und Leitung: Christian Zacharias); Ottorino Respighi: Preludio, corale e fuga (BBC Philharmonic Manchester: Gianandrea Noseda)

ORF Ö1: Radiokolleg – Die Ikone Beethoven
Mrz 26 @ 9:45

Radiokolleg – Die Ikone Beethoven

Rezeption eines Genies (2). Gestaltung: Andreas Maurer

Wie wird man zur Legende?

Bereits zu Lebzeiten trugen die neuen Allgemeinen Musikzeitungen zur medialen Inszenierung Ludwig van Beethovens bei, machten ihn zum Genie, Revolutionär und Zauberer in Personalunion. Schnell schien das vorherrschende Vokabular auf diesen Prototypen des romantischen Künstlers nicht mehr anwendbar, die Musikkritik musste sich einer neuen Sprache bedienen:

E.T.A. Hoffmann hörte in der 5. Sinfonie etwa jene „unendliche Sehnsucht, die das Wesen der Romantik sei“, für Friedrich Nietzsche war die Neunte ein „Evangelium der Weltenharmonie“.

Neben Testament und Totenmaske trugen auch musikfremde Medien wie Literatur und bildende Kunst zur Ikonenbildung bei. Denn: wurde Beethoven anfangs noch als fühlender Mensch beschrieben, erhob man ihn gegen Ende des Jahrhunderts zum unantastbaren Gott, wie etwa mit der übermenschlichen Beethovenstatue Max Klingers (Wiener Secession 1902).

Die Folge: eine Nationalisierung des Komponisten. Man errichtete ihm zu Ehren Denkmäler und feierte Volksfeste. Kanonisiert und monumentalisiert wurde der Musiktitan im Dritten Reich als Speerspitze in den Kampf um die „wahre Musik“ ins Feld geführt und ungleich häufiger gespielt als andere deutsche Komponisten – vielleicht bis heute.

Kann man Ludwig van Beethoven also überhaupt noch objektiv betrachten? Siegt nicht Deutung über Dokument? Fehlt der kritische Abstand für ein zeitgemäßes Beethoven-Bild?
Andreas Maurer hat sich mit der Medienrezeption und der monumentalen Erinnerungskultur die Ludwig van Beethoven bis heute zum weltübergreifenden Mythos machen beschäftigt.

Service

Hans Volkmann: Beethovendramen. In: Die Musik Jhg. 5, Quartal 1, Bd. 17 | Heft 4 : V. Jahr 1905/1906

Angelika Corbineau-Hoffmann: Testament und Totenmaske: der literarische Mythos des Ludwig van Beethoven. (Weidmannsche Hildesheim, 2000)

Elvira Seiwert: Beethoven Szenarien. Thomas Manns „Doktor Faustus“ und Adornos Beethoven-Projekt. (Springer, 1995)

Berenike Schröder: Monumentale Erinnerung – ästhetische Erneuerung: Beethovenrezeption und die und die Ästhetik der Intermedialität in den Schriften der Neudeutschen Schule. (V&R Unipress, 2012)

SWR2: Beethoven im Schnelldurchlauf: Scan-Sonate Nr. 14 von Hermann Kretzschmar
Mrz 26 @ 10:05

Beethoven im Schnelldurchlauf: Scan-Sonate Nr. 14 von Hermann Kretzschmar

Beethoven, radikal kurz: Hermann Kretzschmar, Pianist des Ensemble Modern, hat Beethovens Klaviersonaten im Schnellverfahren „abgetastet“. Er spielt dabei nur die erste Zählzeit eines jeden Taktes. Faszinierendes Ergebnis: 32 Scan-Sonaten. Folge 14: Die Sonate op. 27 Nr. 2 in cis-Moll.

ORF Ö1: Des Cis
Mrz 26 @ 11:30

Moderner Beethoven

mit Daniela Knaller. Wiener Klangkollektiv unter Rémy Ballot.

Nach ihrer erfolgreichen Schubert-CD bringen das Wiener Klangkollektiv und Rémy Ballot nun eine CD mit Beethovens 3. Sinfonie „Eroica“ und der Egmont-Ouvertüre heraus. Dabei verschmilzt Ballot sein Wissen um die Alte Musik mit dem herausragenden Können seiner MusikerInnen, die auf modernen Instrumenten spielen. Das Ganze ergibt einen sehr frischen Klang, der verschiedene Ebenen der Musik freilegt. Das Schöne dabei ist, dass die Musik nie schnittig klingt, sondern gefühlvoll.

BEETHOVEN ESSENZIELL
„Des Cis“ bringt anlässlich des Beethovenjahres 2020 eine wöchentliche Serie unter dem Titel „Beethoven – essenziell“. In 250 Sekunden wollen wir immer am Donnerstag versuchen den Menschen, das Werk, die Zeit und die Auswirkungen dieses so herausragenden Künstlers zu beleuchten – zur Feier der 250. Wiederkehr des Geburtstages Beethovens.
Service

Aktuelle Aufnahme:
Ludwig van Beethoven: Eroica und Egmont Ouvertüre, Wiener Klangkollektiv, Rémy Ballot
Gramola

Panorama – Beethoven bewegt BR-KLASSIK
Mrz 26 @ 14:05 – 16:00

Beethoven bewegt BR-KLASSIK

Solistes Européens Luxembourg
Leitung: Christoph König
Solistin: Carolin Widmann, Violine
Ludwig van Beethoven: „Wellingtons Sieg“, op. 91; Robert Schumann: Violinkonzert d-Moll, WoO 23; Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 8 F-Dur
Aufnahme vom 15. Oktober 2018 in der Philharmonie, Luxemburg
Anschließend ab ca. 15.20 Uhr:
Johannes Brahms: Klavierquartett c-Moll, op. 60 (Marc-André Hamelin, Klavier; Leopold String Trio)

BR-Klassik: Kammerkonzert: Tanja Tetzlaff, Violoncello; Lauma Skride, Klavier
Mrz 26 @ 20:05 – 22:00

Kammerkonzert

Tanja Tetzlaff, Violoncello; Lauma Skride, Klavier

Ludwig van Beethoven: Sonate D-Dur, op. 102, Nr. 2; Claude Debussy: Sonate d-Moll; Anton Webern: Drei kleine Stücke, op. 11; Frédéric Chopin: Sonate g-Moll, op. 65

ORF Ö1: Radiokolleg
Mrz 26 @ 22:08

Radiokolleg

Nebenan: Aserbaidschan. Ein Land im Umbruch (4) . Gestaltung: Sabine Nikolay
Diabetes. Ursachen und Folgen der Zuckerkrankheit (4). Gestaltung: Madeleine Amberger
Die Ikone Beethoven. Rezeption eines Genies (4) . Gestaltung: Andreas Maurer

Mrz
27
Fr
BR-Klassik: Das ARD-Nachtkonzert (I)
Mrz 27 @ 0:05 – 2:00

Das ARD-Nachtkonzert (I)

Franz Schubert: Symphonie Nr. 3 D-Dur (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Lorin Maazel); Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur (Radu Lupu, Klavier; Bayerisches Staatsorchester: Zubin Mehta); Gustav Mahler: „Lieder eines fahrenden Gesellen“ (Christian Gerhaher, Bariton; Gerold Huber, Klavier; Hyperion Ensemble); Max Bruch: Violinkonzert Nr. 2 d-Moll (Njagul Tumangelov, Violine; Münchner Rundfunkorchester: Heinz Wallberg); Felix Mendelssohn Bartholdy: „Sechs Lieder im Freien zu singen“, op. 59 (Chor des Bayerischen Rundfunks: Rupert Huber)

ORF Ö1: Intrada – Österreichs Musizierende im Porträt
Mrz 27 @ 10:05

Intrada – Österreichs Musizierende im Porträt

Was wurde aus…? – Ö1-Talente und ihr Weg: Der Geiger Florian Willeitner, die Trompeterin Selina Ott, der Pianist Philipp Scheucher und die Geigerin Julia Lacherstorfer.
Präsentation: Eva Teimel

Einmal im Monat öffnet die Intrada die „Ö1-Talentebörse“ und stellt junge Musikerinnen und Musiker vor, die an einer der heimischen Musikuniversitäten studieren. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Ö1-Talente präsentiert, die künstlerisch ein sehr weites Spektrum verfolgen. Im Fokus stehen vier „ehemalige“ Ö1-Talente: der Geiger Florian Willeitner (ehemals Student am Mozarteum Salzburg), die Trompeterin Selina Ott (Studentin der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien), der Pianist Philipp Scheucher (ehemals Student an der Kunstuniversität Graz) und die Geigerin Julia Lacherstorfer (ehemals Studentin an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz).

SWR2: Beethoven im Schnelldurchlauf: Scan-Sonate Nr. 15 von Hermann Kretzschmar
Mrz 27 @ 10:05 – 11:05

Beethoven im Schnelldurchlauf: Scan-Sonate Nr. 15 von Hermann Kretzschmar

Beethoven, radikal kurz: Hermann Kretzschmar, Pianist des Ensemble Modern, hat Beethovens Klaviersonaten im Schnellverfahren „abgetastet“. Er spielt dabei nur die erste Zählzeit eines jeden Taktes. Faszinierendes Ergebnis: 32 Scan-Sonaten. Folge 15: Die Sonate op. 28 in D-Dur.