Programm

Nov
26
Do
Österreichische Mediathek: Beethoven.vor.Ort – eine Onlineausstellung
Nov 26 2020 – Feb 15 2021 all-day

Begeben Sie sich auf eine virtuelle Entdeckungsreise zu Beethovens Wohn-, Arbeits- und Aufführungsorten und hören Sie historische Aufnahmen seiner Werke im Audiovisuellen Atlas.

Erfahren Sie, wo der Komponist lebte und wie er seinen Lebensunterhalt finanzierte. Waren seine vielen Umzüge etwas Außergewöhnliches am Beginn des 19. Jahrhunderts? Wie gestalteten sich Mietverhältnisse in einer der damals größten Städte Europas? Wo konnte man seinen neuesten Werken lauschen? Wie klangen sie hundert Jahre später auf Schellack? Und was hat es mit dem Erinnerungsort Beethoven auf sich?

https://www.mediathek.at/beethoven/#

Dez
1
Di
“Diesen Kuß der ganzen Welt!” – online Ausstellung
Dez 1 2020 – Jan 19 2021 all-day

Aus der größten Sammlung von Beethoven-Autographen der Staatsbibliothek zu Berlin wurde eine in ihrer Qualität und Fülle nie da gewesene Ausstellung namens „Diesen Kuss der ganzen Welt“ erarbeitet. Die Ausstellung ist auch virtuell verfügbar.

https://blog.sbb.berlin/diesen-kuss-der-ganzen-welt-beethoven-ausstellung/

 

Dez
2
Mi
Österreichische Nationalbibliothek: Beethoven Digital
Dez 2 2020 – Feb 21 2021 all-day

Zum Jubiläumsjahr widmet die Österreichische Nationalbibliothek dem „Klassiker” nicht nur eine umfassende Ausstellung im Prunksaal – sie macht das Musikgenie auch im Netz erlebbar. Alle Objekte mit direktem Bezug zu Beethoven, die in den Archiven der Österreichischen Nationalbibliothek verwahrt werden (Handschriften, Briefe, Erstdrucke und bildliche Darstellungen), wurden eingescannt und auf dem Web-Portal „Beethoven Digital” der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Den Meister online erleben

Die Werke werden in drei Sammlungen der Österreichischen Nationalbibliothek verwahrt: In der Sammlung von Handschriften und alten Drucken liegen über 130 Originalbriefe Beethovens, in der Musiksammlung befinden sich 13 Originalhandschriften seiner Kompositionen, die bis heute zum klassischen Kanon gehören. Ebenfalls in der Musiksammlung sind die Erst- und Frühdrucke von Beethovens Werken. Die insgesamt 941 Bände mit über 43.000 Seiten sind Teil der ca. 8.000 Titel umfassenden Sammlung Anthony van Hobokens – eine der weltweit größten Sammlungen ihrer Art und seit 2016 auf der nationalen UNESCO-Liste des Weltdokumentenerbes „Memory of Austria“. Portraits und bildliche Darstellungen aus Bildarchiv und Grafiksammlung komplettieren die Inhalte auf „Beethoven Digital”.

https://www.onb.ac.at/beethoven-digital/portal/

 

Dez
7
Mo
Beethoven bewegt @ Kunsthistorisches Museum
Dez 7 2020 – Apr 3 2021 all-day

Das Kunsthistorische Museum Wien präsentiert in Kooperation mit dem Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien eine durchaus ungewöhnliche Hommage an Ludwig van Beethoven (1770–1827).

Beethovens universelle und einzigartige Rezeption, die epochale Bedeutung seiner Musik, aber auch die Wahrnehmung seiner ikonengleich stilisierten Person lassen eine Unmenge von Anknüpfungspunkten zu; Hoch- und Populärkultur, Kommerz und Politik nützen ein nahezu unerschöpfliches Reservoir zur Inspiration oder auch Vereinnahmung.

Die Ausstellung bringt Gemälde von Caspar David Friedrich, Skizzenbücher J. M. W. Turners, Grafiken von Francisco de Goya, Anselm Kiefer und Jorinde Voigt, Skulpturen von Auguste Rodin, Rebecca Horn und John Baldessari sowie eine für die Ausstellung entwickelte neue Arbeit Tino Sehgals, ein Video von Guido van der Werve u. v. m. ins Gespräch mit der Musik, kostbaren Autographen und der Person Beethovens. Sie schlägt so eine Brücke bis zur Gegenwart: Meisterwerke der Bildenden Kunst gehen Verbindungen mit Musik und Stille ein.

Beethoven Museum
Dez 7 2020 – Jun 8 2021 all-day

Das Leben und Werk Ludwig van Beethovens ist untrennbar mit Wien verbunden. 1787 kam der Komponist erstmals in die Stadt, um bei Mozart zu studieren, ab 1792 lebte er permanent hier. Das Beethoven Museum in Heiligenstadt beleuchtet Leben und Werk des Klassikers auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand.

Der Ort hat unmittelbar mit Beethovens Schicksal zu tun, denn hier suchte er Heilung oder zumindest Besserung seines Gehörleidens. Heiligenstadt war im frühen 19. Jahrhundert eine selbständige Weinhauer-Ortschaft. Ihren wirtschaftlichen Aufschwung verdankte sie einer Badeanstalt, die sich auf dem Gelände des heutigen Heiligenstädter Parks befand. Das Bad wurde von einer mineralhaltigen Quelle gespeist, welche wegen ihrer Heilkraft zahlreiche Kurgäste anlockte, darunter auch die Prominenz des Wiener Kulturlebens.

Das Haus in der Probusgasse 6 ist der Überlieferung nach mit einem erschütternden Zeugnis Beethovens verbunden. Hier verfasste er 1802 das „Heiligenstädter Testament“, jenen an seine Brüder gerichteten, jedoch nie abgesandten Brief, in welchem er seiner Verzweiflung über seine fortschreitende Taubheit Ausdruck verlieh. Gleichzeitig arbeitete er in der Probusgasse an einigen seiner wichtigsten Werke, darunter die sogenannte „Sturm“-Sonate, op. 31 Nr. 2, die „Prometheus“-Variationen, op. 35, und erste Skizzen zur späteren 3. Symphonie („Eroica“).

BEETHOVEN PASQUALATIHAUS
Dez 7 2020 – Mai 8 2021 all-day

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) lebte mit Unterbrechungen insgesamt acht Jahre in dem Haus seines Gönners Johann Baptist Freiherr von Pasqualati auf der Mölkerbastei. Das erste größere Werk, das der Komponist hier komponierte, war die Oper „Leonore“, die später gegen Beethovens Willen in „Fidelio“ umbenannt wurde. Das Pasqualati-Haus besteht seit 1791 in seiner heutigen Form.

Im Pasqualati-Haus wurden mit Sicherheit die 5. und 6. Symphonie ausgearbeitet, mit der sich Beethoven während seiner Sommeraufenthalte in Baden und Heiligenstadt beschäftigt hatte. Später entstand hier das kleine aber wohlbekannte Klavierwerk „Für Elise“. In die späteren Aufenthalte fällt auch die Komposition des Streichquartetts op. 95, des Klaviertrios op. 97, der 7. und 8. Symphonie sowie der Violinsonate op. 96.

Beethoven Special: Wertvolles aus der Österreichischen Nationalbibliothek @ Haus der Musik
Dez 7 2020 – Jul 18 2021 all-day

Im Jubiläumsjahr wurde der Beethoven-Raum in der Dauerausstellung neu arrangiert und mit Objekten aus der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek ergänzt: Die wertvollen Objekte umfassen etwa Briefe Beethovens an seinen Bruder Nikolaus Johann und Blätter aus seinen Haushaltsbüchern. Eine eigene Vitrine widmet sich dem Thema “Beethoven und die Frauen” und beleuchtet seine Beziehungen zu Josephine von Brunswick, Julie Guicciardi und Antonie Brentano. Das „Beethoven Special“ ist bis Jänner 2021 zu sehen.

Beethoven-Sonderausstellung „Beethoven und seine ZeitgenossInnen“ @ Bestattungsmuseum
Dez 7 2020 – Apr 14 2021 all-day
Bestattungsmuseum am Wiener Zentralfriedhof feiert Beethovens 250. Geburtstag

Das Bestattungsmuseum auf dem Wiener Zentralfriedhof ist bekannt für sein Trauerspielzeug mit therapeutischem Wert, für die originellen Shopartikel und für die Permanentausstellung, die die Entwicklung und Geschichte der Wiener Bestattungskultur erzählt. Zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven, dem Ausnahmekünstler und Wahlwiener zeigt das Bestattungsmuseum ab sofort im Rahmen einer Sonderausstellung einen besonderen Blick auf Beethovens Leben und Sterben. Dabei wird Beethoven in allen Facetten durchleuchtet: kulturell, musikalisch, geschichtlich und wissenschaftlich. Besondere Highlights sind die ausgestellten Totenmasken von Ludwig van Beethoven, Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert, die den BesucherInnen die ergreifende Begegnung mit der einzelnen Totenmaske als „letztes Bildnis“, einem festgehaltenen Ausdruck auf der Schwelle zwischen Leben und Tod, erlauben. Die Ausstellung schenkt auch Beethovens weniger bekannten WegbegleiterInnen wie Nannette Streicher, Anton Schindler und Stephan von Breuning ein besonderes Augenmerk.

Beethoven-Sonderausstellung

Die Beethoven-Sonderausstellung kann ab sofort im Bestattungsmuseum am Wiener Zentralfriedhof (Eingang bei Tor 2) im Untergeschoß der Halle 2 (Simmeringer Hauptstraße 234, 1110 Wien) von Montag bis Freitag in der Zeit von 9.00 bis 16.30 Uhr und (ab. 1. März 2020) Samstag von 10.00 bis 17.30 Uhr besichtigt werden. Die Ausstellung ist bis Herbst 2020 zu besichtigen. Die Ausstellung wurde in Kooperation mit WIENBEETHOVEN2020 konzipiert.

Haus der Musik – Das Klangmuseum
Dez 7 – Dez 14 all-day

Beethoven-Raum mit einem „Special aus der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek“

Das ganze Jahr 2020 über werden BesucherInnen dem großen Komponisten im Klangmuseum begegnen. Herzstück mit einzigartigen Exponaten und detaillierten Infos zu Beethovens Leben und Werk ist der Beethoven-Raum in der Etage der Großen Meister. Musikalische Auszüge aus seinen berühmtesten Kompositionen wie der 9. Symphonie oder der Mondscheinsonate umrahmen die Präsentation der historischen Objekte. Die Ausstellung umfasst eine Lebend- und Totenmaske, Autographen und Bühnenbildentwürfe zu Fidelio, sowie die originale Eingangstüre aus Beethovens letzter Wohnung. Eine Schautafel thematisiert seine häufigen Wohnungswechsel, denn der berühmte Komponist zog insgesamt 68 Mal in seinem Leben um. Ein Umstand, der persönlichen und beruflichen Faktoren geschuldet war. Beethovens Leiden an seinem sukzessiven Hörverlust wird durch eine Hörrohr-Station für BesucherInnen erfahrbar. Im Jubiläumsjahr wurde der Beethoven-Raum neu arrangiert und mit Objekten aus der Musiksammlung der Nationalbibliothek ergänzt, etwa Briefen Beethovens und Blättern aus seinem Haushaltsbüchern.

Beethoven-Pfad mit Berührungspunkten zur Dauerausstellung durch das ganze Museum

Unser Musikvermittlungsteam hat einen Beethoven-Pfad für Erwachsene (und auch einen für Familien) durch das ganze Museum entwickelt. Auf allen vier Etagen werden BesucherInnen dem großen Komponisten begegnen. Berührungspunkte und Verknüpfungen zu Ludwig van Beethoven werden visuell hervorgehoben und erweitert.

 

Inside Beethoven – Das begehbare Ensemble @ Haus der Musik
Dez 7 2020 – Apr 2 2021 all-day

Die Ausstellung

Erfahren Sie, wie es klingt, Teil eines Orchesters zu sein. Die begehbare Klangausstellung „Inside Beethoven!“ kombiniert neuste Erkenntnisse der Musikwissenschaft mit der modernen Musikedition zu einem spektakulären Mittendrin-Erlebnis – eine Perspektive, die dem Publikum sonst verborgen und nur den Musiker*innen selbst vorbehalten bleibt.

Sie sind eingeladen, sich zwischen den digitalen Notenpulten zu bewegen und die Position der Musiker*innen einzunehmen – sowohl für Laien als auch für Profis eine ungewohnte und bereichernde Erfahrung. Die Musik, ihre polyphone Struktur, das Spiel jedes einzelnen Instrumentes, sein Beitrag zum Gesamtklang und seine Gewichtung im Musikganzen werden transparent.

Zu hören ist Ludwig van Beethovens Septett Es-Dur op. 20 sowohl in der Version für Bläser und Streicher als auch in Beethovens eigener Triobearbeitung für Klavier, Klarinette und Cello. Die Noten der einzelnen Stimmen und die Veränderungen in der Triobearbeitung können auf digitalen Pulten parallel mitlaufend nachverfolgt werden.

„Inside Beethoven!“ ist ein innovatives Verbundprojekt, das an der Hochschule für Musik Detmold anlässlich des Beethoven-Jubiläumsjahrs realisiert wurde. Als Wanderausstellung zieht es 2020 und 2021 durch Deutschland und Österreich.