ORF Ö1: Intrada – Österreichs Musizierende im Porträt

When:
13. März 2020 @ 10:05
2020-03-13T10:05:00+01:00
2020-03-13T10:20:00+01:00
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Intrada – Österreichs Musizierende im Porträt
Musica Juventutis vom 2. März 2020

Florian Feilmeir spielt Beethoven. Präsentation: Eva Teimel

Überwiegend tiefe Töne wurden beim vergangenen Musica Juventutis-Konzert im Schubertsaal des Wiener Konzerthauses am 2. März geboten. Zunächst präsentierte sich der Tiroler Tubist Gabriel Bramböck. Der 1998 in Innsbruck geborene Musiker studiert derzeit an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Konzertfach Tuba, sowie Komposition. Daher stand natürlich auch eine seiner eigenen Kompositionen auf dem Programm. Der Tiefe hat sich auch der junge Bass Oliver Sailer verschrieben. Bereits als Kind wollte der gebürtige Tiroler zu den Wiltener Sängerknaben – mittlerweile ist er als Solist durchaus erfolgreich unterwegs. Dritter im Bunde dieses Konzerts war der 18-jährige Wiener Pianist Lukas Sternath, der sich mit Werken von Chopin und Rachmaninoff präsentierte.

Florian Feilmair spielt Beethoven

Manchmal liegen Themen in der Luft: das Beethovenjahr lenkte zwei Pianisten in Richtung Variationenwerke. Wohl weil diese im Konzertleben kaum eine Rolle spielen. Einer davon ist Grandseigneur Rudolf Buchbinder, der andere gehört der jungen Generation an. Dem Ruf eines Nachwuchspianisten ist Florian Feilmair jedoch längst entwachsen. Der gebürtige Seewalchener konzertiert rund um den Globus, sehr oft in Asien, gerade erst in Kiew, und natürlich in Österreich. Im Mittelpunkt seiner vor knapp einem Monat erschienenen zweiten CD stehen die Eroicavariationen, neben den Variationen in G-Dur und c-Moll von Beethoven. Eine Aufnahme, mit der der Pianist auch klanglich ungewohnte Wege beschreitet.
(Gestaltung: Alice Ertlbauer-Camerer)