MIT BEEETHOVEN DURCH DIE KRISE

Bücher

Jan Caeyers: Beethoven – Der einsame Revolutionär

Die Kompositionen Ludwig van Beethovens gehören zum unvergänglichen Erbe der Musikgeschichte. Doch wer war der Schöpfer dieser Musik, der uns mit unsterblichen Werken wie dem Fidelio, der Missa solemnis, seinen Klaviersonaten, seinen Streichquartetten und der Neunten Sinfonie beschenkt hat? Jan Caeyers entwirft in dieser großen Biographie ein faszinierend lebendiges Portrait des Künstlers. Anläßlich des 250. Geburtstags des Komponisten wurde die Biographie in Zusammenarbeit mit dem Beethoven-Haus, Bonn, vollständig neu bearbeitet.

C.H. Beck Verlag

(Ersterscheinung 2012, 7. Auflage erschienen am 17. Februar 2020)

https://www.chbeck.de/beethoven/product/30150051

Rudolf Buchbinder: Mein Beethoven –

Leben mit dem Meister

(Klappentext)

Rudolf Buchbinder spielt 2014 den ersten Beethoven-Zyklus bei den Salzburger Festspielen. Sieben Abende voller Emotionen!

Seit seiner Jugend beschäftigt sich Rudolf Buchbinder mit dem Schaffen Ludwig van Beethovens. Seine reiche Erfahrung mit dem Werk dieses Komponisten – fast 50 zyklische Gesamtaufführungen der 32 Klaviersonaten hat er absolviert, die Klavierkonzerte mit allen bedeutenden Orchestern aufgeführt und dabei auch oft selbst dirigiert – fließt in dieses Buch ein, in dem die Klavierwerke Beethovens zu Stationen auf einem Weg durch Leben und Schaffen des Meisters werden. Ein Interpret erzählt aus seinem Musikerleben und lässt im Spiegel seiner Erfahrungen und Erkenntnisse auch die Welt Beethovens, seine Zeit, seine Emotionen und Leidenschaften, Triumphe und Niederlagen wieder lebendig werden.

Residenz Verlag (Erscheinungsdatum 1. August 2014)

https://www.residenzverlag.com/buch/mein-beethoven

Matthias Henke: Beethoven

(Klappentext)

Zum 250. Geburtstag: Matthias Henke zeichnet in seiner Biografie das Bild von Ludwig van Beethoven neu – frei von Idealisierung, in den Spannungen zwischen Bonn und Wien.

Heros, Revolutionär, nationales Idol: Ludwig van Beethoven musste in der Vergangenheit Wunschvorstellungen bedienen, die mit seiner Musik nichts zu tun haben. Matthias Henke legt die Biografie eines Menschen vor, der es niemandem leicht gemacht hat – erst recht nicht sich selbst. Seine Musik berührt uns bis heute. Es ist die Musik einer Zeit, in der sich die Welt veränderte, eine Musik, die sich aus den Formen der Klassik befreit und neue Möglichkeiten des Ausdrucks findet. Matthias Henke porträtiert Beethoven in diesen Spannungen, erklärt aber auch, wie seine Musik für politische Zwecke eingesetzt und zum Inbegriff „Klassischer Musik“ überhaupt wurde: eine Biografie auf der Höhe der Zeit.

Hanser Literaturverlage (Erscheinungsdatum: 17. Februar 2020)

https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/beethoven/978-3-446-26578-3/

Eleonore Büning: Sprechen wir über Beethoven

(Klappentext)

Viele Melodien Beethovens sind zu Evergreens geworden: Für Elise erklingt auf dem Handy, die Mondscheinsonate in der Hotelbar. Eroica oder Appassionata kurbeln die Fernsehwerbung an, die Arietta jagt uns Schauder über den Rücken und Beethovens Neunte verleiht Staatsakten Ernsthaftigkeit und Würde. Eleonore Büning zeigt in ihrem Buch, wo die Spuren des Musikgenies heute überall zu finden sind. War Beethoven ein Wunderkind? Wer waren die musikalischen Vorbilder des Komponisten? Warum bewegt uns seine Musik rund 250 Jahre nach seiner Geburt immer noch? Auf solche und viele weitere Fragen antwortet Eleonore Büning in diesem Buch, mit dem sie vor allem eines im Sinn hat: Menschen für Ludwig van Beethoven zu begeistern, sie zu seiner Musik zu verführen.

Benevento Verlag (Erscheinungsdatum: 29. März 2019)

https://www.beneventobooks.com/produkt/sprechen-wir-uber-beethoven-2/

Peter Wehle: Beethoven – Von allem mehr

»Ich schreibe lieber 10 000 Noten als einen Buchstaben.« LUDWIG VAN BEETHOVEN

Gigant, Titan, Revolutionär sind nur einige Begriffe, mit denen Beethoven in den vergangenen Jahrhunderten geschmückt wurde. Geschmückt? Oder unter einen Glassturz gezwungen? Hervor mit ihm! Anbetung in Ehren, aber Beethovens Leben und Werk sind viel zu faszinierend, um hinter ihrem eigenen Mythos verborgen zu bleiben.
Musikwissenschaftler und Psychologe Peter Wehle bringt den Lesern den weltberühmten Komponisten auf humorvoll-charmante, dabei fundierte Weise näher. Er erzählt von der außergewöhnlichen Begabung des jungen Beethoven, seinen Glanzjahren in der Wiener Gesellschaft und zahlreichen Liebschaften bis hin zu den von Taubheit und gesundheitlichen Problemen geprägten letzten Jahren. Dabei verliert er Beethovens komplexe Psyche ebenso wenig aus den Augen wie dessen Neigung zu vielerlei Extremen. Ergänzt wird die Lebensgeschichte Beethovens um ein Stichwortverzeichnis seiner teils »sprichwörtlich« gewordenen Werke. Ein mitreißendes Beethoven-Porträt für Kenner und alle, die es werden wollen.

MMag. Dr. Peter Wehle, geboren 1967, Musikwissenschaftler und Psychologe, wurde von Kindheit an in Klavier und Geige unterrichtet und steht seit seinem fünften Lebensjahr auf vielen Konzertbühnen. Daneben zahlreiche Radio- und Fernsehaufnahmen. Lehr-, Forschungs- und Publikationstätigkeit vor allem im Bereich musikhistorischer, aber auch neuropsychologischer Fragestellungen.

Amalthea Verlag (Erscheinungsdatum: 21.02.2020)

https://amalthea.at/produkt/beethoven/

Christine Eichel – Der empfindsame Titan

Der empfindsame Titan von Christine Eichel

(Klappentext)

Christine Eichel erzählt die fesselnde Geschichte eines Nonkonformisten. Wer war der Mann, der sich mit seinem wichtigsten Mäzen prügelte und seine Köchin schon mal mit faulen Eiern bewarf? Welcher Zusammenhang besteht zwischen seiner leidvollen Kindheit und seiner neuartig emotionalen Musik? Welchen Einfluss hatte seine fortschrittliche politische Haltung auf sein Werk? Warum blieben ihm glückliche Beziehungen verwehrt? Anhand sechs ikonischer Werke und vieler weiterer Kompositionen zeichnet Eichel das Portrait eines Mannes, der kein musikalischer Dienstleister mehr sein will und sich eine Existenz als unabhängiger Künstler ertrotzt. Ebenso kenntnisreich wie mitreißend schildert Eichel Beethovens geistigen Kosmos, berichtet von delikaten Liebeskomplikationen und bizarren Launen, schreibt über notorische Geldnöte und den eruptiven Humor des Komponisten. Jenseits gängiger Mythen wird der Mensch Beethoven auf neue, spannende Weise erfahrbar.

Christine Eichel, 1959 geboren, studierte Philosophie, Literaturwissenschaft und Musikwissenschaft in Hamburg. Ihre Dissertation über Theodor W. Adorno erschien 1993 unter dem Titel „Vom Ermatten der Avantgarde zur Vernetzung der Künste“. Seit 1984 Autorin und Regisseurin fürs Fernsehen mit Features über Philosophie, Musik und Zeitgeschehen, Moderatorin der NDR-Talk-Sendung „Ohne Wenn und Amen“. Christine Eichel lebt als freie Autorin in Berlin. 1998 erschien ihr erster Roman „Gefecht in fünf Gängen“.

Blessing Verlag: (Erscheinungsdatum: 11. November 2019)

https://www.randomhouse.de/Buch/Der-empfindsame-Titan/Christine-Eichel/Blessing-Verlag/e534726.rhd

Sophia Mott – Mein Engel, mein alles, mein Ich

(Klappentext)

Beethoven war ein ewiger Junggeselle, übte jedoch zeitlebens eine starke Anziehungskraft auf Frauen aus. In seiner Beziehung zu den unterschiedlichen Frauen, die in seinem Leben eine mehr oder weniger große Rolle gespielt haben, wird immer wieder Zuneigung, Freundschaft, gegenseitiger Respekt und Leidenschaft erkennbar. Sophia Mott zeigt den Komponisten von seiner romantischen Seite und stellt die wichtigsten Frauen im Leben des Künstlers vor, darunter Josephine und Therese von Brunsvik, Bettina von Arnim, Antonie von Brentano und Gräfin Marie von Erdödy. Außerdem beleuchtet sie das Geheimnis der »Unsterblichen Geliebten«, der Beethoven am 6./7. Juli 1812 seinen legendären Liebesbrief schrieb und um deren Identität sich bis heute zahlreiche Mythen ranken.

Verlag: ebersbach & simon. (Erscheinungsdatum: 22. Januar 2020)

http://www.ebersbach-simon.de/buecher/mein-engel-mein-alles-mein-ich

Hans-Joachim Hinrichsen – Ludwig van Beethoven – Musik für eine neue Zeit

(Klappentext)

Beethoven komponierte seine Musik für „die neue Zeit“. An den geistigen Strömungen seiner „revolutionären“ Epoche nahm er intensiv Anteil. Sie bilden die Grundlage seiner musikalischen Botschaften, die uns bis heute bewegen und zu denken geben. In zwölf Kapiteln erzählt Hans-Joachim Hinrichsen die lebensgeschichtlichen Stationen Beethovens und beschreibt die tiefere kompositorische und gedankliche Entwicklung des Komponisten. Er zeigt dabei, wie Beethoven die modernen, von Kant geprägten Ideen moralischer Selbstbestimmung und einer vernunftgeleiteten Religiosität in Musik umsetzt. Entstanden ist damit ein neues, faszinierendes Porträt des Komponisten und seiner Musik, aber auch ein Panorama der geistigen Welt, in der sich Beethoven bewegte. – Ein Buch nicht nur für Musikkenner, sondern auch für alle an Kultur- und Geistesgeschichte Interessierte.

Hans-Joachim Hinrichsen ist Professor für Musikwissenschaft an der Universität Zürich.

J.B. Metzler Verlag (Erscheinungsdatum: 30. September 2019)

https://www.springer.com/de/book/9783476049124

Telesko & Schmidl: Beethoven und die Bilder der Musik

(Klappentext)

Im Jubiläumsjahr 2020 steht Ludwig van Beethoven im Zentrum umfangreicher Auseinandersetzungen, die sich hauptsächlich um Leben, Werk und Mythos des Komponisten drehen. Damit wird letztlich die Legende Beethovens fortgesetzt, deren Ursprünge bereits zu dessen Lebzeiten zu suchen sind. Demgegenüber konzentriert sich die vorliegende Publikation weniger auf die medialen Auratisierungen der Person des Komponisten als vielmehr auf die audio-visuelle Inszenierung seiner Musik im Zeitalter restloser Kommerzialisierung, wobei deren neue Formate (DVD, CD, Internet etc.) eine innovative Ästhetik produzieren, die ihrerseits die Images des Komponisten neu zu definieren vermag.

Werner Telesko, geb. 1965, studierte Kunstgeschichte an der Universität Wien. Seit 1993 ist er Mitarbeiter in der Kommission für Kunstgeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Stefan Schmidl ist Mitarbeiter der Kommission für Musikforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Neben Lehr- und Vortragstätigkeit publizierte er zu musik-, kultur- und medienwissenschaftlichen Themen.

Praesens Verlag (Erscheinungsdatum: 19. Februar 2020)

http://www.praesens.at/praesens2013/?p=7353

Martin Geck: Beethoven

(Klappentext)

Martin Gecks großes Werk über Beethoven – den bis heute meistgespielten Komponisten unserer Zeit

Um 1800 ereignet sich eine musikalische Revolution: Ludwig van Beethoven erschafft mit der Eroica, dem Fidelio oder der 9. Sinfonie die Welt ein zweites Mal. Martin Geck, einer der besten Beethoven-Kenner, zeigt in seinem Werk das Universum dieses Jahrhundertgenies auf unkonventionelle Weise: Welches Verhältnis pflegte Beethoven zu Goethe, Napoleon und Schubert? Und wie wichtig war Beethoven seinerseits für Richard Wagner, Glenn Gould oder Aldous Huxley? In charmanten wie kenntnisreichen Porträts erschließt Geck die Leitbilder Beethovens, seine Zeitgenossen und Nachfahren – und erklärt so seine ungebrochene Strahlkraft.

Martin Geck, geb.1936, studierte Musikwissenschaft, Theologie und Philosophie in Münster, Berlin und Kiel. 1962 Dr. phil., 1966 Gründungsredakteur der Richard-Wagner-Gesamtausgabe, 1970 Lektor in einem Schulbuchverlag, nachfolgend Autor zahlreicher Musiklehrwerke, 1974 Privatdozent, 1976 ordentlicher Professor für Musikwissenschaft an der Universität Dortmund. Viele Arbeiten zur Geschichte der deutschen Musik im 17., 18. und 19. Jahrhundert. Für seine Veröffentlichungen wurde Geck bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Ersterscheinung im Siedler Verlag 2017

3. Auflage erschien im Pantheon Verlag am 24. Februar 2020

https://www.randomhouse.de/Paperback/Beethoven/Martin-Geck/Pantheon/e566654.rhd

Telesko, Zapke, Schmidl – Beethoven visuell. Der Komponist im Spiegel bildlicher Vorstellungswelten

(Klappentext)

Die globale Ikone Ludwig van Beethoven zum Jubiläumsjahr 2020

Ludwig van Beethovens musikalisches Werk begeistert Menschen bis heute. Maßgeblich für die weltweite Verehrung des bedeutenden Komponisten ist aber auch die Tatsache, dass Beethoven der Protagonist einer der wirkungsmächtigsten medialen Diskurse der Kulturgeschichte mit universeller Reichweite ist. Darstellungen Beethovens selbst und dessen, wofür er sinnbildlich stand und heute noch steht, haben maßgeblich zur Konstitution und Manifestierung seines Mythos in Musik, Literatur, Film und anderen visuellen Medien beigetragen. Die vorliegende reich bebilderte Publikation wirft ein neues Licht auf die beeindruckende „Ikonografie“ des Komponisten: Beethoven in der Natur, in seiner materiellen Umwelt, aber auch in Verbindung mit dem Immateriellen bilden dabei die wichtigsten Themengebiete der bildlichen Vorstellungswelten.

Werner Telesko ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und Dozent für Kunstgeschichte an der Universität Wien, seit 2013 wirkliches Mitglied der ÖAW. Forschungsschwerpunkte: Österreichische Kunst im 18. und 19. Jahrhundert, Barockikonografie.

Susana Zapke ist Professorin für Musikgeschichte an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien (MUK), Prorektorin und Vorständin des Instituts für Wissenschaft und Forschung an derselben (2014-2019). Leiterin zahlreicher drittmittelfinanzierter Forschungsprojekte, aktuell: „Music Mapping Vienna“ (FWF).

Stefan Schmidl ist Professor für Musikgeschichte an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien (MUK) und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Forschungsschwerpunkte: Ideologie und musikalische Repräsentation, Filmmusik in Europa 1939-1945.

HOLLITZER Verlag (Erscheinungsdatum: 26. Februar 2020)

http://www.hollitzer.at/wissenschaft/programm/produktdetail/programm/einzelpublikationen/produkt/beethoven-visuell-der-komponist-im-spiegel-bildlicher-vorstellungswelten.html