MIT BEETHOVEN DURCH DEN SOMMER

Wien Holding presents „Symphonie der Hoffnung“

Die Wien Holding präsentiert am 13. August 2020 das Konzerthighlight „Symphonie der Hoffnung“ produziert von Katharina Perry im Wiener Rosenhügelstudio. Das außergewöhnliche Konzert bietet ein von Beethoven inspiriertes Programm, das von international bekannten Klassik-Stars, wie u.a. Julian Rachlin, Valentina Nafornita und Aleksey Igudesman aufgeführt wird.

Das Konzert „Symphonie der Hoffnung” interpretiert Beethoven neu: Sensationelle KünstlerInnen sorgen im einzigartigen Ambiente und der weltweit besten Akustik des Rosenhügelstudios für ein Konzerterlebnis der Extraklasse. Neben Julian Rachlin, Valentina Nafornita und Aleksey Igudesman werden auch Lucy Landymore und Hyung-ki Joo zu hören sein, die sich von Beethovens klassischen Werken wie unter anderem „Für Elise“, „Symphonie Nummer 5“ oder der „Mondschein Sonate“ inspirieren haben lassen.

Das Hybrid-Konzert sorgt live am 13. August 2020 für einen unvergesslichen Abend und ist am 14. August 2020 um 20.00 Uhr auch online als Live-Stream zu sehen und hören.

Termin:
Symphonie der Hoffnung
13. August 2020, 19.30 Uhr
Rosenhügelstudio (Engelshofengasse 2, 1230 Wien)

Tickets: https://symphonie-der-hoffnung.at

Bestattungsmuseum Sonderausstellung „Beethoven und seine ZeitgenossInnen“

Das Bestattungsmuseum auf dem Wiener Zentralfriedhof ist bekannt für sein Trauerspielzeug mit therapeutischem Wert, für die originellen Shopartikel und für die Permanentausstellung, die die Entwicklung und Geschichte der Wiener Bestattungskultur erzählt. Zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven zeigt das Bestattungsmuseum im Rahmen einer Sonderausstellung einen besonderen Blick auf Beethovens Leben und Sterben. Dabei wird Beethoven in allen Facetten durchleuchtet: kulturell, musikalisch, geschichtlich und wissenschaftlich. Besondere Highlights sind die ausgestellten Totenmasken von Ludwig van Beethoven, Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert, die den BesucherInnen die ergreifende Begegnung mit der einzelnen Totenmaske als „letztes Bildnis“, einem festgehaltenen Ausdruck auf der Schwelle zwischen Leben und Tod, erlauben. Auch sind Objekte der wichtigsten WegbegleiterInnen Beethovens wie die Einladung zum Begräbnis Beethovens aus dem Archiv des Bestattungsmuseums gezeigt. Die Ausstellung wurde in Kooperation mit WIENBEETHOVEN2020 konzipiert.

http://www.bestattungsmuseum.at

Über das Bestattungsmuseum am Wiener Zentralfriedhof:

„Der Tod muss ein Wiener sein“ – unter diesem Motto finden sich im Bestattungsmuseum am Wiener Zentralfriedhof auf rund 300m² hunderte Ausstellungsstücke zur „Schönen Leich“ und der einzigartigen Wiener Bestattungskultur. Darüber hinaus zeigt es Bizarres und Extravagantes vom wiederverwendbaren Sparsarg, den Kaiser Joseph II. 1784 einführte, bis zum Sarg „Cocoon“ in der Form eines Kokons, der in 14 Farben von Flaschengrün bis Schokoladebraun erhältlich ist. Das 1967 gegründete Bestattungsmuseum, ein Unternehmensmuseum der Bestattung und Friedhöfe Wien, findet sich seit drei Jahren im Souterrain der Aufbahrungshalle 2 des Wiener Zentralfriedhofs.

Haus der Musik – Das Klangmuseum

Beethoven-Raum mit einem Special aus der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek

Das ganze Jahr 2020 über werden BesucherInnen dem großen Komponisten im Klangmuseum begegnen. Herzstück mit einzigartigen Exponaten und detaillierten Infos zu Beethovens Leben und Werk ist der Beethoven-Raum in der Etage der Großen Meister. Musikalische Auszüge aus seinen berühmtesten Kompositionen wie der 9. Symphonie oder der Mondscheinsonate umrahmen die Präsentation der historischen Objekte. Die Ausstellung umfasst eine Lebend- und Totenmaske, Autographen und Bühnenbildentwürfe zu Fidelio, sowie die originale Eingangstüre aus Beethovens letzter Wohnung. Eine Schautafel thematisiert seine häufigen Wohnungswechsel, denn der berühmte Komponist zog insgesamt 68 Mal in seinem Leben um. Ein Umstand, der persönlichen und beruflichen Faktoren geschuldet war. Beethovens Leiden an seinem sukzessiven Hörverlust wird durch eine Hörrohr-Station für BesucherInnen erfahrbar. Im Jubiläumsjahr wurde der Beethoven-Raum neu arrangiert und mit Objekten aus der Musiksammlung der Nationalbibliothek ergänzt, etwa Briefen Beethovens und Blättern aus seinem Haushaltsbüchern.

https://www.hausdermusik.com/beethoven2020/

arbeiter.innen.konzerte: Beethoven2020

Ganz unter dem Motto „Beethoven gehört allen!“ findet am 25. Juli das Beethoven Gemeindebaukonzert, konzipiert und durchgeführt von dem Verein ArbeiterInnenkonzerte, im Schlingerhof im 21. Wiener Gemeindebezirk statt.
Es spielt Paul Gulda am Klavier.

Livestream: https://www.youtube.com/watch?v=0XPsKbCJ5Mo&feature=youtu.be

Konzerte im Sommer:

25.7. Schlingerhof, 1210 Wien
02.8. Reumannhof, 1050 Wien
29. 8. Karl Marx Hof, 1190 Wien

https://arbeiterinnenkonzerte.org/

22. Juli, 14:30 Uhr: WIENBEETHOVEN2020 auf radio klassik Stephansdom

Im Gespräch mit Musikchefin Ursula Magnes schaut Susanne Schicker, leitende Koordinatorin des Wiener Beethoven-Jahres, auf Beethoven-Aktivitäten, die der Wiener Sommer bietet. Christoph Waltz „Fidelio“-Inszenierung und das Beethoven Project von John Neumeier werden im Rahmen des Filmfestivals am Rathausplatz gezeigt. Ein besonderer Tipp in Sachen unbekannterer Beethoven ist die ARTE Concert Produktion ORAIN für Beethoven-Stunden zu Hause. Hier stehen Beethovens Schottische Lieder im Mittelpunkt. Weiters geht es um die Gemeindebaukonzerte mit Paul Gulda und Freunden, Beethoven im Theater im Park sowie den Beethoven-Pfad und eine neue Beethoven-Installation im Haus der Musik – Das Klangmuseum. Es musizieren im Laufe der Sendung: der junge französische Pianist Sélim Mazari, das TrioVanBeethoven, Pablo Casals und Yehudi sowie Hephzibah Menuhin, das Israel Piano Quartet und Rudolf Buchbinder.

https://radioklassik.at/wien-beethoven-2020/

Film Festival 2020 #soWIENie – Beethovenschwerpunkt

Seit mittlerweile drei Jahrzehnten lädt die Stadt Wien jeden Sommer zum kostenlosen Kulturgenuss auf den Wiener Rathausplatz ein. 2020 geht die Publikumsveranstaltung mit einem innovativen Konzept an den Start. Auf die BesucherInnen wartet ein neu interpretiertes Film Festival, das die Einhaltung der Maßnahmen zum Schutze der Gesundheit und zugleich einen entspannten Kultur- und Kulinarikgenuss möglich macht. Ein musikalisches Programm vor eindrucksvoller Kulisse, gepaart mit der Leichtigkeit des Sommers, verspricht ein Film Festival-Erlebnis auf dem Rathausplatz #soWIENie.

Filmfestival2020: https://youtu.be/uuPlleeSmXw

Beethoven Projekt: Ballett von John Neumeier

John Neumeier nennt sein hauptsächlich auf den „Eroica-Variationen“ und der 3. Symphonie basierendes Beethoven-Projekt „ein choreografisches Gedicht, das von Beethovens Musik und vielleicht von Beethoven selbst inspiriert ist.“ In den Hauptrollen: Aleix Martínez als Beethoven, Anna Laudere und Edvin Revazov als Muse und Beethovens Ideal, sowie natürlich die phänomenalen Tänzerinnen und Tänzer des Hamburg Ballett.
Weitere Vorführung: 10.08.2020

Achtung Sitzplatzreservierung notwendig: https://filmfestival-rathausplatz.at/reservierung/

Beethoven Museum – Wien Museum

Das Leben und Werk Ludwig van Beethovens ist untrennbar mit Wien verbunden. 1787 kam der Komponist erstmals in die Stadt, um bei Mozart zu studieren, ab 1792 lebte er permanent hier. Das Beethoven Museum in Heiligenstadt beleuchtet Leben und Werk des Klassikers auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand.

Am 19.7. Themenführung „Beethoven in Heiligenstadt „Anmeldung erforderlich! Führung gratis!  https://www.wienmuseum.at/

https://www.wienmuseum.at/de/standorte/beethoven-museum 

Mit Freunden ins Museum

Zur Wiedereröffnung aller Standorte des Wien Museums: Private Führungen für Freunde und Familie zum Sonderpreis.
Was suchte Beethoven in Heiligenstadt? Wie wohnten die Römer im Ersten? Tanzten die Tuchhändler im Mittelalter? War Richard Neutra ein Grüner? Zu allen Standorten und Ausstellung des Wien Museums gibt es spannende Führungen, die Wesentliches, Erstaunliches und Überraschendes zur Wiener Stadtgeschichte vermitteln. Der Verein der Freunde des Wien Museums macht es möglich: Zur Wiedereröffnung aller Standorte des Wien Museums gibt es ab 1. Juli private Führungen für bis zu 10 Personen zum Spezialpreis von nur 25,- Euro (anstatt 65,- Euro).
Buchbar an einem Standort und Termin der Wahl per E-Mail an service@wienmuseum.at oder per Telefon +43 1 505 87 47 85180 (Mo-Fr 9.00 bis 14.00 Uhr)

Das Angebot gilt für alle geöffneten Standorte des Wien Museums.

(Foto: Wien Museum)

„Beethoven improvisiert“ – Ein Podcast der Universitätsbibliothek Wien

Ein Gespräch mit Musikwissenschafterin Birgit Lodes.

Birgit Lodes ist Professorin für Historische Musikwissenschaft an der Universität Wien, korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Mitglied der Academia Europaea. Sie forscht und publiziert international zur Musik Beethovens und seiner Zeitgenossen – aber auch zum Musikleben zur Zeit der Renaissance.

https://www.univie.ac.at/rlp/

(Der Podcast, der von Martin Gasteiner produziert wird, verfolgt das Ziel Services der Universitätsbibliothek vorzustellen und zu diskutieren. Darüber hinaus versucht er die Verschränkungen von Forschung und Bibliotheken an der Universität Wien genauer zu beleuchten und diesen Prozess zu befördern. In den Gesprächen und Interviews mit ForscherInnen geht es daher im Zentrum um deren Forschung und Forschungsprojekte und was daraus für die Services und Infrastrukturen der Universitätsbibliothek abgeleitet werden kann.) (Foto © Der Knopfdrücker)

Haus der Musik – Das Klangmuseum

Beethoven-Raum mit einem „Special aus der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek“

Das ganze Jahr 2020 über werden BesucherInnen dem großen Komponisten im Klangmuseum begegnen. Herzstück mit einzigartigen Exponaten und detaillierten Infos zu Beethovens Leben und Werk ist der Beethoven-Raum in der Etage der Großen Meister. Musikalische Auszüge aus seinen berühmtesten Kompositionen wie der 9. Symphonie oder der Mondscheinsonate umrahmen die Präsentation der historischen Objekte. Die Ausstellung umfasst eine Lebend- und Totenmaske, Autographen und Bühnenbildentwürfe zu Fidelio, sowie die originale Eingangstüre aus Beethovens letzter Wohnung. Eine Schautafel thematisiert seine häufigen Wohnungswechsel, denn der berühmte Komponist zog insgesamt 68 Mal in seinem Leben um. Ein Umstand, der persönlichen und beruflichen Faktoren geschuldet war. Beethovens Leiden an seinem sukzessiven Hörverlust wird durch eine Hörrohr-Station für BesucherInnen erfahrbar. Im Jubiläumsjahr wurde der Beethoven-Raum neu arrangiert und mit Objekten aus der Musiksammlung der Nationalbibliothek ergänzt, etwa Briefen Beethovens und Blättern aus seinem Haushaltsbüchern.

https://www.hausdermusik.com/beethoven2020/

Labor Beethoven 2020: Virtuelles Festival

Als virtuelles Festival mit virtueller Ausstellung präsentiert die Akademie der Künste hier online das hinter verschlossenen Türen fertig produziertes Programm „Labor Beethoven 2020“ mit über 10 Uraufführungen, einer Klanginstallation (Werner Cee), einem Musiktheater (Novoflot) und einer Ausstellung („Labor 1802-2020“) rund um das Thema des Experimentierens. Das ursprünglich für Mitte März geplante acht-tägige Festival sollte die musikalischen und interdisziplinären Ergebnisse einer vierjährigen Zusammenarbeit von jungen Komponistinnen und Komponisten aus Basel, Tel Aviv und Thessaloniki einer breiten Öffentlichkeit live zugänglich machen. Durch den wegen der Corona-Pandemie erforderlichen Shutdown konnten die Konzerte nicht vor Publikum aufgeführt werden und wurden stattdessen in Ton und Bild mitgeschnitten. Diese neu entstandenen Werke können nun in ihrer musikalischen Vielfältigkeit und Experimentierfreude in einzelnen Filmen nachgehört und erkundet werden. Neben den experimentellen Uraufführungswerken „Aus dem Labor“ stehen Werke, die den experimentellen Geist der Beethovenzeit zum Ausdruck bringen. In Gastprojekte des Festivals werden Werke von Beethoven – die Pastorale-Sinfonie (Werner Cee) und die Oper Fidelio (NOVOFLOT) – zeitgenössisch dekonstruiert. Die virtuelle Ausstellung „Labor 1802-2020“ führt wissenschaftliche Materialien, Klang- und Hörexperimente sowie Installationsansichten mit zahlreichen Videos und Musikbeispielen medial zusammen, die den Denk- und Experimentierraum des Projektes „Labor Beethoven“ abbilden und als Wissens- und Erfahrungsraum zugänglich machen. Sie spannen einen Bogen von historischen Experimenten in Musik und Physik aus der Zeit um 1802 bis in die Gegenwart.

https://www.labor-beethoven-2020.de/de

„Die Pastorale“ von Thierry Malandain im Pariser Théâtre de Chaillot

Der französische Choreograph Thierry Malandain gibt mit seinem Ballett „La Pastorale“ der berühmten 6. Sinfonie Ludwig van Beethovens eine körperliche Gestalt. Die Produktion zu Ehren des 200. Geburtstages des berühmten deutschen Komponisten wird im Chaillot, dem Pariser Nationaltheater für Tanz, gegeben. Thierry Malandain kennt Ludwig van Beethoven sehr gut: Schon seine Ballette „Les Créatures“ (nach „Die Geschöpfe des Prometheus“) und „Silhouette“ (nach dem dritten Satz der Klaviersonate Nr. 30 op. 109) stützten sich auf Musik des Meisters der Wiener Klassik. In einer faszinierenden Chemie verbindet sich die abstrakte Musik des Einen mit dem erdverbundenen Tanz des Anderen. Die Sinfonie Nr. 6 F-Dur von Ludwig van Beethoven drückt die leidenschaftliche Liebe des Komponisten für die Natur aus. Ruhig und zwangsläufig idealistisch, beschreibt die Pastorale ein musikalisches, ländliches Idyll. Beethoven lässt vor dem geistigen Auge des Zuhörers die Arkadien des Goldenen Zeitalters mit ihren liebreizenden Schäferinnen und tanzenden Hirten auferstehen.

Malandain, Leiter des Centre chorégraphique national de Biarritz, bereichert seine Choreographie um ein weiteres Werk von Beethoven: die Kantate op. 112, Auszüge aus „Die Ruinen von Athen“. Damit versetzen seine 22 Tänzer den Zuschauer mitten ins antike Griechenland.

Aufzeichnung vom 17. Dezember 2019 im Chaillot – Théâtre national de la Danse, Paris

https://www.arte.tv/de/videos/094382-000-A/die-pastorale-von-thierry-malandain-im-pariser-theatre-de-chaillot/

Verfügbar bis 17. Juni 2020.

Let’s Talk about Beethoven – Mit ExpertInnen im Gespräch

4. Juni 2020, 18:30 Uhr: Prof. Dr. Dr. Oliver Rathkolb (online!)

„Beethoven – ein Mann für alle Jahreszeiten“

Über die Deutungshoheit der Rezeption Ludwig van Beethovens sowie seiner Werke ist postum lange gerungen wurden. Dem Versuch einer nationalpolitischen Vereinnahmung durch die Grabrede Grillparzers und dem Umdeutungsversuch Wagners, den Komponisten als Herold der deutschen Eroberung von Paris 1870 zu stilisieren, folgten im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts zahlreiche Akteure und Regime, die sich an einer Instrumentalisierung in ihrem ideologischen Sinne versuchten, doch scheitern mussten.

Gemeinsam mit dem Haus der Musik lädt WIENBEETHOVEN2020 zur Gesprächsreihe „Let´s talk about Beethoven“ ein. Verschiedene RednerInnen lassen das Publikum an ihrer Expertise bezüglich des Jubilars teilhaben und eröffnen neue Perspektiven zum großen Komponisten.

https://www.youtube.com/user/wienerhausdermusik
https://www.facebook.com/hausdermusik

(Foto © Matthias Cremer)

Die Trias Der Wiener Klassik: Haydn – Mozart – Beethoven
Gemeinsamkeiten – Parallelen – Gegensätze

Die gemeinsamen Lebensdaten von Joseph Haydn, Wolfgang Amadé Mozart und Ludwig van Beethoven umfassen fast ein Jahrhundert (1732–1827). Sie reichen vom Barock bis hinein in die Romantik. Dazwischen liegt die Epoche, die als „Wiener Klassik“ in die Musikgeschichte eingegangen ist, und in der es vor allem diese Trias war, die die klassische Musik nachhaltig prägte und revolutionierte. In der von Dr. Walter Reicher kuratierten Jahressonderausstellung 2020 im Mozarthaus Vienna wird anhand von ausgewählten Themenbereichen diesen drei Giganten der Musikwelt nachgespürt. Mozart und Haydn waren eng befreundet und musizierten gemeinsam in Mozarts Wohnung in der Domgasse. Beethoven – dessen 250. Geburtstag 2020 gefeiert wird – wäre gern ein Schüler Mozarts geworden, später wurde Haydn sein Lehrer. Diesen Beziehungen wird in der Ausstellung ebenso nachgegangen wie anderen Aspekten dieser herausragenden Künstlerpersönlichkeiten. Was sind ihre jeweiligen Beiträge zur Entwicklung der „Wiener Klassik“? Was verband sie persönlich miteinander? Was hielten sie voneinander? Finden sich Parallelen in ihren Lebensläufen und Weltanschauungen? Welche Kindheitserfahrungen und Lehrer prägten sie? All diese Fragen – bis hin zu ihrem jeweiligen Ab- und Nachleben und ihren unterschiedlichen Eingängen in die Popularkultur – werden in der Ausstellung durch ausgewählte Objekte und Texte anschaulich dargestellt.

Eine Ausstellung in Kooperation mit der Internationalen Joseph Haydn Privatstiftung Eisenstadt.

https://www.mozarthausvienna.at/de/MOZARTHAUS-VIENNA/Museum/Sonderausstellung

(Foto: Landesmuseum Burgenland)

 DIE AKTE BEETHOVEN erzählt die Geschichte des weltberühmten Komponisten auf neue Weise: In einer Mischung aus Spielfilm, Musikdokumentation und animierten Comics werden historische Fakten in modernen Settings nacherzählt, analysiert und interpretiert. Ludwig van Beethoven, gespielt von Lars Eidinger, wird dabei zum Zeitgenossen einer heutigen Zuschauerschaft. Aufbrausend, jähzornig, griesgrämig – das ist das gängige Bild von Ludwig van Beethoven, dem Komponisten mit der wilden Löwenmähne. Doch DIE AKTE BEETHOVEN zeigt: Es gibt auch einen anderen Beethoven – jung, verführerisch, temperamentvoll, und vor allen Dingen kämpferisch. Als der Komponist Ludwig van Beethoven im Alter von 56 Jahren in Wien stirbt, taucht ein Testament auf, das er 25 Jahre vor seinem Tod verfasst hat. Es offenbart: Bereits mit 31 Jahren ist Beethoven praktisch taub, noch bevor er die meisten seiner bahnbrechenden Werke komponiert hat. Ein tauber Komponist? Wie ist so etwas möglich? Der Film DIE AKTE BEETHOVEN geht diesem Rätsel nach und ergründet die Zusammenhänge zwischen Krankheit und Werk des Musikgenies. Was gibt Beethoven die Kraft, den Kampf gegen seine fortschreitende Krankheit aufzunehmen? Inwiefern spiegelt sich sein außergewöhnliches Schicksal in seiner Musik wider und welchen Einfluss hat die Taubheit auf sein Werk?

https://www.planet-schule.de/sf/filme-online.php?film=9502&reihe=1394 

Foto: eiland.wien

Let’s Talk about Beethoven – Mit ExpertInnen im Gespräch

27. Mai, 18:30 Uhr: Prof. Dr. Birgit Lodes „Beethoven als Hofmusiker“ 

Kaum eine Beethoven-Biographie beschäftigt sich – ganz im Unterschied zum „Wunderkind“ Mozart – eingehender mit den immerhin 22 Jahren, die Ludwig in Bonn lebte, so dass man den Eindruck gewinnen muss, er sei aus einem provinziellen Dunkel in die Musikhauptstadt Wien gekommen. Wie neueste Forschungen zeigen, hat er aber am dortigen kurfürstlichen Hof vielfältige musikalische Erfahrungen mit aktuellstem Repertoire sammeln können: als Organist in der Hofkirche, als Bratscher im Opernbetrieb und als Cembalist und Pianist in der kurfürstlichen Kammer und bei öffentlichen Hofkonzerten. – Wie beeinflusste die frühe Karriere als „Hofmusiker“ Beethovens späteres Komponieren? Ein Expertinnentalk mit Dr. Susanne Schicker und Prof. Dr. Birgit Lodes.

(Foto © Der Knopfdrücker)

Gemeinsam mit dem Haus der Musik lädt WIENBEETHOVEN2020 zur Gesprächsreihe „Let´s talk about Beethoven“ ein. Verschiedene RednerInnen lassen das Publikum an ihrer Expertise bezüglich des Jubilars teilhaben und eröffnen neue Perspektiven zum großen Komponisten.

https://www.youtube.com/user/wienerhausdermusik
https://www.facebook.com/hausdermusik

Beethoven. Menschenwelt und Götterfunken

Ludwig van Beethoven: Der Name steht für ein musikalisches Lebenswerk, das bis heute weltweit Menschen begeistert. Zum 250. Geburtstag des großen Komponisten im Jahr 2020 präsentiert die Österreichische Nationalbibliothek im Prunksaal die Sonderausstellung „Beethoven. Menschenwelt und Götterfunken“. Beethovens Begegnungen mit Zeitgenossen, mit seinen Lehrern, Schülern, Musikern und Mäzenen, mit Frauen und Freunden, aber auch mit seiner Familie stehen dabei für seine „Menschenwelt“. Denn er war nicht der „einsame Kämpfer“, als den ihn seine Nachwelt idealisierte, sondern ein Komponist, der mit seiner Umwelt auf vielfältige Weise in Kontakt stand. Die Ausstellung zeigt dies anhand zahlreicher Originalbriefe aus dem Bestand der Österreichischen Nationalbibliothek. Der im Umgang mit seinem Mitmenschen nicht eben einfache Komponist wird in diesen Schreiben in seinem Selbstbewusstsein und sarkastischen Humor, aber auch in seiner Zärtlichkeit Frauen gegenüber erfahrbar. Besonders berührend ist sein Bemühen um die Vaterrolle bei seinem Neffen Karl, die zum tragischen Misserfolg wurde: Nach dessen Selbstmordversuch 1826 trat Beethoven von der Vormundschaft zurück.

https://www.onb.ac.at/museen/prunksaal

Beethoven-Geflechte

Networks and Cultures of Memory
Internationale und interdisziplinäre Tagung zum Beethoven-Jahr 2020 (19.–22. Mai 2020)

Idee und Konzeption: Birgit Lodes (Universität Wien) und Melanie Unseld (mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) in Verbindung mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Unter dem Stichwort „Napoleon und die Folgen“ sind jene Turbulenzen vielfach beschrieben worden, die die Koalitionskriege und nachfolgende politische Neuordnungen europaweit auslösten: Instabilität und wechselnde Allianzen, Um‐ und Neubewertungen von gesellschaftlichen Strukturen und Institutionen, nicht zuletzt die Frage nach der neuen Rolle von Kultur als symbolische Kommunikation zwischen Repräsentation, nationaler Identitätsfindung und Innerlichkeit, zwischen Auflösung der alten Ständeordnung und künstlerischem Autonomiestreben. Das Symposium, zu dem zahlreiche internationale ExpertInnen verschiedener Disziplinen referieren und diskutieren werden, geht vor diesem Hintergrund Fragen der Beharrungskraft und Neuformation adeliger Netzwerke nach, insbesondere Praktiken aristokratischer Kunstförderung angesichts politischer Umwälzungen. Daran anknüpfend geht es um Fragen, welche Konturen und Veränderungen sich daraus für neuartige „Geflechte“ von Musikkultur und für die (Selbst)Verortung der Musik und ihrer Akteure ergaben, wie sich Praktiken der Erinnerungskultur im Sinne einer Reformulierung der Memoria veränderten, die einen Komponisten wie Beethoven kanonisierend und heroisierend ins kulturelle Gedächtnis hoben.

https://musikwissenschaft.univie.ac.at/forschung/tagungen/beethoven-geflechte/

https://www.mdw.ac.at/imi/beethovengeflechte/

https://www.oeaw.ac.at/veranstaltungen/article/beethoven-geflechte-1/

Foto: Beethoven am Flügel, umstanden von Antonio Salieri (l.), Anna Maria Erdödy
und Dorothea von Ertmann, aquarellierte Zeichnung, wohl von Adolf Fischer
(© Beethovenhaus Bonn)

Webinar: Beethoven – Bilder einer Ausstellung

VHS in Kooperation mit dem Institut für Musikwissenschaften und Interpretationsforschung

Thematisiert werden die Beethoven-Ausstellungen, die im aktuellen Jubiläumsjahr in Wien und Umgebung präsentiert werden (darunter im Kunsthistorischen Museum Wien, im Theater an der Wien/Theatermuseum, Kaiserhaus Baden). Die Lehreinheit zielt darauf ab, eigenständige Museumsbesuche vorzubereiten und/oder das dort Gesehene zu reflektieren und zu diskutieren. Darüber hinaus wird es um Fragen des Ausstellens von Musik, von Komponisten-Jubiläen und Erinnerungskultur allgemein gehen.

26.05.2020 , 17:00 – 18:30 Uhr

Kursleitung: Prof.Dr. Melanie Unseld; Teilnehmerinfos: https://www.vhs.at/de/k/279517760

Foto: eiland.wien

WIENBEETHOVEN2020 auf radio klassik Stephansdom

Mit Beethoven durch die Krise.
Sa, 16.Mai 2020, 15:00 / Mi, 20. Mai 2020, 20:00

Im Gespräch mit Musikchefin Ursula Magnes schaut Susanne Schicker, leitende Koordinatorin des Wiener Beethoven-Jahres, kurz zurück, Stichwort Fidelio in der Fassung von 1806 im Theater an der Wien und „Fest der Freude“ am Wiener Heldenplatz und gleichwohl auf zukünftige Ereignisse im Rahmen der Wiener Beethoven-Aktivitäten: das Filmfestival am Rathausplatz, Gemeindebaukonzerte, „Beethoven am Himmel“ mit der Premiere von Wolfgang Mitterers „9 in 1“, die Gesprächsreihe „Let’s talk about Beethoven“ im Haus der Musik sowie „Inside Beethoven – Das begehbare Ensemble“ ebenfalls im Haus der Musik.

https://radioklassik.at/

Ludwig Am Himmel. Wolfgang Mitterer – Nine In One

„MAN KANN BEETHOVEN WIRKLICH HÖREN!“

Alle Themen aus allen Symphonien Beethovens, live von einem Orchester gespielt, eingedampft auf eine Stunde und ergänzt mit Electronics – das ist Nine In One. Oder: eine wilde Achterbahnfahrt durch die Gehirnwindungen Ludwig van Beethovens. Vorne im Wagen: Wolfgang Mitterer. Man kennt ihn, manches mal traktiert er als Musiker die großen Konzertorgeln des Kontinents auf ungewohnte Weise, dann wieder komponiert er für bedeutende Orchester, Ensembles und Opernhäuser, lässt es in Jazzclubs krachen oder schreibt in seinem Studio in Wien Filmmusik. Los geht’s! Radialbeschleunigung. Zentrifugalkraft. Loopings. Das ganze Programm. Und plötzlich geschieht das, was uns am Achterbahnfahren so reizt: Wir spüren unser eigenes Gewicht nicht mehr und fühlen uns für kurze Zeit schwerelos. Ein derartiger Zustand könnte sich auch nach dem Anhören dieses Albums einstellen. Ganz sicher aber hört man das „Neue Testament der Musik“, wie Beethovens Symphonien auch genannt wurden, von diesem Zeitpunkt an gänzlich neu.

Matinee im Klangraum Am Himmel: Nine In One ab Sa., 16. Mai um 11.00 Uhr jeden Samstag bis Sa., 12. Dezember 2020.

https://www.himmel.at/

48er Tandler – Wiener Altwarenmarkt: Beethoven trägt Mund-Nasen-Schutzmaske im 48er-Tandler

Der Secondhandmarkt der MA 48 in Wien Margareten hat wieder geöffnet. Es lockt ein vielfältiges Angebot sowie gewohnt günstige Schnäppchen. Stöbern lässt es sich im vielfältigen Sortiment z.B. Fahrräder, Gartenmöbel und Computer bis zu Schallplatten und CDs von Beethoven.

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag 10 bis 18 Uhr, http://www.48ertandler.at 

(Foto: PID/Christian Fürthner)

Fest der Freude virtuell – Tag der Befreiung

Anlässlich der 75. Wiederkehr der Befreiung von der nationalsozialistischen Terrorherrschaft veranstaltet das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) zum achten Mal das Fest der Freude am 8. Mai 2020.

Am 8. Mai 1945 kapitulierte die Deutsche Wehrmacht und der Zweite Weltkrieg endete in Europa. Das Fest der Freude widmet sich heuer neben dem Tag der Befreiung auch dem inhaltlichen Schwerpunkt „Menschlichkeit ohne Grenzen“. Das Highlight des virtuellen Fests der Freude ist die Rede der Zeitzeugin Erika Kosnar. Auch die Wiener Symphoniker werden mit einem Beitrag von Ludwig van Beethoven vertreten sein. Ebenfalls werden Videos zum thematischen Schwerpunkt „Menschlichkeit ohne Grenzen“ der Botschaften der Befreier-Nationen und vielen anderen gezeigt. Das virtuelle Fest wird mit der Begrüßung von MKÖ-Vorsitzendem Willi Mernyi und den Worten von Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen feierlich eröffnet.

Dieses Jahr wird das Fest der Freude erstmals nicht am Heldenplatz, sondern im Livestream  und in der Live-Übertragung auf ORF III zu sehen sein.

https://www.festderfreude.at/de/programm/programm-2020

(Foto: Andy Wenzel)

CD: Jörg Ulrich Krah & Bernhard Parz – Postscriptum B.

Mit dem vorliegenden Album postscriptum B. erfüllten sich Jörg Ulrich Krah und Bernhard Parz ein langjähriger Traum. Bereits vor über zehn Jahren hatten sie die Idee, die Violoncellosonaten von Ludwig van Beethoven aufzunehmen und zu veröffentlichen. Ihnen schwebte eine Einspielung vor, deren Konzept unter Berücksichtigung der langjährigen Interpretationshistorie frische Akzente setzt und Beethovens Musik lebendig werden lässt. Durch den Brückenschlag zur zeitgenössischen Musik von Georg Katzer werden Beethovens Modernität und seine Neugier, stets nach vorne zu blicken, thematisiert. Wie Beethoven war auch Katzer stets vorausschauend. Wie Beethoven vermochte er es, handwerkliche Brillanz mit einem hohen Grad an Fantasie und Poesie zu verbinden. Wie Beethoven – und auch die beiden Interpreten der vorliegenden Einspielung – konnte man Georg bei einem guten Glas Wein und einem inspirierenden Gespräch über die Musik und das Leben antreffen.

Label: Solo Musica

Erscheinungsdatum: 22. November 2019

https://solo-musica.de/joerg-ulrich-krah-bernhard-parz-postscriptum-b/

MUSIKSCHULEN WIEN

2020 jährt sich der Geburtstag des großen Ludwig van Beethoven zum 250. Mal. Eigentlich wollte das wienweite Percussion Project am 24. April bei einem Konzert auch eine Beethoven-Komposition zur Aufführung bringen. Leider war das nicht möglich, so wurde dieses Projekt gemeinsam mit einigen Schülerinnen, Schülern und Schlagzeug-Lehrkräften der Musikschulen Wien mittels Video umgesetzt.
Idee, Arrangement und Umsetzung: Gerhard Bergauer

https://www.youtube.com/watch?v=0H71dlX-8t8

Beethovenhaus Bonn – Digitales Archiv

Hornemann, Christian: Beethoven; Brustbild en face in Oval – Elfenbeinminiatur, 1802

Das Digitale Archiv führt durch die Beethoven bezogenen Bestände des Beethoven-Hauses und erschließt sie für die Forschung, Praxis und das kulturinteressierte Publikum. Beethovens Kunst und Leben wird multimedial erfahrbar durch verknüpfte Text-, Bild- und Audioinformationen:

  • Hochwertige Farbscan-Faksimiles von Musikhandschriften, Schriftdokumenten, Musikdrucken, Bildern und Gegenständen (39.800 Dateien)
  • Quellenbeschreibungen, Wissenswertes, Inhaltsangaben, Textübertragungen, weiterführende Links
  • Klangbeispiele, Klingende Autographe, Hörbriefe (1.600 Audiodateien)

(Foto: Beethoven-Haus Bonn)

https://www.beethoven.de/de/archive/list

Rock the Classic: Mad Sin

Was würde Beethoven wohl denken, wenn er erfahren würde, dass eine Punkband sich seiner fünften Symphonie bemächtigt hätte? Genau das tat die Psychobilly-Band Mad Sin aus Berlin. Angestachelt zu dieser musikalischen Kühnheit wurden sie durch Wigald Boning und dem Schweizer Klassikexperten Beat Blättler. „Beethovens Fünfte“ à la mode de Mad Sin: Das Resultat präsentieren sie an einem sehr speziellen Ort, in den Beelitzer Heilstätten, einem verlassenes Sanatorium. Wie heilsam sich der morbide Charme der Anlage auf die Interpretation auswirkt, zeigt erhellend „Rock the Classic“.

https://www.3sat.de/kultur/musik/rock-the-classic-mad-sin-102.html

CD: Goerne/Lisiecki: Beethoven-Songs

Zwei Stars, Jan Lisiecki und Matthias Goerne, haben sich zusammengetan, um Beethoven zu huldigen. Herausgegeben anlässlich Beethovens 250. Geburtstag. Ein absolutes Highlight!

Sechs Lieder nach Gedichten von C.F.Gellert. Op 48, An die ferne Geliebte Op 98, Resignation WoO149, An die Hoffnung Op 32, etc.

Label: Deutsche Grammophon (Universal Music)

Erscheinungsdatum: 20. März 2020

https://www.deutschegrammophon.com/en/catalogue/products/beethoven-lieder-songs-lisiecki-goerne-11912

Let’s Talk about Beethoven

Mit ExpertInnen im Gespräch

Gemeinsam mit dem Haus der Musik lädt WIENBEETHOVEN2020 ab April zur Gesprächsreihe Let´s talk about Beethoven ein. Verschiedene RednerInnen lassen das Publikum an ihrer Expertise bezüglich des Jubilars teilhaben und eröffnen neue Perspektiven zum großen Komponisten.

Das erste Gespräch mit Prof. Dr. Thomas Leibnitz über „Beethoven – als geselliger Einzelgänger“ wurde bereits veröffentlicht.

https://www.youtube.com/user/wienerhausdermusik

https://www.facebook.com/hausdermusik


Beethoven – als geselliger Einzelgänger

Kontrastierend zu gegenwärtigen Erzählperspektiven, in jenen Ludwig van Beethoven nicht selten als verschlossener Einzelgänger gezeichnet wird, unterhielt er seinerzeit zahlreiche Kontakte zu seiner Umgebung. Nebst Mäzenen, Schülern, Freunden und Verlegern, durchaus auch zu Frauen (darunter die „Unsterbliche Geliebte”). Eine besondere Rolle ist dem Verhältnis zu seinem Neffen Karl zuzuschreiben, eine Beziehung die nur mehr als tragisch und emotionsgeladen beschrieben werden kann.

(Foto © Österreichische Nationalbibliothek)

Dr. Thomas Leibnitz (online!)

 


Beethoven als Hofmusiker

Kaum eine Beethoven-Biographie beschäftigt sich – ganz im Unterschied zum „Wunderkind“ Mozart – eingehender mit den immerhin 22 Jahren, die Ludwig in Bonn lebte, so dass man den Eindruck gewinnen muss, er sei aus einem provinziellen Dunkel in die Musikhauptstadt Wien gekommen. Wie neueste Forschungen zeigen, hat er aber am dortigen kurfürstlichen Hof vielfältige musikalische Erfahrungen mit aktuellstem Repertoire sammeln können: als Organist in der Hofkirche, als Bratscher im Opernbetrieb und als Cembalist und Pianist in der kurfürstlichen Kammer und bei öffentlichen Hofkonzerten. – Wie beeinflusste die frühe Karriere als „Hofmusiker“ Beethovens späteres Komponieren?

(Foto © Der Knopfdrücker)

27. Mai, 18:30 Uhr: Prof. Dr. Birgit Lodes (online!)


(Foto: Matthias Cremer)Beethoven – ein Mann für alle Jahreszeiten

Über die Deutungshoheit der Rezeption Ludwig van Beethovens sowie seiner Werke ist postum lange gerungen wurden. Dem Versuch einer nationalpolitischen Vereinnahmung
durch die Grabrede Grillparzers und dem
Umdeutungsversuch Wagners, den Komponisten als Herold der deutschen Eroberung von Paris 1870 zu stilisieren, folgten im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts zahlreiche Akteure und Regime, die sich an einer Instrumentalisierung in ihrem ideologischen Sinne versuchten, doch scheitern mussten.

(Foto © Matthias Cremer)

4. Juni 2020, 18:30 Uhr: Prof. Dr. Dr. Oliver Rathkolb (online!)


(Foto: Petra Kamenar)Beethoven — seine Streichquartette

Beethovens einziges Violinkonzert ist für Generationen von GeigerInnen ein Olymp den es zu erklimmen gilt und gehört somit zu den wichtigsten Werken der Violinliteratur . In diesem Vortrag werden die musikalischen, historischen und künstlerischen Aspekte des Konzerts beleuchtet.
Aus dem Zyklus der 10 Violinsonaten werden auszugsweise Besonderheiten, Charakteristika und Hintergründe unter die Lupe genommen.

(Foto © Petra Kamenar)

22. Oktober 2020, 18:30 Uhr:  Prof. Lidia Baich


Der „Beethoven-Geiger“

„Wer bethet ihn den[n] mehr an als ich?“ Der „Beethoven-Geiger“ Ignaz Schuppanzigh, vom Meister gerne als „Mylord Falstaff“ tituliert, brachte zahlreiche Kammermusikwerke Beethovens zur Uraufführung und war ihm seit früher Jugend verbunden. An diesem Abend werden wir gemeinsam mit Herrn Prof. Dr. Hellsberg eben jenem Meister auf der Spur sein.

(Foto © Theresia Linke)

9. Dezember 2020, 18:30 Uhr: Prof. Dr. Clemens Hellsberg

CD: Beethoven: Ein neuer Weg. Andreas Staier/Klavier.

Das Jahr 1802 ist für Beethoven ganz entscheidend: Im Herbst verfasst er das „Heiligenstädter Testament“, in dem klar zum Ausdruck kommt, wie sehr er sich über den Ausgang bewusst ist, den seine fortschreitende Ertaubung nehmen wird. Fast im selben Moment erfährt sein Freund Krumpholz, dass Beethoven „mit den bisherigen Arbeiten unzufrieden“ sei und „einen neuen Weg einschlagen“ wolle. Und die von Andreas Staier geschickt zusammengestellten, hier zu hörenden Werke sind Repräsentanten eben dieser neuen Richtung.

Klaviersonaten Op 31/1,2,3; Variationen Op 34 und 35

Label: harmonia mundi.

Erscheinungsdatum: 13. März 2020

http://www.harmoniamundi.com/#!/albums/2591

1. Wiener Gemeindebau-Chor lädt zum Mitsingen ein

Da sich die rund 80 Mitglieder des 2008 gegründeten 1. Wiener Gemeindebauchors aktuell nicht persönlich treffen können, finden die Proben via Videoanleitung und downloadbaren Noten statt. Ab 15. April sind alle WienerInnen herzlich eingeladen, von zuhause aus mitzusingen. Anlässlich des Beethoven-Jahres wird mit „Freude schöner Götterfunken“ gestartet.

Ab 15. April wird auf www.wohnpartner-wien.at und auf dem YouTube-Kanal „wohnpartner wien“ wöchentlich eine ca. 15-minütige Videoanleitung samt der dazugehörenden Noten ((c)Helbling Verlag) zum Download veröffentlicht, so kann jede Woche ein neues Lied einstudiert werden. Mitmachen ist denkbar einfach: Anleitung anhören, Notenblatt öffnen bzw. ausdrucken und schon kann mitgesungen werden.

Noten: Freude schöner Götterfunken

Foto: wohnpartner-wien.at

CD: Beethoven Klaviertrios Renaud Capuçon, Gautier Capuçon, Frank Braley

Nr 5, D-Dur, Op 70/1, Geistertrio und Nr 7, B-Dur, Op 97, Erzherzogstrio.

Die beiden großen Solisten Renaud und Gautier Capuçon widmen sich gemeinsam mit dem Pianisten Frank Braley auf ihrem neuen Album zwei der berühmtesten Klaviertrios des großen Klassikjubilars Beethoven.

Label: Erato (Warner)

(Erscheinungsdatum: 28 Februar 2020)

https://www.warnerclassics.com/de/release/beethoven-piano-trios

3sat: „Diesen Kuss der ganzen Welt“ – Beethoven heute

Das meistgespielte, beispiellose Komponistengenie: Was bedeutet Ludwig van Beethoven jungen Leuten in aller Welt heute? Eine Abenteuerreise rund um den Globus.

https://www.3sat.de/kultur/musik/diesen-kuss-der-ganzen-welt-100.html

CD: RESOUND Beethoven: Vol. 8 Symphonie 5 & 6

 

Orchester Wiener Akademie

Martin Haselböck, Dirigent 

Die Aufnahmen fanden im Landhaus-Saal des Palais Niederösterreich in Wien statt.

     
Erscheinungsdatum: März 2020
Label: Alpha Classics

https://www.wienerakademie.at/media

MYTHOS LUDWIG VAN

Die Ausstellung MYTHOS LUDWIG VAN im Kaiserhaus Baden beschäftigt sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit der Frage, wann, warum und unter welchen Umständen das „Konstrukt Beethoven“ entstand. Sie richtet sich an Besucherinnen und Besucher, die Beethoven spielen, aber auch an jene, die ihn nur vom Hörensagen kennen. Sie wendet sich an diejenigen, die ihn lieben, aber auch jene, die ihn hassen – und auch jene, die Beethoven für einen Hund halten.

Einen virtuellen Einblick in die Ausstellung MYTHOS LUDWIG VAN im Kaiserhaus Baden können Sie – solange das Museum gesperrt ist –  hier bekommen: https://bit.ly/3bYj3UP

https://www.beethovenhaus-baden.at/

Beethoven bewegt.

Im Kunsthistorischen Museum Wien

STIMMEN SIE SICH EIN AUF „BEETHOVEN BEWEGT“ – MIT PODCAST & PLAYLIST AUF SPOTIFY

Beethoven bewegt – selbst, wenn um uns herum gerade alles still zu stehen scheint. Das gilt auch für die große Beethoven-Ausstellung, deren Start für  März geplant war und  nun aus gegebenem Anlass auf Herbst verschoben wurde. Um die Wartezeit zu verkürzen, bieten das KHM auf Spotify schon jetzt einen PODCAST sowie eine PLAYLIST zu Beethoven an – hören Sie rein und entdecken Sie Beethoven auf vielfältige Art ganz neu.

(Foto © John Baldessari; Courtesy of the artist, Sprüth Magers and Beyer Projects)

https://beethovenbewegt.at/

Beethoven Museum – Wien Museum

Das Leben und Werk Ludwig van Beethovens ist untrennbar mit Wien verbunden. 1787 kam der Komponist erstmals in die Stadt, um bei Mozart zu studieren, ab 1792 lebte er permanent hier. Das Beethoven Museum in Heiligenstadt beleuchtet Leben und Werk des Klassikers auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand.

Am 19.7. Themenführung „Beethoven in Heiligenstadt „Anmeldung erforderlich! Führung gratis!  https://www.wienmuseum.at/

https://www.wienmuseum.at/de/standorte/beethoven-museum 

Mit Freunden ins Museum

Zur Wiedereröffnung aller Standorte des Wien Museums: Private Führungen für Freunde und Familie zum Sonderpreis.
Was suchte Beethoven in Heiligenstadt? Wie wohnten die Römer im Ersten? Tanzten die Tuchhändler im Mittelalter? War Richard Neutra ein Grüner? Zu allen Standorten und Ausstellung des Wien Museums gibt es spannende Führungen, die Wesentliches, Erstaunliches und Überraschendes zur Wiener Stadtgeschichte vermitteln. Der Verein der Freunde des Wien Museums macht es möglich: Zur Wiedereröffnung aller Standorte des Wien Museums gibt es ab 1. Juli private Führungen für bis zu 10 Personen zum Spezialpreis von nur 25,- Euro (anstatt 65,- Euro).
Buchbar an einem Standort und Termin der Wahl per E-Mail an service@wienmuseum.at oder per Telefon +43 1 505 87 47 85180 (Mo-Fr 9.00 bis 14.00 Uhr)

Das Angebot gilt für alle geöffneten Standorte des Wien Museums.

(Foto: Wien Museum)

„Beethoven improvisiert“ – Ein Podcast der Universitätsbibliothek Wien

Ein Gespräch mit Musikwissenschafterin Birgit Lodes.

Birgit Lodes ist Professorin für Historische Musikwissenschaft an der Universität Wien, korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Mitglied der Academia Europaea. Sie forscht und publiziert international zur Musik Beethovens und seiner Zeitgenossen – aber auch zum Musikleben zur Zeit der Renaissance.

https://www.univie.ac.at/rlp/

(Der Podcast, der von Martin Gasteiner produziert wird, verfolgt das Ziel Services der Universitätsbibliothek vorzustellen und zu diskutieren. Darüber hinaus versucht er die Verschränkungen von Forschung und Bibliotheken an der Universität Wien genauer zu beleuchten und diesen Prozess zu befördern. In den Gesprächen und Interviews mit ForscherInnen geht es daher im Zentrum um deren Forschung und Forschungsprojekte und was daraus für die Services und Infrastrukturen der Universitätsbibliothek abgeleitet werden kann.) (Foto © Der Knopfdrücker)

Beethoven-Sonderausstellung „Beethoven und seine ZeitgenossInnen“

Das Bestattungsmuseum auf dem Wiener Zentralfriedhof ist bekannt für sein Trauerspielzeug mit therapeutischem Wert, für die originellen Shopartikel und für die Permanentausstellung, die die Entwicklung und Geschichte der Wiener Bestattungskultur erzählt.  Zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven, dem Ausnahmekünstler und Wahlwiener zeigt das Bestattungsmuseum ab sofort im Rahmen einer Sonderausstellung einen besonderen Blick auf Beethovens Leben und Sterben. Dabei wird Beethoven in allen Facetten durchleuchtet: kulturell, musikalisch, geschichtlich und wissenschaftlich.
Besondere Highlights sind die ausgestellten Totenmasken von Ludwig van Beethoven, Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert, die den BesucherInnen die ergreifende Begegnung mit der einzelnen Totenmaske als „letztes Bildnis“, einem festgehaltenen Ausdruck auf der Schwelle zwischen Leben und Tod, erlauben. Auch sind Objekte der wichtigsten WegbegleiterInnen Beethovens wie die Einladung zum Begräbnis Beethovens aus dem Archiv des Bestattungsmuseums gezeigt. Die Ausstellung wurde in Kooperation mit dem Koordinationsbüro WienBeethoven2020 konzipiert.

http://www.bestattungsmuseum.at

Über das Bestattungsmuseum am Wiener Zentralfriedhof
„Der Tod muss ein Wiener sein“ – unter diesem Motto finden sich im Bestattungsmuseum am Wiener Zentralfriedhof auf rund 300m² hunderte Ausstellungsstücke zur „Schönen Leich“ und der einzigartigen Wiener Bestattungskultur. Darüber hinaus zeigt es Bizarres und Extravagantes vom wiederverwendbaren Sparsarg, den Kaiser Joseph II. 1784 einführte, bis zum Sarg „Cocoon“ in der Form eines Kokons, der in 14 Farben von Flaschengrün bis Schokoladebraun erhältlich ist. Das 1967 gegründete Bestattungsmuseum, ein Unternehmensmuseum der Bestattung und Friedhöfe Wien, findet sich seit drei Jahren im Souterrain der Aufbahrungshalle 2 des Wiener Zentralfriedhofs.

Haus der Musik – Das Klangmuseum

Beethoven-Raum mit einem „Special aus der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek“

Das ganze Jahr 2020 über werden BesucherInnen dem großen Komponisten im Klangmuseum begegnen. Herzstück mit einzigartigen Exponaten und detaillierten Infos zu Beethovens Leben und Werk ist der Beethoven-Raum in der Etage der Großen Meister. Musikalische Auszüge aus seinen berühmtesten Kompositionen wie der 9. Symphonie oder der Mondscheinsonate umrahmen die Präsentation der historischen Objekte. Die Ausstellung umfasst eine Lebend- und Totenmaske, Autographen und Bühnenbildentwürfe zu Fidelio, sowie die originale Eingangstüre aus Beethovens letzter Wohnung. Eine Schautafel thematisiert seine häufigen Wohnungswechsel, denn der berühmte Komponist zog insgesamt 68 Mal in seinem Leben um. Ein Umstand, der persönlichen und beruflichen Faktoren geschuldet war. Beethovens Leiden an seinem sukzessiven Hörverlust wird durch eine Hörrohr-Station für BesucherInnen erfahrbar. Im Jubiläumsjahr wurde der Beethoven-Raum neu arrangiert und mit Objekten aus der Musiksammlung der Nationalbibliothek ergänzt, etwa Briefen Beethovens und Blättern aus seinem Haushaltsbüchern.

https://www.hausdermusik.com/beethoven2020/

Labor Beethoven 2020: Virtuelles Festival

Als virtuelles Festival mit virtueller Ausstellung präsentiert die Akademie der Künste hier online das hinter verschlossenen Türen fertig produziertes Programm „Labor Beethoven 2020“ mit über 10 Uraufführungen, einer Klanginstallation (Werner Cee), einem Musiktheater (Novoflot) und einer Ausstellung („Labor 1802-2020“) rund um das Thema des Experimentierens. Das ursprünglich für Mitte März geplante acht-tägige Festival sollte die musikalischen und interdisziplinären Ergebnisse einer vierjährigen Zusammenarbeit von jungen Komponistinnen und Komponisten aus Basel, Tel Aviv und Thessaloniki einer breiten Öffentlichkeit live zugänglich machen. Durch den wegen der Corona-Pandemie erforderlichen Shutdown konnten die Konzerte nicht vor Publikum aufgeführt werden und wurden stattdessen in Ton und Bild mitgeschnitten. Diese neu entstandenen Werke können nun in ihrer musikalischen Vielfältigkeit und Experimentierfreude in einzelnen Filmen nachgehört und erkundet werden. Neben den experimentellen Uraufführungswerken „Aus dem Labor“ stehen Werke, die den experimentellen Geist der Beethovenzeit zum Ausdruck bringen. In Gastprojekte des Festivals werden Werke von Beethoven – die Pastorale-Sinfonie (Werner Cee) und die Oper Fidelio (NOVOFLOT) – zeitgenössisch dekonstruiert. Die virtuelle Ausstellung „Labor 1802-2020“ führt wissenschaftliche Materialien, Klang- und Hörexperimente sowie Installationsansichten mit zahlreichen Videos und Musikbeispielen medial zusammen, die den Denk- und Experimentierraum des Projektes „Labor Beethoven“ abbilden und als Wissens- und Erfahrungsraum zugänglich machen. Sie spannen einen Bogen von historischen Experimenten in Musik und Physik aus der Zeit um 1802 bis in die Gegenwart.

https://www.labor-beethoven-2020.de/de

„Die Pastorale“ von Thierry Malandain im Pariser Théâtre de Chaillot

Der französische Choreograph Thierry Malandain gibt mit seinem Ballett „La Pastorale“ der berühmten 6. Sinfonie Ludwig van Beethovens eine körperliche Gestalt. Die Produktion zu Ehren des 200. Geburtstages des berühmten deutschen Komponisten wird im Chaillot, dem Pariser Nationaltheater für Tanz, gegeben. Thierry Malandain kennt Ludwig van Beethoven sehr gut: Schon seine Ballette „Les Créatures“ (nach „Die Geschöpfe des Prometheus“) und „Silhouette“ (nach dem dritten Satz der Klaviersonate Nr. 30 op. 109) stützten sich auf Musik des Meisters der Wiener Klassik. In einer faszinierenden Chemie verbindet sich die abstrakte Musik des Einen mit dem erdverbundenen Tanz des Anderen. Die Sinfonie Nr. 6 F-Dur von Ludwig van Beethoven drückt die leidenschaftliche Liebe des Komponisten für die Natur aus. Ruhig und zwangsläufig idealistisch, beschreibt die Pastorale ein musikalisches, ländliches Idyll. Beethoven lässt vor dem geistigen Auge des Zuhörers die Arkadien des Goldenen Zeitalters mit ihren liebreizenden Schäferinnen und tanzenden Hirten auferstehen.

Malandain, Leiter des Centre chorégraphique national de Biarritz, bereichert seine Choreographie um ein weiteres Werk von Beethoven: die Kantate op. 112, Auszüge aus „Die Ruinen von Athen“. Damit versetzen seine 22 Tänzer den Zuschauer mitten ins antike Griechenland.

Aufzeichnung vom 17. Dezember 2019 im Chaillot – Théâtre national de la Danse, Paris

https://www.arte.tv/de/videos/094382-000-A/die-pastorale-von-thierry-malandain-im-pariser-theatre-de-chaillot/

Verfügbar bis 17. Juni 2020.

Let’s Talk about Beethoven – Mit ExpertInnen im Gespräch

4. Juni 2020, 18:30 Uhr: Prof. Dr. Dr. Oliver Rathkolb (online!)

„Beethoven – ein Mann für alle Jahreszeiten“

Über die Deutungshoheit der Rezeption Ludwig van Beethovens sowie seiner Werke ist postum lange gerungen wurden. Dem Versuch einer nationalpolitischen Vereinnahmung durch die Grabrede Grillparzers und dem Umdeutungsversuch Wagners, den Komponisten als Herold der deutschen Eroberung von Paris 1870 zu stilisieren, folgten im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts zahlreiche Akteure und Regime, die sich an einer Instrumentalisierung in ihrem ideologischen Sinne versuchten, doch scheitern mussten.

Gemeinsam mit dem Haus der Musik lädt WIENBEETHOVEN2020 zur Gesprächsreihe „Let´s talk about Beethoven“ ein. Verschiedene RednerInnen lassen das Publikum an ihrer Expertise bezüglich des Jubilars teilhaben und eröffnen neue Perspektiven zum großen Komponisten.

https://www.youtube.com/user/wienerhausdermusik
https://www.facebook.com/hausdermusik

(Foto © Matthias Cremer)

Die Trias Der Wiener Klassik: Haydn – Mozart – Beethoven
Gemeinsamkeiten – Parallelen – Gegensätze

Die gemeinsamen Lebensdaten von Joseph Haydn, Wolfgang Amadé Mozart und Ludwig van Beethoven umfassen fast ein Jahrhundert (1732–1827). Sie reichen vom Barock bis hinein in die Romantik. Dazwischen liegt die Epoche, die als „Wiener Klassik“ in die Musikgeschichte eingegangen ist, und in der es vor allem diese Trias war, die die klassische Musik nachhaltig prägte und revolutionierte. In der von Dr. Walter Reicher kuratierten Jahressonderausstellung 2020 im Mozarthaus Vienna wird anhand von ausgewählten Themenbereichen diesen drei Giganten der Musikwelt nachgespürt. Mozart und Haydn waren eng befreundet und musizierten gemeinsam in Mozarts Wohnung in der Domgasse. Beethoven – dessen 250. Geburtstag 2020 gefeiert wird – wäre gern ein Schüler Mozarts geworden, später wurde Haydn sein Lehrer. Diesen Beziehungen wird in der Ausstellung ebenso nachgegangen wie anderen Aspekten dieser herausragenden Künstlerpersönlichkeiten. Was sind ihre jeweiligen Beiträge zur Entwicklung der „Wiener Klassik“? Was verband sie persönlich miteinander? Was hielten sie voneinander? Finden sich Parallelen in ihren Lebensläufen und Weltanschauungen? Welche Kindheitserfahrungen und Lehrer prägten sie? All diese Fragen – bis hin zu ihrem jeweiligen Ab- und Nachleben und ihren unterschiedlichen Eingängen in die Popularkultur – werden in der Ausstellung durch ausgewählte Objekte und Texte anschaulich dargestellt.

Eine Ausstellung in Kooperation mit der Internationalen Joseph Haydn Privatstiftung Eisenstadt.

https://www.mozarthausvienna.at/de/MOZARTHAUS-VIENNA/Museum/Sonderausstellung

(Foto: Landesmuseum Burgenland)

 DIE AKTE BEETHOVEN erzählt die Geschichte des weltberühmten Komponisten auf neue Weise: In einer Mischung aus Spielfilm, Musikdokumentation und animierten Comics werden historische Fakten in modernen Settings nacherzählt, analysiert und interpretiert. Ludwig van Beethoven, gespielt von Lars Eidinger, wird dabei zum Zeitgenossen einer heutigen Zuschauerschaft. Aufbrausend, jähzornig, griesgrämig – das ist das gängige Bild von Ludwig van Beethoven, dem Komponisten mit der wilden Löwenmähne. Doch DIE AKTE BEETHOVEN zeigt: Es gibt auch einen anderen Beethoven – jung, verführerisch, temperamentvoll, und vor allen Dingen kämpferisch. Als der Komponist Ludwig van Beethoven im Alter von 56 Jahren in Wien stirbt, taucht ein Testament auf, das er 25 Jahre vor seinem Tod verfasst hat. Es offenbart: Bereits mit 31 Jahren ist Beethoven praktisch taub, noch bevor er die meisten seiner bahnbrechenden Werke komponiert hat. Ein tauber Komponist? Wie ist so etwas möglich? Der Film DIE AKTE BEETHOVEN geht diesem Rätsel nach und ergründet die Zusammenhänge zwischen Krankheit und Werk des Musikgenies. Was gibt Beethoven die Kraft, den Kampf gegen seine fortschreitende Krankheit aufzunehmen? Inwiefern spiegelt sich sein außergewöhnliches Schicksal in seiner Musik wider und welchen Einfluss hat die Taubheit auf sein Werk?

https://www.planet-schule.de/sf/filme-online.php?film=9502&reihe=1394 

Foto: eiland.wien

Let’s Talk about Beethoven – Mit ExpertInnen im Gespräch

27. Mai, 18:30 Uhr: Prof. Dr. Birgit Lodes „Beethoven als Hofmusiker“ 

Kaum eine Beethoven-Biographie beschäftigt sich – ganz im Unterschied zum „Wunderkind“ Mozart – eingehender mit den immerhin 22 Jahren, die Ludwig in Bonn lebte, so dass man den Eindruck gewinnen muss, er sei aus einem provinziellen Dunkel in die Musikhauptstadt Wien gekommen. Wie neueste Forschungen zeigen, hat er aber am dortigen kurfürstlichen Hof vielfältige musikalische Erfahrungen mit aktuellstem Repertoire sammeln können: als Organist in der Hofkirche, als Bratscher im Opernbetrieb und als Cembalist und Pianist in der kurfürstlichen Kammer und bei öffentlichen Hofkonzerten. – Wie beeinflusste die frühe Karriere als „Hofmusiker“ Beethovens späteres Komponieren? Ein Expertinnentalk mit Dr. Susanne Schicker und Prof. Dr. Birgit Lodes.

(Foto © Der Knopfdrücker)

Gemeinsam mit dem Haus der Musik lädt WIENBEETHOVEN2020 zur Gesprächsreihe „Let´s talk about Beethoven“ ein. Verschiedene RednerInnen lassen das Publikum an ihrer Expertise bezüglich des Jubilars teilhaben und eröffnen neue Perspektiven zum großen Komponisten.

https://www.youtube.com/user/wienerhausdermusik
https://www.facebook.com/hausdermusik

Beethoven. Menschenwelt und Götterfunken

Ludwig van Beethoven: Der Name steht für ein musikalisches Lebenswerk, das bis heute weltweit Menschen begeistert. Zum 250. Geburtstag des großen Komponisten im Jahr 2020 präsentiert die Österreichische Nationalbibliothek im Prunksaal die Sonderausstellung „Beethoven. Menschenwelt und Götterfunken“. Beethovens Begegnungen mit Zeitgenossen, mit seinen Lehrern, Schülern, Musikern und Mäzenen, mit Frauen und Freunden, aber auch mit seiner Familie stehen dabei für seine „Menschenwelt“. Denn er war nicht der „einsame Kämpfer“, als den ihn seine Nachwelt idealisierte, sondern ein Komponist, der mit seiner Umwelt auf vielfältige Weise in Kontakt stand. Die Ausstellung zeigt dies anhand zahlreicher Originalbriefe aus dem Bestand der Österreichischen Nationalbibliothek. Der im Umgang mit seinem Mitmenschen nicht eben einfache Komponist wird in diesen Schreiben in seinem Selbstbewusstsein und sarkastischen Humor, aber auch in seiner Zärtlichkeit Frauen gegenüber erfahrbar. Besonders berührend ist sein Bemühen um die Vaterrolle bei seinem Neffen Karl, die zum tragischen Misserfolg wurde: Nach dessen Selbstmordversuch 1826 trat Beethoven von der Vormundschaft zurück.

https://www.onb.ac.at/museen/prunksaal

Beethoven-Geflechte

Networks and Cultures of Memory
Internationale und interdisziplinäre Tagung zum Beethoven-Jahr 2020 (19.–22. Mai 2020)

Idee und Konzeption: Birgit Lodes (Universität Wien) und Melanie Unseld (mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) in Verbindung mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Unter dem Stichwort „Napoleon und die Folgen“ sind jene Turbulenzen vielfach beschrieben worden, die die Koalitionskriege und nachfolgende politische Neuordnungen europaweit auslösten: Instabilität und wechselnde Allianzen, Um‐ und Neubewertungen von gesellschaftlichen Strukturen und Institutionen, nicht zuletzt die Frage nach der neuen Rolle von Kultur als symbolische Kommunikation zwischen Repräsentation, nationaler Identitätsfindung und Innerlichkeit, zwischen Auflösung der alten Ständeordnung und künstlerischem Autonomiestreben. Das Symposium, zu dem zahlreiche internationale ExpertInnen verschiedener Disziplinen referieren und diskutieren werden, geht vor diesem Hintergrund Fragen der Beharrungskraft und Neuformation adeliger Netzwerke nach, insbesondere Praktiken aristokratischer Kunstförderung angesichts politischer Umwälzungen. Daran anknüpfend geht es um Fragen, welche Konturen und Veränderungen sich daraus für neuartige „Geflechte“ von Musikkultur und für die (Selbst)Verortung der Musik und ihrer Akteure ergaben, wie sich Praktiken der Erinnerungskultur im Sinne einer Reformulierung der Memoria veränderten, die einen Komponisten wie Beethoven kanonisierend und heroisierend ins kulturelle Gedächtnis hoben.

https://musikwissenschaft.univie.ac.at/forschung/tagungen/beethoven-geflechte/

https://www.mdw.ac.at/imi/beethovengeflechte/

https://www.oeaw.ac.at/veranstaltungen/article/beethoven-geflechte-1/

Foto: Beethoven am Flügel, umstanden von Antonio Salieri (l.), Anna Maria Erdödy
und Dorothea von Ertmann, aquarellierte Zeichnung, wohl von Adolf Fischer
(© Beethovenhaus Bonn)

Webinar: Beethoven – Bilder einer Ausstellung

VHS in Kooperation mit dem Institut für Musikwissenschaften und Interpretationsforschung

Thematisiert werden die Beethoven-Ausstellungen, die im aktuellen Jubiläumsjahr in Wien und Umgebung präsentiert werden (darunter im Kunsthistorischen Museum Wien, im Theater an der Wien/Theatermuseum, Kaiserhaus Baden). Die Lehreinheit zielt darauf ab, eigenständige Museumsbesuche vorzubereiten und/oder das dort Gesehene zu reflektieren und zu diskutieren. Darüber hinaus wird es um Fragen des Ausstellens von Musik, von Komponisten-Jubiläen und Erinnerungskultur allgemein gehen.

26.05.2020 , 17:00 – 18:30 Uhr

Kursleitung: Prof.Dr. Melanie Unseld; Teilnehmerinfos: https://www.vhs.at/de/k/279517760

Foto: eiland.wien

WIENBEETHOVEN2020 auf radio klassik Stephansdom

Mit Beethoven durch die Krise.
Sa, 16.Mai 2020, 15:00 / Mi, 20. Mai 2020, 20:00

Im Gespräch mit Musikchefin Ursula Magnes schaut Susanne Schicker, leitende Koordinatorin des Wiener Beethoven-Jahres, kurz zurück, Stichwort Fidelio in der Fassung von 1806 im Theater an der Wien und „Fest der Freude“ am Wiener Heldenplatz und gleichwohl auf zukünftige Ereignisse im Rahmen der Wiener Beethoven-Aktivitäten: das Filmfestival am Rathausplatz, Gemeindebaukonzerte, „Beethoven am Himmel“ mit der Premiere von Wolfgang Mitterers „9 in 1“, die Gesprächsreihe „Let’s talk about Beethoven“ im Haus der Musik sowie „Inside Beethoven – Das begehbare Ensemble“ ebenfalls im Haus der Musik.

https://radioklassik.at/

Ludwig Am Himmel. Wolfgang Mitterer – Nine In One

„MAN KANN BEETHOVEN WIRKLICH HÖREN!“

Alle Themen aus allen Symphonien Beethovens, live von einem Orchester gespielt, eingedampft auf eine Stunde und ergänzt mit Electronics – das ist Nine In One. Oder: eine wilde Achterbahnfahrt durch die Gehirnwindungen Ludwig van Beethovens. Vorne im Wagen: Wolfgang Mitterer. Man kennt ihn, manches mal traktiert er als Musiker die großen Konzertorgeln des Kontinents auf ungewohnte Weise, dann wieder komponiert er für bedeutende Orchester, Ensembles und Opernhäuser, lässt es in Jazzclubs krachen oder schreibt in seinem Studio in Wien Filmmusik. Los geht’s! Radialbeschleunigung. Zentrifugalkraft. Loopings. Das ganze Programm. Und plötzlich geschieht das, was uns am Achterbahnfahren so reizt: Wir spüren unser eigenes Gewicht nicht mehr und fühlen uns für kurze Zeit schwerelos. Ein derartiger Zustand könnte sich auch nach dem Anhören dieses Albums einstellen. Ganz sicher aber hört man das „Neue Testament der Musik“, wie Beethovens Symphonien auch genannt wurden, von diesem Zeitpunkt an gänzlich neu.

Matinee im Klangraum Am Himmel: Nine In One ab Sa., 16. Mai um 11.00 Uhr jeden Samstag bis Sa., 12. Dezember 2020.

https://www.himmel.at/

48er Tandler – Wiener Altwarenmarkt: Beethoven trägt Mund-Nasen-Schutzmaske im 48er-Tandler

Der Secondhandmarkt der MA 48 in Wien Margareten hat wieder geöffnet. Es lockt ein vielfältiges Angebot sowie gewohnt günstige Schnäppchen. Stöbern lässt es sich im vielfältigen Sortiment z.B. Fahrräder, Gartenmöbel und Computer bis zu Schallplatten und CDs von Beethoven.

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag 10 bis 18 Uhr, http://www.48ertandler.at 

(Foto: PID/Christian Fürthner)

Fest der Freude virtuell – Tag der Befreiung

Anlässlich der 75. Wiederkehr der Befreiung von der nationalsozialistischen Terrorherrschaft veranstaltet das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) zum achten Mal das Fest der Freude am 8. Mai 2020.

Am 8. Mai 1945 kapitulierte die Deutsche Wehrmacht und der Zweite Weltkrieg endete in Europa. Das Fest der Freude widmet sich heuer neben dem Tag der Befreiung auch dem inhaltlichen Schwerpunkt „Menschlichkeit ohne Grenzen“. Das Highlight des virtuellen Fests der Freude ist die Rede der Zeitzeugin Erika Kosnar. Auch die Wiener Symphoniker werden mit einem Beitrag von Ludwig van Beethoven vertreten sein. Ebenfalls werden Videos zum thematischen Schwerpunkt „Menschlichkeit ohne Grenzen“ der Botschaften der Befreier-Nationen und vielen anderen gezeigt. Das virtuelle Fest wird mit der Begrüßung von MKÖ-Vorsitzendem Willi Mernyi und den Worten von Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen feierlich eröffnet.

Dieses Jahr wird das Fest der Freude erstmals nicht am Heldenplatz, sondern im Livestream  und in der Live-Übertragung auf ORF III zu sehen sein.

https://www.festderfreude.at/de/programm/programm-2020

(Foto: Andy Wenzel)

CD: Jörg Ulrich Krah & Bernhard Parz – Postscriptum B.

Mit dem vorliegenden Album postscriptum B. erfüllten sich Jörg Ulrich Krah und Bernhard Parz ein langjähriger Traum. Bereits vor über zehn Jahren hatten sie die Idee, die Violoncellosonaten von Ludwig van Beethoven aufzunehmen und zu veröffentlichen. Ihnen schwebte eine Einspielung vor, deren Konzept unter Berücksichtigung der langjährigen Interpretationshistorie frische Akzente setzt und Beethovens Musik lebendig werden lässt. Durch den Brückenschlag zur zeitgenössischen Musik von Georg Katzer werden Beethovens Modernität und seine Neugier, stets nach vorne zu blicken, thematisiert. Wie Beethoven war auch Katzer stets vorausschauend. Wie Beethoven vermochte er es, handwerkliche Brillanz mit einem hohen Grad an Fantasie und Poesie zu verbinden. Wie Beethoven – und auch die beiden Interpreten der vorliegenden Einspielung – konnte man Georg bei einem guten Glas Wein und einem inspirierenden Gespräch über die Musik und das Leben antreffen.

Label: Solo Musica

Erscheinungsdatum: 22. November 2019

https://solo-musica.de/joerg-ulrich-krah-bernhard-parz-postscriptum-b/

MUSIKSCHULEN WIEN

2020 jährt sich der Geburtstag des großen Ludwig van Beethoven zum 250. Mal. Eigentlich wollte das wienweite Percussion Project am 24. April bei einem Konzert auch eine Beethoven-Komposition zur Aufführung bringen. Leider war das nicht möglich, so wurde dieses Projekt gemeinsam mit einigen Schülerinnen, Schülern und Schlagzeug-Lehrkräften der Musikschulen Wien mittels Video umgesetzt.
Idee, Arrangement und Umsetzung: Gerhard Bergauer

https://www.youtube.com/watch?v=0H71dlX-8t8

Beethovenhaus Bonn – Digitales Archiv

Hornemann, Christian: Beethoven; Brustbild en face in Oval – Elfenbeinminiatur, 1802

Das Digitale Archiv führt durch die Beethoven bezogenen Bestände des Beethoven-Hauses und erschließt sie für die Forschung, Praxis und das kulturinteressierte Publikum. Beethovens Kunst und Leben wird multimedial erfahrbar durch verknüpfte Text-, Bild- und Audioinformationen:

  • Hochwertige Farbscan-Faksimiles von Musikhandschriften, Schriftdokumenten, Musikdrucken, Bildern und Gegenständen (39.800 Dateien)
  • Quellenbeschreibungen, Wissenswertes, Inhaltsangaben, Textübertragungen, weiterführende Links
  • Klangbeispiele, Klingende Autographe, Hörbriefe (1.600 Audiodateien)

(Foto: Beethoven-Haus Bonn)

https://www.beethoven.de/de/archive/list

Rock the Classic: Mad Sin

Was würde Beethoven wohl denken, wenn er erfahren würde, dass eine Punkband sich seiner fünften Symphonie bemächtigt hätte? Genau das tat die Psychobilly-Band Mad Sin aus Berlin. Angestachelt zu dieser musikalischen Kühnheit wurden sie durch Wigald Boning und dem Schweizer Klassikexperten Beat Blättler. „Beethovens Fünfte“ à la mode de Mad Sin: Das Resultat präsentieren sie an einem sehr speziellen Ort, in den Beelitzer Heilstätten, einem verlassenes Sanatorium. Wie heilsam sich der morbide Charme der Anlage auf die Interpretation auswirkt, zeigt erhellend „Rock the Classic“.

https://www.3sat.de/kultur/musik/rock-the-classic-mad-sin-102.html

CD: Goerne/Lisiecki: Beethoven-Songs

Zwei Stars, Jan Lisiecki und Matthias Goerne, haben sich zusammengetan, um Beethoven zu huldigen. Herausgegeben anlässlich Beethovens 250. Geburtstag. Ein absolutes Highlight!

Sechs Lieder nach Gedichten von C.F.Gellert. Op 48, An die ferne Geliebte Op 98, Resignation WoO149, An die Hoffnung Op 32, etc.

Label: Deutsche Grammophon (Universal Music)

Erscheinungsdatum: 20. März 2020

https://www.deutschegrammophon.com/en/catalogue/products/beethoven-lieder-songs-lisiecki-goerne-11912

Let’s Talk about Beethoven

Mit ExpertInnen im Gespräch

Gemeinsam mit dem Haus der Musik lädt WIENBEETHOVEN2020 ab April zur Gesprächsreihe Let´s talk about Beethoven ein. Verschiedene RednerInnen lassen das Publikum an ihrer Expertise bezüglich des Jubilars teilhaben und eröffnen neue Perspektiven zum großen Komponisten.

Das erste Gespräch mit Prof. Dr. Thomas Leibnitz über „Beethoven – als geselliger Einzelgänger“ wurde bereits veröffentlicht.

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Beethoven – als geselliger Einzelgänger

Kontrastierend zu gegenwärtigen Erzählperspektiven, in jenen Ludwig van Beethoven nicht selten als verschlossener Einzelgänger gezeichnet wird, unterhielt er seinerzeit zahlreiche Kontakte zu seiner Umgebung. Nebst Mäzenen, Schülern, Freunden und Verlegern, durchaus auch zu Frauen (darunter die „Unsterbliche Geliebte”). Eine besondere Rolle ist dem Verhältnis zu seinem Neffen Karl zuzuschreiben, eine Beziehung die nur mehr als tragisch und emotionsgeladen beschrieben werden kann.

(Foto © Österreichische Nationalbibliothek)

Dr. Thomas Leibnitz (online!)

 


Beethoven als Hofmusiker

Kaum eine Beethoven-Biographie beschäftigt sich – ganz im Unterschied zum „Wunderkind“ Mozart – eingehender mit den immerhin 22 Jahren, die Ludwig in Bonn lebte, so dass man den Eindruck gewinnen muss, er sei aus einem provinziellen Dunkel in die Musikhauptstadt Wien gekommen. Wie neueste Forschungen zeigen, hat er aber am dortigen kurfürstlichen Hof vielfältige musikalische Erfahrungen mit aktuellstem Repertoire sammeln können: als Organist in der Hofkirche, als Bratscher im Opernbetrieb und als Cembalist und Pianist in der kurfürstlichen Kammer und bei öffentlichen Hofkonzerten. – Wie beeinflusste die frühe Karriere als „Hofmusiker“ Beethovens späteres Komponieren?

(Foto © Der Knopfdrücker)

27. Mai, 18:30 Uhr: Prof. Dr. Birgit Lodes (online!)


(Foto: Matthias Cremer)Beethoven – ein Mann für alle Jahreszeiten

Über die Deutungshoheit der Rezeption Ludwig van Beethovens sowie seiner Werke ist postum lange gerungen wurden. Dem Versuch einer nationalpolitischen Vereinnahmung
durch die Grabrede Grillparzers und dem
Umdeutungsversuch Wagners, den Komponisten als Herold der deutschen Eroberung von Paris 1870 zu stilisieren, folgten im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts zahlreiche Akteure und Regime, die sich an einer Instrumentalisierung in ihrem ideologischen Sinne versuchten, doch scheitern mussten.

(Foto © Matthias Cremer)

4. Juni 2020, 18:30 Uhr: Prof. Dr. Dr. Oliver Rathkolb (online!)


(Foto: Petra Kamenar)Beethoven — seine Streichquartette

Beethovens einziges Violinkonzert ist für Generationen von GeigerInnen ein Olymp den es zu erklimmen gilt und gehört somit zu den wichtigsten Werken der Violinliteratur . In diesem Vortrag werden die musikalischen, historischen und künstlerischen Aspekte des Konzerts beleuchtet.
Aus dem Zyklus der 10 Violinsonaten werden auszugsweise Besonderheiten, Charakteristika und Hintergründe unter die Lupe genommen.

(Foto © Petra Kamenar)

22. Oktober 2020, 18:30 Uhr:  Prof. Lidia Baich


Der „Beethoven-Geiger“

„Wer bethet ihn den[n] mehr an als ich?“ Der „Beethoven-Geiger“ Ignaz Schuppanzigh, vom Meister gerne als „Mylord Falstaff“ tituliert, brachte zahlreiche Kammermusikwerke Beethovens zur Uraufführung und war ihm seit früher Jugend verbunden. An diesem Abend werden wir gemeinsam mit Herrn Prof. Dr. Hellsberg eben jenem Meister auf der Spur sein.

(Foto © Theresia Linke)

9. Dezember 2020, 18:30 Uhr: Prof. Dr. Clemens Hellsberg

CD: Beethoven: Ein neuer Weg. Andreas Staier/Klavier.

Das Jahr 1802 ist für Beethoven ganz entscheidend: Im Herbst verfasst er das „Heiligenstädter Testament“, in dem klar zum Ausdruck kommt, wie sehr er sich über den Ausgang bewusst ist, den seine fortschreitende Ertaubung nehmen wird. Fast im selben Moment erfährt sein Freund Krumpholz, dass Beethoven „mit den bisherigen Arbeiten unzufrieden“ sei und „einen neuen Weg einschlagen“ wolle. Und die von Andreas Staier geschickt zusammengestellten, hier zu hörenden Werke sind Repräsentanten eben dieser neuen Richtung.

Klaviersonaten Op 31/1,2,3; Variationen Op 34 und 35

Label: harmonia mundi.

Erscheinungsdatum: 13. März 2020

http://www.harmoniamundi.com/#!/albums/2591

1. Wiener Gemeindebau-Chor lädt zum Mitsingen ein

Da sich die rund 80 Mitglieder des 2008 gegründeten 1. Wiener Gemeindebauchors aktuell nicht persönlich treffen können, finden die Proben via Videoanleitung und downloadbaren Noten statt. Ab 15. April sind alle WienerInnen herzlich eingeladen, von zuhause aus mitzusingen. Anlässlich des Beethoven-Jahres wird mit „Freude schöner Götterfunken“ gestartet.

Ab 15. April wird auf www.wohnpartner-wien.at und auf dem YouTube-Kanal „wohnpartner wien“ wöchentlich eine ca. 15-minütige Videoanleitung samt der dazugehörenden Noten ((c)Helbling Verlag) zum Download veröffentlicht, so kann jede Woche ein neues Lied einstudiert werden. Mitmachen ist denkbar einfach: Anleitung anhören, Notenblatt öffnen bzw. ausdrucken und schon kann mitgesungen werden.

Noten: Freude schöner Götterfunken

Foto: wohnpartner-wien.at

CD: Beethoven Klaviertrios Renaud Capuçon, Gautier Capuçon, Frank Braley

Nr 5, D-Dur, Op 70/1, Geistertrio und Nr 7, B-Dur, Op 97, Erzherzogstrio.

Die beiden großen Solisten Renaud und Gautier Capuçon widmen sich gemeinsam mit dem Pianisten Frank Braley auf ihrem neuen Album zwei der berühmtesten Klaviertrios des großen Klassikjubilars Beethoven.

Label: Erato (Warner)

(Erscheinungsdatum: 28 Februar 2020)

https://www.warnerclassics.com/de/release/beethoven-piano-trios

3sat: „Diesen Kuss der ganzen Welt“ – Beethoven heute

Das meistgespielte, beispiellose Komponistengenie: Was bedeutet Ludwig van Beethoven jungen Leuten in aller Welt heute? Eine Abenteuerreise rund um den Globus.

https://www.3sat.de/kultur/musik/diesen-kuss-der-ganzen-welt-100.html

CD: RESOUND Beethoven: Vol. 8 Symphonie 5 & 6

 

Orchester Wiener Akademie

Martin Haselböck, Dirigent 

Die Aufnahmen fanden im Landhaus-Saal des Palais Niederösterreich in Wien statt.

     
Erscheinungsdatum: März 2020
Label: Alpha Classics

https://www.wienerakademie.at/media

MYTHOS LUDWIG VAN

Die Ausstellung MYTHOS LUDWIG VAN im Kaiserhaus Baden beschäftigt sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit der Frage, wann, warum und unter welchen Umständen das „Konstrukt Beethoven“ entstand. Sie richtet sich an Besucherinnen und Besucher, die Beethoven spielen, aber auch an jene, die ihn nur vom Hörensagen kennen. Sie wendet sich an diejenigen, die ihn lieben, aber auch jene, die ihn hassen – und auch jene, die Beethoven für einen Hund halten.

Einen virtuellen Einblick in die Ausstellung MYTHOS LUDWIG VAN im Kaiserhaus Baden können Sie – solange das Museum gesperrt ist –  hier bekommen: https://bit.ly/3bYj3UP

https://www.beethovenhaus-baden.at/

Beethoven bewegt.

Im Kunsthistorischen Museum Wien

STIMMEN SIE SICH EIN AUF „BEETHOVEN BEWEGT“ – MIT PODCAST & PLAYLIST AUF SPOTIFY

Beethoven bewegt – selbst, wenn um uns herum gerade alles still zu stehen scheint. Das gilt auch für die große Beethoven-Ausstellung, deren Start für  März geplant war und  nun aus gegebenem Anlass auf Herbst verschoben wurde. Um die Wartezeit zu verkürzen, bieten das KHM auf Spotify schon jetzt einen PODCAST sowie eine PLAYLIST zu Beethoven an – hören Sie rein und entdecken Sie Beethoven auf vielfältige Art ganz neu.

(Foto © John Baldessari; Courtesy of the artist, Sprüth Magers and Beyer Projects)

https://beethovenbewegt.at/