MIT BEETHOVEN DURCH DEN HERBST

WIENBEETHOVEN2020 Programmheft – Veranstaltungen im zweiten Halbjahr

Das WIENBEETHOVEN2020-Programm des zweiten Halbjahres zeigt nicht nur die Vielfalt an Konzerten, Ausstellungen, Events rund um Beethoven, sondern auch eine Auswahl an Büchern, die zum Jubiläumsjahr erschienen sind. Ein besonderer Augenmarkt ist auch Ludwig van Beethovens Wohnstationen gewidmet. Der Komponist ist in seinen 35 Wiener Jahren mehr als 60-mal umgezogen. In der Publikation lernen Sie seine Wohnstationen kennen – von der Innen- bis zur Vorstadt Wiens.

Ludwig van Beethoven gilt als der größte Komponist, der jemals gelebt hat und schon zu seinen Lebzeiten wurde das 1770 in Bonn geborene Musikgenie aufs Höchste verehrt. Beethoven ist als 22-Jähriger im Jahr 1792 nach Wien gezogen und für immer geblieben. Sein innovativer Geist hat sich in den darauffolgenden Wiener Jahren einzigartig entfaltet, und seine Werke werden von MusikerInnen auf der ganzen Welt mit großem Respekt studiert und aufgeführt.

Das heurige Jubiläumsjahr bietet reichlich Gelegenheit, sich auf viele verschiedene Arten an unterschiedlichen Orten intensiv mit dem Menschen und dem Genie Ludwig van Beethoven zu beschäftigen. Das tatsächliche Geburtstagsfest Beethovens am 16. Dezember 2020 wird mit einem von der MUK (Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien) gespieltes Beethovenkonzert im Rathaus – unter Einhaltung aller Corona-Maßnahmen – für alle Wienerinnen und Wiener begangen.

Download und Bestellung:

Die Publikation steht online unter www.wienbeethoven2020.at zur Verfügung.
Die gedruckte Publikation kann über folgende Quellen kostenlos bezogen werden:
Wiener Stadtinformation im Rathaus
Haus der Musik, Seilerstätte 30, A-1010 Wien
kostenlos bestellen unter: info@wienbeethoven2020.at
(Foto Copyright: Christian Jobst/PID)

26.09.: Beethoven In & Out – Museum City Walking Tour

Erwachsenenführung

Start der Kombiführung ist im Haus der Musik, entlang des „Beethoven Pfades“ werden unterhaltsamen Anekdoten über sein Leben erzählt. Themen sind u.a. sein Hörverlust oder der Entstehung seiner einzigen Oper „Fidelio“ und seiner 3. Symphonie „Eroica“. Ein historischer Stadtplan mit Beethovens Wohnadressen leitet über zum Stadtspaziergang in die Altstadt Wiens. Auf Beethovens Spuren gibt es für ihn wichtige Adressen zu entdecken, etwa das Kärntnertor Theater – heute das Hotel Sacher, Uraufführungsort der 9. Symphonie – weiter geht´s zu einer seine Wohnungen und einem seiner liebsten Kaffeehäuser.

Termine:

Sa. 26. September 15.00 Uhr
So. 18. Oktober 15.00 Uhr
Sa. 28. November 15.00 Uhr
Dauer ca. 90 Minuten

Eintritt € 14 + € 1 Führungsbeitrag/ Person
Anmeldung per Mail an info@hdm.at

https://www.hausdermusik.com/fuehrungen-mit-beethoven-schwerpunkt/

WIENBEETHOVEN2020 auf radio klassik Stephansdom

Im Gespräch mit Musikchefin Ursula Magnes schaut Susanne Schicker, leitende Koordinatorin des Wiener Beethoven-Jahres, neugierig auf die Rezeptionsgeschichte der Symphonie Nr. 9 d-Moll von Ludwig van Beethoven, deren „Ode an die Freude“ auf Vorschlag von Richard Coudenhove-Kalergi im Arrangement von Herbert von Karajan zur Europa-Hymne mutierte. Sie ist auch die Basis der Nationalhymne Rhodesiens, Dmitri Schostakowitsch greift ein Zitat in „Das befreite Dresden“ aus der Filmmsuik zu „Fünf Tage – Fünf Nächte“ auf. Weitere Beispiele aus der Pop- und Filmwelt: „A Clockwork Orange“ aus 1970/71 von Stanley Kubrick, die Hauptfigur Alex ist ein Beethoven-Fan, Miguel Rios „A Song of Joy“, Kurt Sowinetz „Alle Menschen sa ma z’wider“, „Hier kommt Alex“ von den Toten Hosen, „Damn Life“ von John Cale.

Am 19.09., ab 14:30 Uhr (WH am 23.09 ab 20:30 Uhr)

https://radioklassik.at/

Sonderausstellung: Hommage à Beethoven – Márton Barabás

Am 11. September startet die Sonderausstellung “Hommage à Beethoven” im Innenhof des HdM. Die Poesie der Musik ins Visuelle übertragen – so könnte man die Kunst des ungarischen Malers und Bildhauers Prof. Márton Barabás in einem Satz fassen. Der langjährige Dozent an der METU Universität Budapest und Mitglied der ungarischen Kunstakademie schafft aus Büchern und verworfenen Klavieren neue Skulpturen und bemalte Flachplastiken – Objekte an der Grenze von Hören und Sehen. Im Jubiläumsjahr 2020 wird er im Haus der Musik Plastiken, Buchobjekte, bemalte Klavierdeckel sowie eine Installation, die Messing- und Zinneinlagen von Klavieren nutzt, deren Hersteller an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert zumeist in Wien tätig waren, zeigen. Dass gerade ein Künstler, der sich auf die Poesie des Klaviers spezialisiert hat, im Beethovenjahr im Haus der Musik ausstellt, macht Sinn: Barabás bezieht sich mit seinen Objekten und Gemälden auch auf das umfangreiche Klavierwerk Beethovens, dem unter anderem 32 Sonaten für Klavier und 5 Klavierkonzerte zuzurechnen sind und dessen Bekanntheit als Klaviervirtuose nur durch die Verschlechterung seines Gehörs ein Ende nehmen musste.

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit WIENBEETHOVEN2020.

https://www.hausdermusik.com/

theaterfink: Ludwig van Beethoven Der Um-Zugvogel

Begleiten Sie Beethoven auch auf eine Zeitreise ins Wien des Biedermeier auf seiner Suche nach dem idealen Quartier. Als VIENNA STREET PUPPET lässt er sein reiches Künstlerleben, sein Verhältnis zu adeligen Gönnern, die verschiedenen Frauen in seinem Leben und seine zahlreichen Wohnungsumzüge kurzweilig Revue passieren. Gewürzt wird das alles – wie es für  Theaterfinken üblich ist – mit einigen überraschenden Bezügen zur Gegenwart. Wohnungssuche ist ja etwas Zeitloses! Ludwig van Beethoven führt als lebensgroße Klappmaulpuppe durch das Stück, zusammen mit Freunden, Gönnern und Wegbegleitern, die dem Publikum in Gestalt verschiedener Puppen begegnen. Begleitet wird Beethovens Reise mit den Altwiener Schrammelklängen des Duo Rittmannsberger-Soyka mit eigens komponieren Liedern über Beethovens Leben und Wirken.
Der Gefeierte selbst begrüßte bereits bei der offiziellen Eröffnung von WIENBEETHOVEN2020 am 16. Dezember 2019 an die 800 GratulantInnen bei der Veranstaltung im Festsaal des Wiener Rathauses.

Ludwig van Beethoven Der Um-Zugsvogel findet im Rahmen von WIR SIND WIEN.FESTIVAL 2020 statt.

Tickets: https://www.theaterfink.at/tickets/ 

(Foto: theaterfink)

7.9., 20:20 Uhr: Beethoven-Lounge – Die musikalische Talkshow zum Beethoven-Jahr
Im Pantheon-Theater Bonn und  auf WDR 3 Das Kulturradio.

Auch nach der Sommerpause trifft Dirk Kaftan auf interessante Gäste von nah und fern, aus Musik und Gesellschaft.
Gäste zum Saisonauftakt:

Dr. Susanne Schicker
Leiterin und Koordinatorin Wien Beethoven 2020
Malte Boecker
Direktor Beethovenhaus Bonn und Künstlerischer GF BTHVN2020
Susanne Kessel
Pianistin und Leiterin des internationalen Kompositionsprojektes »250 piano pieces for Beethoven«
Rohan Richards & Johannes Rapp
Vorstand des Beethoven Orchersters Bonn
Saman Haddad
Initiator der 4telBar, Mitglied KültürKlüngel Orkestra
und
Claus Overkamp
Gründer Theater Marabu und Vertreter des fringe Ensemble stellen die generationenübergreifende Musik-Theater-Performance vor B free, ein Projekt im Rahmen des BTHVN-Jubiläums, das im Kottenforst inszeniert wurde
Moritz Seibert
Intendant Junges Theater Bonn, wird ebenfalls ein Beethoven Projekt vorstellen, ein virtuelles Theaterstück »TKKG – Gefangen in der Vergangenheit«
Musikalisches Rahmenprogramm:
Susanne Kessel Klavier
Golden Kebab

https://www.beethoven-orchester.de

Benennungsfeier „Beethoven-Hof“

Die städtische Wohnhausanlage O‘Brien-Gasse 26-30 wird in Beisein von Bürgermeister Michael Ludwig und Stadträtin Kathrin Gaál nach Ludwig van Beethoven benannt.

Beginn: 14:30

Ablauf:
29er Blech: Hymne an die Nacht

Ansprache Bürgermeister Michael Ludwig
Ansprache Stadträtin Kathrin Gaál

29er Blech: Ode an die Freude

Ansprache Bezirksvorsteher Georg Papei
Ansprache Koordinatorin WIENBEETHOVEN2020 Dr. Susanne Schicker

29er Blech: Beethoven Marsch WO 29

Anschließend: Tafelenthüllung an der Vorderseite der Wohnhausanlage.

Zur Wohnhausanlage:

Die Wohnhausanlage ist Bestandteil einer als Blockrandbebauung konzipierten, größeren Hofanlage und besteht aus zwei einander gegenüberliegenden Bauteile. Der an die O’Brien-Gasse grenzende Baukörper wurde von Franz Zabza geplant. Die Straßenfassade dominieren drei Eingangsportale, die jeweils in einer 15 cm tiefen Fassadennische liegen. Zusätzlich befinden sich in der Eingangsachse Dachaufbauten, welche die Eingänge über das Dachgesims hinaus betonen. Betonkratzputz definiert den etwa 1,50 m hohen Gebäudesockel. Darüber erheben sich drei Wohngeschoße, die durch Sohlbankgesimse an der Straßenfassade zu erkennen sind. Im Innenhof weist der Baukörper keine horizontale Gliederung auf. Zusätzlich unterscheidet sich die Innenhof- von der Straßenfassade vorwiegend durch die den beiden oberen Geschoßen vorgelagerten Rundbalkone. Die Fensteröffnungen der 3. Etage schließen mit einem Rundbogen ab. Der zweite Baukörper – eine Eckverbauung in der Voltagasse/Helmholtzgasse – wurde von Otto Nadel geplant. Der Innenhof wird über eine überbaute Durchfahrt in der Voltagasse erschlossen. Im Bereich des Einfahrtportals springt der Baukörper etwa zwei Meter von der Straßenflucht zurück, wodurch der Eingangsbereich an Straßenraum gewinnt. Die Eckverbauung dominiert als eigenständiger Baukörper, der sich sowohl durch Vor- und Rücksprünge aus den Baufluchten als auch durch ein vertikales Durchbrechen der Traufenlinie manifestiert.
Die Wohnhausanlage trägt den Namen der im Südosten angrenzenden Straße, die seit 1913 nach dem Generalmajor Johann Freiherr von O’Brien (1775-1830) benannt ist. Bei der Schlacht in der Schwarzlackenau im Jahr 1809 gelang es dem österreichischen Heer unter der Führung von O’Brien, die napoleonischen Soldaten zum Rückzug zu zwingen. Otto Nadel (1894-1970) studierte von 1919 bis 1922 an der TH Wien. Bereits ab 1920 bis 1940 war er für das Stadtbauamt tätig. In dieser Zeit entstanden nach seinen Plänen mehrere Wohnhausanlagen und sein wohl bedeutendstes Werk, das Amalienbad in Wien 10 (zusammen mit Karl Schmalhofer). Noch nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1963 war Otto Nadel als selbständiger Architekt tätig und entwarf Wohnhausanlagen für die Gemeinde Wien. Franz Zabza (1896-1933) studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien und war bis zu seinem frühen Tod im Wiener Stadtbauamt tätig. Nach seinen Plänen wurden mehrere Gemeindewohnbauten errichtet. Der Margarethe-Hilferding-Hof (Leebgasse 100, Wien 10) ist wohl sein bedeutendstes Bauwerk.

https://www.wienerwohnen.at/hof/1476/OBrien-Gasse-26-30.html

Sonderausstellung: Hommage à Beethoven – Márton Barabás

Am 11. September startet die Sonderausstellung “Hommage à Beethoven” im Innenhof des HdM. Die Poesie der Musik ins Visuelle übertragen – so könnte man die Kunst des ungarischen Malers und Bildhauers Prof. Márton Barabás in einem Satz fassen. Der langjährige Dozent an der METU Universität Budapest und Mitglied der ungarischen Kunstakademie schafft aus Büchern und verworfenen Klavieren neue Skulpturen und bemalte Flachplastiken – Objekte an der Grenze von Hören und Sehen. Im Jubiläumsjahr 2020 wird er im Haus der Musik Plastiken, Buchobjekte, bemalte Klavierdeckel sowie eine Installation, die Messing- und Zinneinlagen von Klavieren nutzt, deren Hersteller an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert zumeist in Wien tätig waren, zeigen. Dass gerade ein Künstler, der sich auf die Poesie des Klaviers spezialisiert hat, im Beethovenjahr im Haus der Musik ausstellt, macht Sinn: Barabás bezieht sich mit seinen Objekten und Gemälden auch auf das umfangreiche Klavierwerk Beethovens, dem unter anderem 32 Sonaten für Klavier und 5 Klavierkonzerte zuzurechnen sind und dessen Bekanntheit als Klaviervirtuose nur durch die Verschlechterung seines Gehörs ein Ende nehmen musste.

https://www.hausdermusik.com/ 

WIENER FESTWOCHEN: Thomas Geiger

BUST TALK MIT LUDWIG VAN BEETHOVEN

(Performance)

Pünktlich zum Beethoven-Jubiläum tritt Thomas Geiger in einen Dialog mit dem vor 250 Jahren geborenen Komponisten. Wie das geht? Er besucht den bedeutenden Vertreter der Wiener Klassik am Beethovenplatz. Geigers multidisziplinäre Arbeiten konfrontieren öffentliche Räume mit privaten und erzeugen überraschende Situationen. Seine Performance-Reihe Bust Talks versteht Büsten und Masken als potenzielle Gesprächspartner*innen, deren Erfahrungen und Ansichten neue Wirkung in der Gegenwart entfalten können. Ob das Bronzestandbild trotz Beethovens Taubheit auf die investigativ-journalistischen Fragen reagiert? Nachdrücklich und einfühlsam initiiert Geiger ein Gespräch mit der Vergangenheit. Eine Persönlichkeit, die nicht mehr für sich selbst sprechen kann, erwacht in neuer Statuen-Frische. Wie war das damals? Wie ist das heute? Und wie wird es sein? Die zwei Wahlwiener Beethoven und Geiger zelebrieren einen Artist Talk der besonderen Art. Dem Jubilar wird auf den Zahn gefühlt.

Zeit: 18 Uhr
Sprache: Deutsch
Dauer: 30 Min.
Eintritt frei

https://www.festwochen.at/bust-talk-mit-ludwig-van-beethoven

Foto: Wiener Festwochen

Beethoven Pasqualatihaus

Ludwig van Beethoven lebte mit Unterbrechungen insgesamt acht Jahre in dem Haus seines Gönners Johann Baptist Freiherr von Pasqualati auf der Mölkerbastei. Das erste größere Werk, das der Komponist hier komponierte, war die Oper „Leonore“, die später gegen Beethovens Willen in „Fidelio“ umbenannt wurde. Das Pasqualati-Haus besteht seit 1791 in seiner heutigen Form. Im Pasqualati-Haus wurden mit Sicherheit die 5. und 6. Symphonie ausgearbeitet, mit der sich Beethoven während seiner Sommeraufenthalte in Baden und Heiligenstadt beschäftigt hatte. Später entstand hier das kleine aber wohlbekannte Klavierwerk „Für Elise“. In die späteren Aufenthalte fällt auch die Komposition des Streichquartetts op. 95, des Klaviertrios op. 97, der 7. und 8. Symphonie sowie der Violinsonate op. 96.

Informationen über Führungen durch das Haus: https://www.wienmuseum.at/de/standorte/beethoven-pasqualatihaus

Film Festival 2020 #soWIENie – Beethovenschwerpunkt

Seit mittlerweile drei Jahrzehnten lädt die Stadt Wien jeden Sommer zum kostenlosen Kulturgenuss auf den Wiener Rathausplatz ein. 2020 geht die Publikumsveranstaltung mit einem innovativen Konzept an den Start. Auf die BesucherInnen wartet ein neu interpretiertes Film Festival, das die Einhaltung der Maßnahmen zum Schutze der Gesundheit und zugleich einen entspannten Kultur- und Kulinarikgenuss möglich macht. Ein musikalisches Programm vor eindrucksvoller Kulisse, gepaart mit der Leichtigkeit des Sommers, verspricht ein Film Festival-Erlebnis auf dem Rathausplatz #soWIENie.
Filmfestival2020: https://youtu.be/uuPlleeSmXw

2.9.: Buchbinder – Beethovens Klaviersonaten

Buchbinders Spiel ist „das eines echten Meisters, der mühelos zwischen blitzschnellen, technisch herausfordernden Momenten und zarten lyrischen Passagen wechselt. Wo andere stolz darauf sein können, ohne Unfälle durchzukommen, ist Buchbinder ein Dichter, präzise in jedem Arpeggio, berührend mit jedem Anschlag“ (Kurier). Auf dem Programm steht Beethovens „Mondscheinsonate“.
Achtung Sitzplatzreservierung notwendig: https://filmfestival-rathausplatz.at/reservierung/

arbeiter.innen.konzerte: Beethoven2020
Karl Marx Hof KONZERT

Ganz unter dem Motto „Beethoven gehört allen!“ findet am 29. August ein Beethoven Gemeindebaukonzert, konzipiert und durchgeführt von dem Verein ArbeiterInnenkonzerte, im Karl Marx Hof statt. Mit Paul Gulda (Klavier), dem Wiener Razumovsky Quartett und unserem special guest Adriana Palmisano (Gesang).

Programm:
– Ludwig van Beethoven: Klaviersonate op. 27/2 „Mondscheinsonate“
– Streichquartett op. 18/6 „La malinconia“
– Klavierquartett op.16, 2. Satz. Andante cantabile

https://arbeiterinnenkonzerte.org/
Livestream: https://www.youtube.com/watch?v=Qn6LJ4nFX4c

Kochkurs: Beethoven und die Wiener Küche

Vielleicht ist es Ihnen schon bekannt, dass Beethoven ein Gourmet war…. Aber wissen Sie, was auf seinen Speiseplan kam? Im Rahmen des Beethovenjahres widmet sich die VHS Hernals  diesem Thema und lernen den Musiker als Genießer der Wiener Küche kennen und  bereiten seine Lieblingsspeisen nach Originalrezepten zu.

Lebensmittelkosten sind in der Kursgebühr nicht inkludiert und werden direkt mit der Kursleitung verrechnet (ca. 15 Euro pro Abend).
Zu allen Kochkursen ein Geschirrtuch, eine Schürze und kleine Gefäße mitbringen.

Anmeldung: https://www.vhs.at/de/k/616521579

Wien Holding presents „Symphonie der Hoffnung“

Die Wien Holding präsentiert am 13. August 2020 das Konzerthighlight „Symphonie der Hoffnung“ produziert von Katharina Perry im Wiener Rosenhügelstudio. Das außergewöhnliche Konzert bietet ein von Beethoven inspiriertes Programm, das von international bekannten Klassik-Stars, wie u.a. Julian Rachlin, Valentina Nafornita und Aleksey Igudesman aufgeführt wird.

Das Konzert „Symphonie der Hoffnung” interpretiert Beethoven neu: Sensationelle KünstlerInnen sorgen im einzigartigen Ambiente und der weltweit besten Akustik des Rosenhügelstudios für ein Konzerterlebnis der Extraklasse. Neben Julian Rachlin, Valentina Nafornita und Aleksey Igudesman werden auch Lucy Landymore und Hyung-ki Joo zu hören sein, die sich von Beethovens klassischen Werken wie unter anderem „Für Elise“, „Symphonie Nummer 5“ oder der „Mondschein Sonate“ inspirieren haben lassen.

Das Hybrid-Konzert sorgt live am 13. August 2020 für einen unvergesslichen Abend und ist am 14. August 2020 um 20.00 Uhr auch online als Live-Stream zu sehen und hören.

Termin:
Symphonie der Hoffnung
13. August 2020, 19.30 Uhr
Rosenhügelstudio (Engelshofengasse 2, 1230 Wien)

Tickets: https://symphonie-der-hoffnung.at

Bestattungsmuseum Sonderausstellung „Beethoven und seine ZeitgenossInnen“

Das Bestattungsmuseum auf dem Wiener Zentralfriedhof ist bekannt für sein Trauerspielzeug mit therapeutischem Wert, für die originellen Shopartikel und für die Permanentausstellung, die die Entwicklung und Geschichte der Wiener Bestattungskultur erzählt. Zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven zeigt das Bestattungsmuseum im Rahmen einer Sonderausstellung einen besonderen Blick auf Beethovens Leben und Sterben. Dabei wird Beethoven in allen Facetten durchleuchtet: kulturell, musikalisch, geschichtlich und wissenschaftlich. Besondere Highlights sind die ausgestellten Totenmasken von Ludwig van Beethoven, Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert, die den BesucherInnen die ergreifende Begegnung mit der einzelnen Totenmaske als „letztes Bildnis“, einem festgehaltenen Ausdruck auf der Schwelle zwischen Leben und Tod, erlauben. Auch sind Objekte der wichtigsten WegbegleiterInnen Beethovens wie die Einladung zum Begräbnis Beethovens aus dem Archiv des Bestattungsmuseums gezeigt. Die Ausstellung wurde in Kooperation mit WIENBEETHOVEN2020 konzipiert.

http://www.bestattungsmuseum.at

Über das Bestattungsmuseum am Wiener Zentralfriedhof:

„Der Tod muss ein Wiener sein“ – unter diesem Motto finden sich im Bestattungsmuseum am Wiener Zentralfriedhof auf rund 300m² hunderte Ausstellungsstücke zur „Schönen Leich“ und der einzigartigen Wiener Bestattungskultur. Darüber hinaus zeigt es Bizarres und Extravagantes vom wiederverwendbaren Sparsarg, den Kaiser Joseph II. 1784 einführte, bis zum Sarg „Cocoon“ in der Form eines Kokons, der in 14 Farben von Flaschengrün bis Schokoladebraun erhältlich ist. Das 1967 gegründete Bestattungsmuseum, ein Unternehmensmuseum der Bestattung und Friedhöfe Wien, findet sich seit drei Jahren im Souterrain der Aufbahrungshalle 2 des Wiener Zentralfriedhofs.

Haus der Musik – Das Klangmuseum

Beethoven-Raum mit einem Special aus der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek

Das ganze Jahr 2020 über werden BesucherInnen dem großen Komponisten im Klangmuseum begegnen. Herzstück mit einzigartigen Exponaten und detaillierten Infos zu Beethovens Leben und Werk ist der Beethoven-Raum in der Etage der Großen Meister. Musikalische Auszüge aus seinen berühmtesten Kompositionen wie der 9. Symphonie oder der Mondscheinsonate umrahmen die Präsentation der historischen Objekte. Die Ausstellung umfasst eine Lebend- und Totenmaske, Autographen und Bühnenbildentwürfe zu Fidelio, sowie die originale Eingangstüre aus Beethovens letzter Wohnung. Eine Schautafel thematisiert seine häufigen Wohnungswechsel, denn der berühmte Komponist zog insgesamt 68 Mal in seinem Leben um. Ein Umstand, der persönlichen und beruflichen Faktoren geschuldet war. Beethovens Leiden an seinem sukzessiven Hörverlust wird durch eine Hörrohr-Station für BesucherInnen erfahrbar. Im Jubiläumsjahr wurde der Beethoven-Raum neu arrangiert und mit Objekten aus der Musiksammlung der Nationalbibliothek ergänzt, etwa Briefen Beethovens und Blättern aus seinem Haushaltsbüchern.

https://www.hausdermusik.com/beethoven2020/

arbeiter.innen.konzerte: Beethoven2020

Ganz unter dem Motto „Beethoven gehört allen!“ findet am 25. Juli das Beethoven Gemeindebaukonzert, konzipiert und durchgeführt von dem Verein ArbeiterInnenkonzerte, im Schlingerhof im 21. Wiener Gemeindebezirk statt.
Es spielt Paul Gulda am Klavier.

Livestream: https://www.youtube.com/watch?v=0XPsKbCJ5Mo&feature=youtu.be

Konzerte im Sommer:

25.7. Schlingerhof, 1210 Wien
02.8. Reumannhof, 1050 Wien
29. 8. Karl Marx Hof, 1190 Wien

https://arbeiterinnenkonzerte.org/

22. Juli, 14:30 Uhr: WIENBEETHOVEN2020 auf radio klassik Stephansdom

Im Gespräch mit Musikchefin Ursula Magnes schaut Susanne Schicker, leitende Koordinatorin des Wiener Beethoven-Jahres, auf Beethoven-Aktivitäten, die der Wiener Sommer bietet. Christoph Waltz „Fidelio“-Inszenierung und das Beethoven Project von John Neumeier werden im Rahmen des Filmfestivals am Rathausplatz gezeigt. Ein besonderer Tipp in Sachen unbekannterer Beethoven ist die ARTE Concert Produktion ORAIN für Beethoven-Stunden zu Hause. Hier stehen Beethovens Schottische Lieder im Mittelpunkt. Weiters geht es um die Gemeindebaukonzerte mit Paul Gulda und Freunden, Beethoven im Theater im Park sowie den Beethoven-Pfad und eine neue Beethoven-Installation im Haus der Musik – Das Klangmuseum. Es musizieren im Laufe der Sendung: der junge französische Pianist Sélim Mazari, das TrioVanBeethoven, Pablo Casals und Yehudi sowie Hephzibah Menuhin, das Israel Piano Quartet und Rudolf Buchbinder.

https://radioklassik.at/wien-beethoven-2020/

Film Festival 2020 #soWIENie – Beethovenschwerpunkt

Seit mittlerweile drei Jahrzehnten lädt die Stadt Wien jeden Sommer zum kostenlosen Kulturgenuss auf den Wiener Rathausplatz ein. 2020 geht die Publikumsveranstaltung mit einem innovativen Konzept an den Start. Auf die BesucherInnen wartet ein neu interpretiertes Film Festival, das die Einhaltung der Maßnahmen zum Schutze der Gesundheit und zugleich einen entspannten Kultur- und Kulinarikgenuss möglich macht. Ein musikalisches Programm vor eindrucksvoller Kulisse, gepaart mit der Leichtigkeit des Sommers, verspricht ein Film Festival-Erlebnis auf dem Rathausplatz #soWIENie.

Filmfestival2020: https://youtu.be/uuPlleeSmXw

Beethoven Projekt: Ballett von John Neumeier

John Neumeier nennt sein hauptsächlich auf den „Eroica-Variationen“ und der 3. Symphonie basierendes Beethoven-Projekt „ein choreografisches Gedicht, das von Beethovens Musik und vielleicht von Beethoven selbst inspiriert ist.“ In den Hauptrollen: Aleix Martínez als Beethoven, Anna Laudere und Edvin Revazov als Muse und Beethovens Ideal, sowie natürlich die phänomenalen Tänzerinnen und Tänzer des Hamburg Ballett.
Weitere Vorführung: 10.08.2020

Achtung Sitzplatzreservierung notwendig: https://filmfestival-rathausplatz.at/reservierung/

Beethoven Museum – Wien Museum

Das Leben und Werk Ludwig van Beethovens ist untrennbar mit Wien verbunden. 1787 kam der Komponist erstmals in die Stadt, um bei Mozart zu studieren, ab 1792 lebte er permanent hier. Das Beethoven Museum in Heiligenstadt beleuchtet Leben und Werk des Klassikers auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand.

Am 19.7. Themenführung „Beethoven in Heiligenstadt „Anmeldung erforderlich! Führung gratis!  https://www.wienmuseum.at/

https://www.wienmuseum.at/de/standorte/beethoven-museum 

Mit Freunden ins Museum

Zur Wiedereröffnung aller Standorte des Wien Museums: Private Führungen für Freunde und Familie zum Sonderpreis.
Was suchte Beethoven in Heiligenstadt? Wie wohnten die Römer im Ersten? Tanzten die Tuchhändler im Mittelalter? War Richard Neutra ein Grüner? Zu allen Standorten und Ausstellung des Wien Museums gibt es spannende Führungen, die Wesentliches, Erstaunliches und Überraschendes zur Wiener Stadtgeschichte vermitteln. Der Verein der Freunde des Wien Museums macht es möglich: Zur Wiedereröffnung aller Standorte des Wien Museums gibt es ab 1. Juli private Führungen für bis zu 10 Personen zum Spezialpreis von nur 25,- Euro (anstatt 65,- Euro).
Buchbar an einem Standort und Termin der Wahl per E-Mail an service@wienmuseum.at oder per Telefon +43 1 505 87 47 85180 (Mo-Fr 9.00 bis 14.00 Uhr)

Das Angebot gilt für alle geöffneten Standorte des Wien Museums.

(Foto: Wien Museum)

„Beethoven improvisiert“ – Ein Podcast der Universitätsbibliothek Wien

Ein Gespräch mit Musikwissenschafterin Birgit Lodes.

Birgit Lodes ist Professorin für Historische Musikwissenschaft an der Universität Wien, korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Mitglied der Academia Europaea. Sie forscht und publiziert international zur Musik Beethovens und seiner Zeitgenossen – aber auch zum Musikleben zur Zeit der Renaissance.

https://www.univie.ac.at/rlp/

(Der Podcast, der von Martin Gasteiner produziert wird, verfolgt das Ziel Services der Universitätsbibliothek vorzustellen und zu diskutieren. Darüber hinaus versucht er die Verschränkungen von Forschung und Bibliotheken an der Universität Wien genauer zu beleuchten und diesen Prozess zu befördern. In den Gesprächen und Interviews mit ForscherInnen geht es daher im Zentrum um deren Forschung und Forschungsprojekte und was daraus für die Services und Infrastrukturen der Universitätsbibliothek abgeleitet werden kann.) (Foto © Der Knopfdrücker)

Haus der Musik – Das Klangmuseum

Beethoven-Raum mit einem „Special aus der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek“

Das ganze Jahr 2020 über werden BesucherInnen dem großen Komponisten im Klangmuseum begegnen. Herzstück mit einzigartigen Exponaten und detaillierten Infos zu Beethovens Leben und Werk ist der Beethoven-Raum in der Etage der Großen Meister. Musikalische Auszüge aus seinen berühmtesten Kompositionen wie der 9. Symphonie oder der Mondscheinsonate umrahmen die Präsentation der historischen Objekte. Die Ausstellung umfasst eine Lebend- und Totenmaske, Autographen und Bühnenbildentwürfe zu Fidelio, sowie die originale Eingangstüre aus Beethovens letzter Wohnung. Eine Schautafel thematisiert seine häufigen Wohnungswechsel, denn der berühmte Komponist zog insgesamt 68 Mal in seinem Leben um. Ein Umstand, der persönlichen und beruflichen Faktoren geschuldet war. Beethovens Leiden an seinem sukzessiven Hörverlust wird durch eine Hörrohr-Station für BesucherInnen erfahrbar. Im Jubiläumsjahr wurde der Beethoven-Raum neu arrangiert und mit Objekten aus der Musiksammlung der Nationalbibliothek ergänzt, etwa Briefen Beethovens und Blättern aus seinem Haushaltsbüchern.

https://www.hausdermusik.com/beethoven2020/

Labor Beethoven 2020: Virtuelles Festival

Als virtuelles Festival mit virtueller Ausstellung präsentiert die Akademie der Künste hier online das hinter verschlossenen Türen fertig produziertes Programm „Labor Beethoven 2020“ mit über 10 Uraufführungen, einer Klanginstallation (Werner Cee), einem Musiktheater (Novoflot) und einer Ausstellung („Labor 1802-2020“) rund um das Thema des Experimentierens. Das ursprünglich für Mitte März geplante acht-tägige Festival sollte die musikalischen und interdisziplinären Ergebnisse einer vierjährigen Zusammenarbeit von jungen Komponistinnen und Komponisten aus Basel, Tel Aviv und Thessaloniki einer breiten Öffentlichkeit live zugänglich machen. Durch den wegen der Corona-Pandemie erforderlichen Shutdown konnten die Konzerte nicht vor Publikum aufgeführt werden und wurden stattdessen in Ton und Bild mitgeschnitten. Diese neu entstandenen Werke können nun in ihrer musikalischen Vielfältigkeit und Experimentierfreude in einzelnen Filmen nachgehört und erkundet werden. Neben den experimentellen Uraufführungswerken „Aus dem Labor“ stehen Werke, die den experimentellen Geist der Beethovenzeit zum Ausdruck bringen. In Gastprojekte des Festivals werden Werke von Beethoven – die Pastorale-Sinfonie (Werner Cee) und die Oper Fidelio (NOVOFLOT) – zeitgenössisch dekonstruiert. Die virtuelle Ausstellung „Labor 1802-2020“ führt wissenschaftliche Materialien, Klang- und Hörexperimente sowie Installationsansichten mit zahlreichen Videos und Musikbeispielen medial zusammen, die den Denk- und Experimentierraum des Projektes „Labor Beethoven“ abbilden und als Wissens- und Erfahrungsraum zugänglich machen. Sie spannen einen Bogen von historischen Experimenten in Musik und Physik aus der Zeit um 1802 bis in die Gegenwart.

https://www.labor-beethoven-2020.de/de

„Die Pastorale“ von Thierry Malandain im Pariser Théâtre de Chaillot

Der französische Choreograph Thierry Malandain gibt mit seinem Ballett „La Pastorale“ der berühmten 6. Sinfonie Ludwig van Beethovens eine körperliche Gestalt. Die Produktion zu Ehren des 200. Geburtstages des berühmten deutschen Komponisten wird im Chaillot, dem Pariser Nationaltheater für Tanz, gegeben. Thierry Malandain kennt Ludwig van Beethoven sehr gut: Schon seine Ballette „Les Créatures“ (nach „Die Geschöpfe des Prometheus“) und „Silhouette“ (nach dem dritten Satz der Klaviersonate Nr. 30 op. 109) stützten sich auf Musik des Meisters der Wiener Klassik. In einer faszinierenden Chemie verbindet sich die abstrakte Musik des Einen mit dem erdverbundenen Tanz des Anderen. Die Sinfonie Nr. 6 F-Dur von Ludwig van Beethoven drückt die leidenschaftliche Liebe des Komponisten für die Natur aus. Ruhig und zwangsläufig idealistisch, beschreibt die Pastorale ein musikalisches, ländliches Idyll. Beethoven lässt vor dem geistigen Auge des Zuhörers die Arkadien des Goldenen Zeitalters mit ihren liebreizenden Schäferinnen und tanzenden Hirten auferstehen.

Malandain, Leiter des Centre chorégraphique national de Biarritz, bereichert seine Choreographie um ein weiteres Werk von Beethoven: die Kantate op. 112, Auszüge aus „Die Ruinen von Athen“. Damit versetzen seine 22 Tänzer den Zuschauer mitten ins antike Griechenland.

Aufzeichnung vom 17. Dezember 2019 im Chaillot – Théâtre national de la Danse, Paris

https://www.arte.tv/de/videos/094382-000-A/die-pastorale-von-thierry-malandain-im-pariser-theatre-de-chaillot/

Verfügbar bis 17. Juni 2020.

Let’s Talk about Beethoven – Mit ExpertInnen im Gespräch

4. Juni 2020, 18:30 Uhr: Prof. Dr. Dr. Oliver Rathkolb (online!)

„Beethoven – ein Mann für alle Jahreszeiten“

Über die Deutungshoheit der Rezeption Ludwig van Beethovens sowie seiner Werke ist postum lange gerungen wurden. Dem Versuch einer nationalpolitischen Vereinnahmung durch die Grabrede Grillparzers und dem Umdeutungsversuch Wagners, den Komponisten als Herold der deutschen Eroberung von Paris 1870 zu stilisieren, folgten im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts zahlreiche Akteure und Regime, die sich an einer Instrumentalisierung in ihrem ideologischen Sinne versuchten, doch scheitern mussten.

Gemeinsam mit dem Haus der Musik lädt WIENBEETHOVEN2020 zur Gesprächsreihe „Let´s talk about Beethoven“ ein. Verschiedene RednerInnen lassen das Publikum an ihrer Expertise bezüglich des Jubilars teilhaben und eröffnen neue Perspektiven zum großen Komponisten.

https://www.youtube.com/user/wienerhausdermusik
https://www.facebook.com/hausdermusik

(Foto © Matthias Cremer)

Die Trias Der Wiener Klassik: Haydn – Mozart – Beethoven
Gemeinsamkeiten – Parallelen – Gegensätze

Die gemeinsamen Lebensdaten von Joseph Haydn, Wolfgang Amadé Mozart und Ludwig van Beethoven umfassen fast ein Jahrhundert (1732–1827). Sie reichen vom Barock bis hinein in die Romantik. Dazwischen liegt die Epoche, die als „Wiener Klassik“ in die Musikgeschichte eingegangen ist, und in der es vor allem diese Trias war, die die klassische Musik nachhaltig prägte und revolutionierte. In der von Dr. Walter Reicher kuratierten Jahressonderausstellung 2020 im Mozarthaus Vienna wird anhand von ausgewählten Themenbereichen diesen drei Giganten der Musikwelt nachgespürt. Mozart und Haydn waren eng befreundet und musizierten gemeinsam in Mozarts Wohnung in der Domgasse. Beethoven – dessen 250. Geburtstag 2020 gefeiert wird – wäre gern ein Schüler Mozarts geworden, später wurde Haydn sein Lehrer. Diesen Beziehungen wird in der Ausstellung ebenso nachgegangen wie anderen Aspekten dieser herausragenden Künstlerpersönlichkeiten. Was sind ihre jeweiligen Beiträge zur Entwicklung der „Wiener Klassik“? Was verband sie persönlich miteinander? Was hielten sie voneinander? Finden sich Parallelen in ihren Lebensläufen und Weltanschauungen? Welche Kindheitserfahrungen und Lehrer prägten sie? All diese Fragen – bis hin zu ihrem jeweiligen Ab- und Nachleben und ihren unterschiedlichen Eingängen in die Popularkultur – werden in der Ausstellung durch ausgewählte Objekte und Texte anschaulich dargestellt.

Eine Ausstellung in Kooperation mit der Internationalen Joseph Haydn Privatstiftung Eisenstadt.

https://www.mozarthausvienna.at/de/MOZARTHAUS-VIENNA/Museum/Sonderausstellung

(Foto: Landesmuseum Burgenland)

 DIE AKTE BEETHOVEN erzählt die Geschichte des weltberühmten Komponisten auf neue Weise: In einer Mischung aus Spielfilm, Musikdokumentation und animierten Comics werden historische Fakten in modernen Settings nacherzählt, analysiert und interpretiert. Ludwig van Beethoven, gespielt von Lars Eidinger, wird dabei zum Zeitgenossen einer heutigen Zuschauerschaft. Aufbrausend, jähzornig, griesgrämig – das ist das gängige Bild von Ludwig van Beethoven, dem Komponisten mit der wilden Löwenmähne. Doch DIE AKTE BEETHOVEN zeigt: Es gibt auch einen anderen Beethoven – jung, verführerisch, temperamentvoll, und vor allen Dingen kämpferisch. Als der Komponist Ludwig van Beethoven im Alter von 56 Jahren in Wien stirbt, taucht ein Testament auf, das er 25 Jahre vor seinem Tod verfasst hat. Es offenbart: Bereits mit 31 Jahren ist Beethoven praktisch taub, noch bevor er die meisten seiner bahnbrechenden Werke komponiert hat. Ein tauber Komponist? Wie ist so etwas möglich? Der Film DIE AKTE BEETHOVEN geht diesem Rätsel nach und ergründet die Zusammenhänge zwischen Krankheit und Werk des Musikgenies. Was gibt Beethoven die Kraft, den Kampf gegen seine fortschreitende Krankheit aufzunehmen? Inwiefern spiegelt sich sein außergewöhnliches Schicksal in seiner Musik wider und welchen Einfluss hat die Taubheit auf sein Werk?

https://www.planet-schule.de/sf/filme-online.php?film=9502&reihe=1394 

Foto: eiland.wien

Let’s Talk about Beethoven – Mit ExpertInnen im Gespräch

27. Mai, 18:30 Uhr: Prof. Dr. Birgit Lodes „Beethoven als Hofmusiker“ 

Kaum eine Beethoven-Biographie beschäftigt sich – ganz im Unterschied zum „Wunderkind“ Mozart – eingehender mit den immerhin 22 Jahren, die Ludwig in Bonn lebte, so dass man den Eindruck gewinnen muss, er sei aus einem provinziellen Dunkel in die Musikhauptstadt Wien gekommen. Wie neueste Forschungen zeigen, hat er aber am dortigen kurfürstlichen Hof vielfältige musikalische Erfahrungen mit aktuellstem Repertoire sammeln können: als Organist in der Hofkirche, als Bratscher im Opernbetrieb und als Cembalist und Pianist in der kurfürstlichen Kammer und bei öffentlichen Hofkonzerten. – Wie beeinflusste die frühe Karriere als „Hofmusiker“ Beethovens späteres Komponieren? Ein Expertinnentalk mit Dr. Susanne Schicker und Prof. Dr. Birgit Lodes.

(Foto © Der Knopfdrücker)

Gemeinsam mit dem Haus der Musik lädt WIENBEETHOVEN2020 zur Gesprächsreihe „Let´s talk about Beethoven“ ein. Verschiedene RednerInnen lassen das Publikum an ihrer Expertise bezüglich des Jubilars teilhaben und eröffnen neue Perspektiven zum großen Komponisten.

https://www.youtube.com/user/wienerhausdermusik
https://www.facebook.com/hausdermusik

Beethoven. Menschenwelt und Götterfunken

Ludwig van Beethoven: Der Name steht für ein musikalisches Lebenswerk, das bis heute weltweit Menschen begeistert. Zum 250. Geburtstag des großen Komponisten im Jahr 2020 präsentiert die Österreichische Nationalbibliothek im Prunksaal die Sonderausstellung „Beethoven. Menschenwelt und Götterfunken“. Beethovens Begegnungen mit Zeitgenossen, mit seinen Lehrern, Schülern, Musikern und Mäzenen, mit Frauen und Freunden, aber auch mit seiner Familie stehen dabei für seine „Menschenwelt“. Denn er war nicht der „einsame Kämpfer“, als den ihn seine Nachwelt idealisierte, sondern ein Komponist, der mit seiner Umwelt auf vielfältige Weise in Kontakt stand. Die Ausstellung zeigt dies anhand zahlreicher Originalbriefe aus dem Bestand der Österreichischen Nationalbibliothek. Der im Umgang mit seinem Mitmenschen nicht eben einfache Komponist wird in diesen Schreiben in seinem Selbstbewusstsein und sarkastischen Humor, aber auch in seiner Zärtlichkeit Frauen gegenüber erfahrbar. Besonders berührend ist sein Bemühen um die Vaterrolle bei seinem Neffen Karl, die zum tragischen Misserfolg wurde: Nach dessen Selbstmordversuch 1826 trat Beethoven von der Vormundschaft zurück.

https://www.onb.ac.at/museen/prunksaal

Beethoven-Geflechte

Networks and Cultures of Memory
Internationale und interdisziplinäre Tagung zum Beethoven-Jahr 2020 (19.–22. Mai 2020)

Idee und Konzeption: Birgit Lodes (Universität Wien) und Melanie Unseld (mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) in Verbindung mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Unter dem Stichwort „Napoleon und die Folgen“ sind jene Turbulenzen vielfach beschrieben worden, die die Koalitionskriege und nachfolgende politische Neuordnungen europaweit auslösten: Instabilität und wechselnde Allianzen, Um‐ und Neubewertungen von gesellschaftlichen Strukturen und Institutionen, nicht zuletzt die Frage nach der neuen Rolle von Kultur als symbolische Kommunikation zwischen Repräsentation, nationaler Identitätsfindung und Innerlichkeit, zwischen Auflösung der alten Ständeordnung und künstlerischem Autonomiestreben. Das Symposium, zu dem zahlreiche internationale ExpertInnen verschiedener Disziplinen referieren und diskutieren werden, geht vor diesem Hintergrund Fragen der Beharrungskraft und Neuformation adeliger Netzwerke nach, insbesondere Praktiken aristokratischer Kunstförderung angesichts politischer Umwälzungen. Daran anknüpfend geht es um Fragen, welche Konturen und Veränderungen sich daraus für neuartige „Geflechte“ von Musikkultur und für die (Selbst)Verortung der Musik und ihrer Akteure ergaben, wie sich Praktiken der Erinnerungskultur im Sinne einer Reformulierung der Memoria veränderten, die einen Komponisten wie Beethoven kanonisierend und heroisierend ins kulturelle Gedächtnis hoben.

https://musikwissenschaft.univie.ac.at/forschung/tagungen/beethoven-geflechte/

https://www.mdw.ac.at/imi/beethovengeflechte/

https://www.oeaw.ac.at/veranstaltungen/article/beethoven-geflechte-1/

Foto: Beethoven am Flügel, umstanden von Antonio Salieri (l.), Anna Maria Erdödy
und Dorothea von Ertmann, aquarellierte Zeichnung, wohl von Adolf Fischer
(© Beethovenhaus Bonn)

Webinar: Beethoven – Bilder einer Ausstellung

VHS in Kooperation mit dem Institut für Musikwissenschaften und Interpretationsforschung

Thematisiert werden die Beethoven-Ausstellungen, die im aktuellen Jubiläumsjahr in Wien und Umgebung präsentiert werden (darunter im Kunsthistorischen Museum Wien, im Theater an der Wien/Theatermuseum, Kaiserhaus Baden). Die Lehreinheit zielt darauf ab, eigenständige Museumsbesuche vorzubereiten und/oder das dort Gesehene zu reflektieren und zu diskutieren. Darüber hinaus wird es um Fragen des Ausstellens von Musik, von Komponisten-Jubiläen und Erinnerungskultur allgemein gehen.

26.05.2020 , 17:00 – 18:30 Uhr

Kursleitung: Prof.Dr. Melanie Unseld; Teilnehmerinfos: https://www.vhs.at/de/k/279517760

Foto: eiland.wien

WIENBEETHOVEN2020 auf radio klassik Stephansdom

Mit Beethoven durch die Krise.
Sa, 16.Mai 2020, 15:00 / Mi, 20. Mai 2020, 20:00

Im Gespräch mit Musikchefin Ursula Magnes schaut Susanne Schicker, leitende Koordinatorin des Wiener Beethoven-Jahres, kurz zurück, Stichwort Fidelio in der Fassung von 1806 im Theater an der Wien und „Fest der Freude“ am Wiener Heldenplatz und gleichwohl auf zukünftige Ereignisse im Rahmen der Wiener Beethoven-Aktivitäten: das Filmfestival am Rathausplatz, Gemeindebaukonzerte, „Beethoven am Himmel“ mit der Premiere von Wolfgang Mitterers „9 in 1“, die Gesprächsreihe „Let’s talk about Beethoven“ im Haus der Musik sowie „Inside Beethoven – Das begehbare Ensemble“ ebenfalls im Haus der Musik.

https://radioklassik.at/

Ludwig Am Himmel. Wolfgang Mitterer – Nine In One

„MAN KANN BEETHOVEN WIRKLICH HÖREN!“

Alle Themen aus allen Symphonien Beethovens, live von einem Orchester gespielt, eingedampft auf eine Stunde und ergänzt mit Electronics – das ist Nine In One. Oder: eine wilde Achterbahnfahrt durch die Gehirnwindungen Ludwig van Beethovens. Vorne im Wagen: Wolfgang Mitterer. Man kennt ihn, manches mal traktiert er als Musiker die großen Konzertorgeln des Kontinents auf ungewohnte Weise, dann wieder komponiert er für bedeutende Orchester, Ensembles und Opernhäuser, lässt es in Jazzclubs krachen oder schreibt in seinem Studio in Wien Filmmusik. Los geht’s! Radialbeschleunigung. Zentrifugalkraft. Loopings. Das ganze Programm. Und plötzlich geschieht das, was uns am Achterbahnfahren so reizt: Wir spüren unser eigenes Gewicht nicht mehr und fühlen uns für kurze Zeit schwerelos. Ein derartiger Zustand könnte sich auch nach dem Anhören dieses Albums einstellen. Ganz sicher aber hört man das „Neue Testament der Musik“, wie Beethovens Symphonien auch genannt wurden, von diesem Zeitpunkt an gänzlich neu.

Matinee im Klangraum Am Himmel: Nine In One ab Sa., 16. Mai um 11.00 Uhr jeden Samstag bis Sa., 12. Dezember 2020.

https://www.himmel.at/

48er Tandler – Wiener Altwarenmarkt: Beethoven trägt Mund-Nasen-Schutzmaske im 48er-Tandler

Der Secondhandmarkt der MA 48 in Wien Margareten hat wieder geöffnet. Es lockt ein vielfältiges Angebot sowie gewohnt günstige Schnäppchen. Stöbern lässt es sich im vielfältigen Sortiment z.B. Fahrräder, Gartenmöbel und Computer bis zu Schallplatten und CDs von Beethoven.

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag 10 bis 18 Uhr, http://www.48ertandler.at 

(Foto: PID/Christian Fürthner)

Fest der Freude virtuell – Tag der Befreiung

Anlässlich der 75. Wiederkehr der Befreiung von der nationalsozialistischen Terrorherrschaft veranstaltet das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) zum achten Mal das Fest der Freude am 8. Mai 2020.

Am 8. Mai 1945 kapitulierte die Deutsche Wehrmacht und der Zweite Weltkrieg endete in Europa. Das Fest der Freude widmet sich heuer neben dem Tag der Befreiung auch dem inhaltlichen Schwerpunkt „Menschlichkeit ohne Grenzen“. Das Highlight des virtuellen Fests der Freude ist die Rede der Zeitzeugin Erika Kosnar. Auch die Wiener Symphoniker werden mit einem Beitrag von Ludwig van Beethoven vertreten sein. Ebenfalls werden Videos zum thematischen Schwerpunkt „Menschlichkeit ohne Grenzen“ der Botschaften der Befreier-Nationen und vielen anderen gezeigt. Das virtuelle Fest wird mit der Begrüßung von MKÖ-Vorsitzendem Willi Mernyi und den Worten von Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen feierlich eröffnet.

Dieses Jahr wird das Fest der Freude erstmals nicht am Heldenplatz, sondern im Livestream  und in der Live-Übertragung auf ORF III zu sehen sein.

https://www.festderfreude.at/de/programm/programm-2020

(Foto: Andy Wenzel)

CD: Jörg Ulrich Krah & Bernhard Parz – Postscriptum B.

Mit dem vorliegenden Album postscriptum B. erfüllten sich Jörg Ulrich Krah und Bernhard Parz ein langjähriger Traum. Bereits vor über zehn Jahren hatten sie die Idee, die Violoncellosonaten von Ludwig van Beethoven aufzunehmen und zu veröffentlichen. Ihnen schwebte eine Einspielung vor, deren Konzept unter Berücksichtigung der langjährigen Interpretationshistorie frische Akzente setzt und Beethovens Musik lebendig werden lässt. Durch den Brückenschlag zur zeitgenössischen Musik von Georg Katzer werden Beethovens Modernität und seine Neugier, stets nach vorne zu blicken, thematisiert. Wie Beethoven war auch Katzer stets vorausschauend. Wie Beethoven vermochte er es, handwerkliche Brillanz mit einem hohen Grad an Fantasie und Poesie zu verbinden. Wie Beethoven – und auch die beiden Interpreten der vorliegenden Einspielung – konnte man Georg bei einem guten Glas Wein und einem inspirierenden Gespräch über die Musik und das Leben antreffen.

Label: Solo Musica

Erscheinungsdatum: 22. November 2019

https://solo-musica.de/joerg-ulrich-krah-bernhard-parz-postscriptum-b/

MUSIKSCHULEN WIEN

2020 jährt sich der Geburtstag des großen Ludwig van Beethoven zum 250. Mal. Eigentlich wollte das wienweite Percussion Project am 24. April bei einem Konzert auch eine Beethoven-Komposition zur Aufführung bringen. Leider war das nicht möglich, so wurde dieses Projekt gemeinsam mit einigen Schülerinnen, Schülern und Schlagzeug-Lehrkräften der Musikschulen Wien mittels Video umgesetzt.
Idee, Arrangement und Umsetzung: Gerhard Bergauer

https://www.youtube.com/watch?v=0H71dlX-8t8

Beethovenhaus Bonn – Digitales Archiv

Hornemann, Christian: Beethoven; Brustbild en face in Oval – Elfenbeinminiatur, 1802

Das Digitale Archiv führt durch die Beethoven bezogenen Bestände des Beethoven-Hauses und erschließt sie für die Forschung, Praxis und das kulturinteressierte Publikum. Beethovens Kunst und Leben wird multimedial erfahrbar durch verknüpfte Text-, Bild- und Audioinformationen:

  • Hochwertige Farbscan-Faksimiles von Musikhandschriften, Schriftdokumenten, Musikdrucken, Bildern und Gegenständen (39.800 Dateien)
  • Quellenbeschreibungen, Wissenswertes, Inhaltsangaben, Textübertragungen, weiterführende Links
  • Klangbeispiele, Klingende Autographe, Hörbriefe (1.600 Audiodateien)

(Foto: Beethoven-Haus Bonn)

https://www.beethoven.de/de/archive/list

Rock the Classic: Mad Sin

Was würde Beethoven wohl denken, wenn er erfahren würde, dass eine Punkband sich seiner fünften Symphonie bemächtigt hätte? Genau das tat die Psychobilly-Band Mad Sin aus Berlin. Angestachelt zu dieser musikalischen Kühnheit wurden sie durch Wigald Boning und dem Schweizer Klassikexperten Beat Blättler. „Beethovens Fünfte“ à la mode de Mad Sin: Das Resultat präsentieren sie an einem sehr speziellen Ort, in den Beelitzer Heilstätten, einem verlassenes Sanatorium. Wie heilsam sich der morbide Charme der Anlage auf die Interpretation auswirkt, zeigt erhellend „Rock the Classic“.

https://www.3sat.de/kultur/musik/rock-the-classic-mad-sin-102.html

CD: Goerne/Lisiecki: Beethoven-Songs

Zwei Stars, Jan Lisiecki und Matthias Goerne, haben sich zusammengetan, um Beethoven zu huldigen. Herausgegeben anlässlich Beethovens 250. Geburtstag. Ein absolutes Highlight!

Sechs Lieder nach Gedichten von C.F.Gellert. Op 48, An die ferne Geliebte Op 98, Resignation WoO149, An die Hoffnung Op 32, etc.

Label: Deutsche Grammophon (Universal Music)

Erscheinungsdatum: 20. März 2020

https://www.deutschegrammophon.com/en/catalogue/products/beethoven-lieder-songs-lisiecki-goerne-11912

Let’s Talk about Beethoven

Mit ExpertInnen im Gespräch

Gemeinsam mit dem Haus der Musik lädt WIENBEETHOVEN2020 ab April zur Gesprächsreihe Let´s talk about Beethoven ein. Verschiedene RednerInnen lassen das Publikum an ihrer Expertise bezüglich des Jubilars teilhaben und eröffnen neue Perspektiven zum großen Komponisten.

Das erste Gespräch mit Prof. Dr. Thomas Leibnitz über „Beethoven – als geselliger Einzelgänger“ wurde bereits veröffentlicht.

https://www.youtube.com/user/wienerhausdermusik

https://www.facebook.com/hausdermusik


Beethoven – als geselliger Einzelgänger

Kontrastierend zu gegenwärtigen Erzählperspektiven, in jenen Ludwig van Beethoven nicht selten als verschlossener Einzelgänger gezeichnet wird, unterhielt er seinerzeit zahlreiche Kontakte zu seiner Umgebung. Nebst Mäzenen, Schülern, Freunden und Verlegern, durchaus auch zu Frauen (darunter die „Unsterbliche Geliebte”). Eine besondere Rolle ist dem Verhältnis zu seinem Neffen Karl zuzuschreiben, eine Beziehung die nur mehr als tragisch und emotionsgeladen beschrieben werden kann.

(Foto © Österreichische Nationalbibliothek)

Dr. Thomas Leibnitz (online!)

 


Beethoven als Hofmusiker

Kaum eine Beethoven-Biographie beschäftigt sich – ganz im Unterschied zum „Wunderkind“ Mozart – eingehender mit den immerhin 22 Jahren, die Ludwig in Bonn lebte, so dass man den Eindruck gewinnen muss, er sei aus einem provinziellen Dunkel in die Musikhauptstadt Wien gekommen. Wie neueste Forschungen zeigen, hat er aber am dortigen kurfürstlichen Hof vielfältige musikalische Erfahrungen mit aktuellstem Repertoire sammeln können: als Organist in der Hofkirche, als Bratscher im Opernbetrieb und als Cembalist und Pianist in der kurfürstlichen Kammer und bei öffentlichen Hofkonzerten. – Wie beeinflusste die frühe Karriere als „Hofmusiker“ Beethovens späteres Komponieren?

(Foto © Der Knopfdrücker)

27. Mai, 18:30 Uhr: Prof. Dr. Birgit Lodes (online!)


(Foto: Matthias Cremer)Beethoven – ein Mann für alle Jahreszeiten

Über die Deutungshoheit der Rezeption Ludwig van Beethovens sowie seiner Werke ist postum lange gerungen wurden. Dem Versuch einer nationalpolitischen Vereinnahmung
durch die Grabrede Grillparzers und dem
Umdeutungsversuch Wagners, den Komponisten als Herold der deutschen Eroberung von Paris 1870 zu stilisieren, folgten im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts zahlreiche Akteure und Regime, die sich an einer Instrumentalisierung in ihrem ideologischen Sinne versuchten, doch scheitern mussten.

(Foto © Matthias Cremer)

4. Juni 2020, 18:30 Uhr: Prof. Dr. Dr. Oliver Rathkolb (online!)


(Foto: Petra Kamenar)Beethoven — seine Streichquartette

Beethovens einziges Violinkonzert ist für Generationen von GeigerInnen ein Olymp den es zu erklimmen gilt und gehört somit zu den wichtigsten Werken der Violinliteratur . In diesem Vortrag werden die musikalischen, historischen und künstlerischen Aspekte des Konzerts beleuchtet.
Aus dem Zyklus der 10 Violinsonaten werden auszugsweise Besonderheiten, Charakteristika und Hintergründe unter die Lupe genommen.

(Foto © Petra Kamenar)

22. Oktober 2020, 18:30 Uhr:  Prof. Lidia Baich


Der „Beethoven-Geiger“

„Wer bethet ihn den[n] mehr an als ich?“ Der „Beethoven-Geiger“ Ignaz Schuppanzigh, vom Meister gerne als „Mylord Falstaff“ tituliert, brachte zahlreiche Kammermusikwerke Beethovens zur Uraufführung und war ihm seit früher Jugend verbunden. An diesem Abend werden wir gemeinsam mit Herrn Prof. Dr. Hellsberg eben jenem Meister auf der Spur sein.

(Foto © Theresia Linke)

9. Dezember 2020, 18:30 Uhr: Prof. Dr. Clemens Hellsberg

CD: Beethoven: Ein neuer Weg. Andreas Staier/Klavier.

Das Jahr 1802 ist für Beethoven ganz entscheidend: Im Herbst verfasst er das „Heiligenstädter Testament“, in dem klar zum Ausdruck kommt, wie sehr er sich über den Ausgang bewusst ist, den seine fortschreitende Ertaubung nehmen wird. Fast im selben Moment erfährt sein Freund Krumpholz, dass Beethoven „mit den bisherigen Arbeiten unzufrieden“ sei und „einen neuen Weg einschlagen“ wolle. Und die von Andreas Staier geschickt zusammengestellten, hier zu hörenden Werke sind Repräsentanten eben dieser neuen Richtung.

Klaviersonaten Op 31/1,2,3; Variationen Op 34 und 35

Label: harmonia mundi.

Erscheinungsdatum: 13. März 2020

http://www.harmoniamundi.com/#!/albums/2591

1. Wiener Gemeindebau-Chor lädt zum Mitsingen ein

Da sich die rund 80 Mitglieder des 2008 gegründeten 1. Wiener Gemeindebauchors aktuell nicht persönlich treffen können, finden die Proben via Videoanleitung und downloadbaren Noten statt. Ab 15. April sind alle WienerInnen herzlich eingeladen, von zuhause aus mitzusingen. Anlässlich des Beethoven-Jahres wird mit „Freude schöner Götterfunken“ gestartet.

Ab 15. April wird auf www.wohnpartner-wien.at und auf dem YouTube-Kanal „wohnpartner wien“ wöchentlich eine ca. 15-minütige Videoanleitung samt der dazugehörenden Noten ((c)Helbling Verlag) zum Download veröffentlicht, so kann jede Woche ein neues Lied einstudiert werden. Mitmachen ist denkbar einfach: Anleitung anhören, Notenblatt öffnen bzw. ausdrucken und schon kann mitgesungen werden.

Noten: Freude schöner Götterfunken

Foto: wohnpartner-wien.at

CD: Beethoven Klaviertrios Renaud Capuçon, Gautier Capuçon, Frank Braley

Nr 5, D-Dur, Op 70/1, Geistertrio und Nr 7, B-Dur, Op 97, Erzherzogstrio.

Die beiden großen Solisten Renaud und Gautier Capuçon widmen sich gemeinsam mit dem Pianisten Frank Braley auf ihrem neuen Album zwei der berühmtesten Klaviertrios des großen Klassikjubilars Beethoven.

Label: Erato (Warner)

(Erscheinungsdatum: 28 Februar 2020)

https://www.warnerclassics.com/de/release/beethoven-piano-trios

3sat: „Diesen Kuss der ganzen Welt“ – Beethoven heute

Das meistgespielte, beispiellose Komponistengenie: Was bedeutet Ludwig van Beethoven jungen Leuten in aller Welt heute? Eine Abenteuerreise rund um den Globus.

https://www.3sat.de/kultur/musik/diesen-kuss-der-ganzen-welt-100.html

CD: RESOUND Beethoven: Vol. 8 Symphonie 5 & 6

 

Orchester Wiener Akademie

Martin Haselböck, Dirigent 

Die Aufnahmen fanden im Landhaus-Saal des Palais Niederösterreich in Wien statt.

     
Erscheinungsdatum: März 2020
Label: Alpha Classics

https://www.wienerakademie.at/media

MYTHOS LUDWIG VAN

Die Ausstellung MYTHOS LUDWIG VAN im Kaiserhaus Baden beschäftigt sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit der Frage, wann, warum und unter welchen Umständen das „Konstrukt Beethoven“ entstand. Sie richtet sich an Besucherinnen und Besucher, die Beethoven spielen, aber auch an jene, die ihn nur vom Hörensagen kennen. Sie wendet sich an diejenigen, die ihn lieben, aber auch jene, die ihn hassen – und auch jene, die Beethoven für einen Hund halten.

Einen virtuellen Einblick in die Ausstellung MYTHOS LUDWIG VAN im Kaiserhaus Baden können Sie – solange das Museum gesperrt ist –  hier bekommen: https://bit.ly/3bYj3UP

https://www.beethovenhaus-baden.at/

Beethoven bewegt.

Im Kunsthistorischen Museum Wien

STIMMEN SIE SICH EIN AUF „BEETHOVEN BEWEGT“ – MIT PODCAST & PLAYLIST AUF SPOTIFY

Beethoven bewegt – selbst, wenn um uns herum gerade alles still zu stehen scheint. Das gilt auch für die große Beethoven-Ausstellung, deren Start für  März geplant war und  nun aus gegebenem Anlass auf Herbst verschoben wurde. Um die Wartezeit zu verkürzen, bieten das KHM auf Spotify schon jetzt einen PODCAST sowie eine PLAYLIST zu Beethoven an – hören Sie rein und entdecken Sie Beethoven auf vielfältige Art ganz neu.

(Foto © John Baldessari; Courtesy of the artist, Sprüth Magers and Beyer Projects)

https://beethovenbewegt.at/

Beethoven Museum – Wien Museum

Das Leben und Werk Ludwig van Beethovens ist untrennbar mit Wien verbunden. 1787 kam der Komponist erstmals in die Stadt, um bei Mozart zu studieren, ab 1792 lebte er permanent hier. Das Beethoven Museum in Heiligenstadt beleuchtet Leben und Werk des Klassikers auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand.

Am 19.7. Themenführung „Beethoven in Heiligenstadt „Anmeldung erforderlich! Führung gratis!  https://www.wienmuseum.at/

https://www.wienmuseum.at/de/standorte/beethoven-museum 

Mit Freunden ins Museum

Zur Wiedereröffnung aller Standorte des Wien Museums: Private Führungen für Freunde und Familie zum Sonderpreis.
Was suchte Beethoven in Heiligenstadt? Wie wohnten die Römer im Ersten? Tanzten die Tuchhändler im Mittelalter? War Richard Neutra ein Grüner? Zu allen Standorten und Ausstellung des Wien Museums gibt es spannende Führungen, die Wesentliches, Erstaunliches und Überraschendes zur Wiener Stadtgeschichte vermitteln. Der Verein der Freunde des Wien Museums macht es möglich: Zur Wiedereröffnung aller Standorte des Wien Museums gibt es ab 1. Juli private Führungen für bis zu 10 Personen zum Spezialpreis von nur 25,- Euro (anstatt 65,- Euro).
Buchbar an einem Standort und Termin der Wahl per E-Mail an service@wienmuseum.at oder per Telefon +43 1 505 87 47 85180 (Mo-Fr 9.00 bis 14.00 Uhr)

Das Angebot gilt für alle geöffneten Standorte des Wien Museums.

(Foto: Wien Museum)

„Beethoven improvisiert“ – Ein Podcast der Universitätsbibliothek Wien

Ein Gespräch mit Musikwissenschafterin Birgit Lodes.

Birgit Lodes ist Professorin für Historische Musikwissenschaft an der Universität Wien, korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Mitglied der Academia Europaea. Sie forscht und publiziert international zur Musik Beethovens und seiner Zeitgenossen – aber auch zum Musikleben zur Zeit der Renaissance.

https://www.univie.ac.at/rlp/

(Der Podcast, der von Martin Gasteiner produziert wird, verfolgt das Ziel Services der Universitätsbibliothek vorzustellen und zu diskutieren. Darüber hinaus versucht er die Verschränkungen von Forschung und Bibliotheken an der Universität Wien genauer zu beleuchten und diesen Prozess zu befördern. In den Gesprächen und Interviews mit ForscherInnen geht es daher im Zentrum um deren Forschung und Forschungsprojekte und was daraus für die Services und Infrastrukturen der Universitätsbibliothek abgeleitet werden kann.) (Foto © Der Knopfdrücker)

Beethoven-Sonderausstellung „Beethoven und seine ZeitgenossInnen“

Das Bestattungsmuseum auf dem Wiener Zentralfriedhof ist bekannt für sein Trauerspielzeug mit therapeutischem Wert, für die originellen Shopartikel und für die Permanentausstellung, die die Entwicklung und Geschichte der Wiener Bestattungskultur erzählt.  Zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven, dem Ausnahmekünstler und Wahlwiener zeigt das Bestattungsmuseum ab sofort im Rahmen einer Sonderausstellung einen besonderen Blick auf Beethovens Leben und Sterben. Dabei wird Beethoven in allen Facetten durchleuchtet: kulturell, musikalisch, geschichtlich und wissenschaftlich.
Besondere Highlights sind die ausgestellten Totenmasken von Ludwig van Beethoven, Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert, die den BesucherInnen die ergreifende Begegnung mit der einzelnen Totenmaske als „letztes Bildnis“, einem festgehaltenen Ausdruck auf der Schwelle zwischen Leben und Tod, erlauben. Auch sind Objekte der wichtigsten WegbegleiterInnen Beethovens wie die Einladung zum Begräbnis Beethovens aus dem Archiv des Bestattungsmuseums gezeigt. Die Ausstellung wurde in Kooperation mit dem Koordinationsbüro WienBeethoven2020 konzipiert.

http://www.bestattungsmuseum.at

Über das Bestattungsmuseum am Wiener Zentralfriedhof
„Der Tod muss ein Wiener sein“ – unter diesem Motto finden sich im Bestattungsmuseum am Wiener Zentralfriedhof auf rund 300m² hunderte Ausstellungsstücke zur „Schönen Leich“ und der einzigartigen Wiener Bestattungskultur. Darüber hinaus zeigt es Bizarres und Extravagantes vom wiederverwendbaren Sparsarg, den Kaiser Joseph II. 1784 einführte, bis zum Sarg „Cocoon“ in der Form eines Kokons, der in 14 Farben von Flaschengrün bis Schokoladebraun erhältlich ist. Das 1967 gegründete Bestattungsmuseum, ein Unternehmensmuseum der Bestattung und Friedhöfe Wien, findet sich seit drei Jahren im Souterrain der Aufbahrungshalle 2 des Wiener Zentralfriedhofs.

Haus der Musik – Das Klangmuseum

Beethoven-Raum mit einem „Special aus der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek“

Das ganze Jahr 2020 über werden BesucherInnen dem großen Komponisten im Klangmuseum begegnen. Herzstück mit einzigartigen Exponaten und detaillierten Infos zu Beethovens Leben und Werk ist der Beethoven-Raum in der Etage der Großen Meister. Musikalische Auszüge aus seinen berühmtesten Kompositionen wie der 9. Symphonie oder der Mondscheinsonate umrahmen die Präsentation der historischen Objekte. Die Ausstellung umfasst eine Lebend- und Totenmaske, Autographen und Bühnenbildentwürfe zu Fidelio, sowie die originale Eingangstüre aus Beethovens letzter Wohnung. Eine Schautafel thematisiert seine häufigen Wohnungswechsel, denn der berühmte Komponist zog insgesamt 68 Mal in seinem Leben um. Ein Umstand, der persönlichen und beruflichen Faktoren geschuldet war. Beethovens Leiden an seinem sukzessiven Hörverlust wird durch eine Hörrohr-Station für BesucherInnen erfahrbar. Im Jubiläumsjahr wurde der Beethoven-Raum neu arrangiert und mit Objekten aus der Musiksammlung der Nationalbibliothek ergänzt, etwa Briefen Beethovens und Blättern aus seinem Haushaltsbüchern.

https://www.hausdermusik.com/beethoven2020/

Labor Beethoven 2020: Virtuelles Festival

Als virtuelles Festival mit virtueller Ausstellung präsentiert die Akademie der Künste hier online das hinter verschlossenen Türen fertig produziertes Programm „Labor Beethoven 2020“ mit über 10 Uraufführungen, einer Klanginstallation (Werner Cee), einem Musiktheater (Novoflot) und einer Ausstellung („Labor 1802-2020“) rund um das Thema des Experimentierens. Das ursprünglich für Mitte März geplante acht-tägige Festival sollte die musikalischen und interdisziplinären Ergebnisse einer vierjährigen Zusammenarbeit von jungen Komponistinnen und Komponisten aus Basel, Tel Aviv und Thessaloniki einer breiten Öffentlichkeit live zugänglich machen. Durch den wegen der Corona-Pandemie erforderlichen Shutdown konnten die Konzerte nicht vor Publikum aufgeführt werden und wurden stattdessen in Ton und Bild mitgeschnitten. Diese neu entstandenen Werke können nun in ihrer musikalischen Vielfältigkeit und Experimentierfreude in einzelnen Filmen nachgehört und erkundet werden. Neben den experimentellen Uraufführungswerken „Aus dem Labor“ stehen Werke, die den experimentellen Geist der Beethovenzeit zum Ausdruck bringen. In Gastprojekte des Festivals werden Werke von Beethoven – die Pastorale-Sinfonie (Werner Cee) und die Oper Fidelio (NOVOFLOT) – zeitgenössisch dekonstruiert. Die virtuelle Ausstellung „Labor 1802-2020“ führt wissenschaftliche Materialien, Klang- und Hörexperimente sowie Installationsansichten mit zahlreichen Videos und Musikbeispielen medial zusammen, die den Denk- und Experimentierraum des Projektes „Labor Beethoven“ abbilden und als Wissens- und Erfahrungsraum zugänglich machen. Sie spannen einen Bogen von historischen Experimenten in Musik und Physik aus der Zeit um 1802 bis in die Gegenwart.

https://www.labor-beethoven-2020.de/de

„Die Pastorale“ von Thierry Malandain im Pariser Théâtre de Chaillot

Der französische Choreograph Thierry Malandain gibt mit seinem Ballett „La Pastorale“ der berühmten 6. Sinfonie Ludwig van Beethovens eine körperliche Gestalt. Die Produktion zu Ehren des 200. Geburtstages des berühmten deutschen Komponisten wird im Chaillot, dem Pariser Nationaltheater für Tanz, gegeben. Thierry Malandain kennt Ludwig van Beethoven sehr gut: Schon seine Ballette „Les Créatures“ (nach „Die Geschöpfe des Prometheus“) und „Silhouette“ (nach dem dritten Satz der Klaviersonate Nr. 30 op. 109) stützten sich auf Musik des Meisters der Wiener Klassik. In einer faszinierenden Chemie verbindet sich die abstrakte Musik des Einen mit dem erdverbundenen Tanz des Anderen. Die Sinfonie Nr. 6 F-Dur von Ludwig van Beethoven drückt die leidenschaftliche Liebe des Komponisten für die Natur aus. Ruhig und zwangsläufig idealistisch, beschreibt die Pastorale ein musikalisches, ländliches Idyll. Beethoven lässt vor dem geistigen Auge des Zuhörers die Arkadien des Goldenen Zeitalters mit ihren liebreizenden Schäferinnen und tanzenden Hirten auferstehen.

Malandain, Leiter des Centre chorégraphique national de Biarritz, bereichert seine Choreographie um ein weiteres Werk von Beethoven: die Kantate op. 112, Auszüge aus „Die Ruinen von Athen“. Damit versetzen seine 22 Tänzer den Zuschauer mitten ins antike Griechenland.

Aufzeichnung vom 17. Dezember 2019 im Chaillot – Théâtre national de la Danse, Paris

https://www.arte.tv/de/videos/094382-000-A/die-pastorale-von-thierry-malandain-im-pariser-theatre-de-chaillot/

Verfügbar bis 17. Juni 2020.

Let’s Talk about Beethoven – Mit ExpertInnen im Gespräch

4. Juni 2020, 18:30 Uhr: Prof. Dr. Dr. Oliver Rathkolb (online!)

„Beethoven – ein Mann für alle Jahreszeiten“

Über die Deutungshoheit der Rezeption Ludwig van Beethovens sowie seiner Werke ist postum lange gerungen wurden. Dem Versuch einer nationalpolitischen Vereinnahmung durch die Grabrede Grillparzers und dem Umdeutungsversuch Wagners, den Komponisten als Herold der deutschen Eroberung von Paris 1870 zu stilisieren, folgten im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts zahlreiche Akteure und Regime, die sich an einer Instrumentalisierung in ihrem ideologischen Sinne versuchten, doch scheitern mussten.

Gemeinsam mit dem Haus der Musik lädt WIENBEETHOVEN2020 zur Gesprächsreihe „Let´s talk about Beethoven“ ein. Verschiedene RednerInnen lassen das Publikum an ihrer Expertise bezüglich des Jubilars teilhaben und eröffnen neue Perspektiven zum großen Komponisten.

https://www.youtube.com/user/wienerhausdermusik
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(Foto © Matthias Cremer)

Die Trias Der Wiener Klassik: Haydn – Mozart – Beethoven
Gemeinsamkeiten – Parallelen – Gegensätze

Die gemeinsamen Lebensdaten von Joseph Haydn, Wolfgang Amadé Mozart und Ludwig van Beethoven umfassen fast ein Jahrhundert (1732–1827). Sie reichen vom Barock bis hinein in die Romantik. Dazwischen liegt die Epoche, die als „Wiener Klassik“ in die Musikgeschichte eingegangen ist, und in der es vor allem diese Trias war, die die klassische Musik nachhaltig prägte und revolutionierte. In der von Dr. Walter Reicher kuratierten Jahressonderausstellung 2020 im Mozarthaus Vienna wird anhand von ausgewählten Themenbereichen diesen drei Giganten der Musikwelt nachgespürt. Mozart und Haydn waren eng befreundet und musizierten gemeinsam in Mozarts Wohnung in der Domgasse. Beethoven – dessen 250. Geburtstag 2020 gefeiert wird – wäre gern ein Schüler Mozarts geworden, später wurde Haydn sein Lehrer. Diesen Beziehungen wird in der Ausstellung ebenso nachgegangen wie anderen Aspekten dieser herausragenden Künstlerpersönlichkeiten. Was sind ihre jeweiligen Beiträge zur Entwicklung der „Wiener Klassik“? Was verband sie persönlich miteinander? Was hielten sie voneinander? Finden sich Parallelen in ihren Lebensläufen und Weltanschauungen? Welche Kindheitserfahrungen und Lehrer prägten sie? All diese Fragen – bis hin zu ihrem jeweiligen Ab- und Nachleben und ihren unterschiedlichen Eingängen in die Popularkultur – werden in der Ausstellung durch ausgewählte Objekte und Texte anschaulich dargestellt.

Eine Ausstellung in Kooperation mit der Internationalen Joseph Haydn Privatstiftung Eisenstadt.

https://www.mozarthausvienna.at/de/MOZARTHAUS-VIENNA/Museum/Sonderausstellung

(Foto: Landesmuseum Burgenland)

 DIE AKTE BEETHOVEN erzählt die Geschichte des weltberühmten Komponisten auf neue Weise: In einer Mischung aus Spielfilm, Musikdokumentation und animierten Comics werden historische Fakten in modernen Settings nacherzählt, analysiert und interpretiert. Ludwig van Beethoven, gespielt von Lars Eidinger, wird dabei zum Zeitgenossen einer heutigen Zuschauerschaft. Aufbrausend, jähzornig, griesgrämig – das ist das gängige Bild von Ludwig van Beethoven, dem Komponisten mit der wilden Löwenmähne. Doch DIE AKTE BEETHOVEN zeigt: Es gibt auch einen anderen Beethoven – jung, verführerisch, temperamentvoll, und vor allen Dingen kämpferisch. Als der Komponist Ludwig van Beethoven im Alter von 56 Jahren in Wien stirbt, taucht ein Testament auf, das er 25 Jahre vor seinem Tod verfasst hat. Es offenbart: Bereits mit 31 Jahren ist Beethoven praktisch taub, noch bevor er die meisten seiner bahnbrechenden Werke komponiert hat. Ein tauber Komponist? Wie ist so etwas möglich? Der Film DIE AKTE BEETHOVEN geht diesem Rätsel nach und ergründet die Zusammenhänge zwischen Krankheit und Werk des Musikgenies. Was gibt Beethoven die Kraft, den Kampf gegen seine fortschreitende Krankheit aufzunehmen? Inwiefern spiegelt sich sein außergewöhnliches Schicksal in seiner Musik wider und welchen Einfluss hat die Taubheit auf sein Werk?

https://www.planet-schule.de/sf/filme-online.php?film=9502&reihe=1394 

Foto: eiland.wien

Let’s Talk about Beethoven – Mit ExpertInnen im Gespräch

27. Mai, 18:30 Uhr: Prof. Dr. Birgit Lodes „Beethoven als Hofmusiker“ 

Kaum eine Beethoven-Biographie beschäftigt sich – ganz im Unterschied zum „Wunderkind“ Mozart – eingehender mit den immerhin 22 Jahren, die Ludwig in Bonn lebte, so dass man den Eindruck gewinnen muss, er sei aus einem provinziellen Dunkel in die Musikhauptstadt Wien gekommen. Wie neueste Forschungen zeigen, hat er aber am dortigen kurfürstlichen Hof vielfältige musikalische Erfahrungen mit aktuellstem Repertoire sammeln können: als Organist in der Hofkirche, als Bratscher im Opernbetrieb und als Cembalist und Pianist in der kurfürstlichen Kammer und bei öffentlichen Hofkonzerten. – Wie beeinflusste die frühe Karriere als „Hofmusiker“ Beethovens späteres Komponieren? Ein Expertinnentalk mit Dr. Susanne Schicker und Prof. Dr. Birgit Lodes.

(Foto © Der Knopfdrücker)

Gemeinsam mit dem Haus der Musik lädt WIENBEETHOVEN2020 zur Gesprächsreihe „Let´s talk about Beethoven“ ein. Verschiedene RednerInnen lassen das Publikum an ihrer Expertise bezüglich des Jubilars teilhaben und eröffnen neue Perspektiven zum großen Komponisten.

https://www.youtube.com/user/wienerhausdermusik
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Beethoven. Menschenwelt und Götterfunken

Ludwig van Beethoven: Der Name steht für ein musikalisches Lebenswerk, das bis heute weltweit Menschen begeistert. Zum 250. Geburtstag des großen Komponisten im Jahr 2020 präsentiert die Österreichische Nationalbibliothek im Prunksaal die Sonderausstellung „Beethoven. Menschenwelt und Götterfunken“. Beethovens Begegnungen mit Zeitgenossen, mit seinen Lehrern, Schülern, Musikern und Mäzenen, mit Frauen und Freunden, aber auch mit seiner Familie stehen dabei für seine „Menschenwelt“. Denn er war nicht der „einsame Kämpfer“, als den ihn seine Nachwelt idealisierte, sondern ein Komponist, der mit seiner Umwelt auf vielfältige Weise in Kontakt stand. Die Ausstellung zeigt dies anhand zahlreicher Originalbriefe aus dem Bestand der Österreichischen Nationalbibliothek. Der im Umgang mit seinem Mitmenschen nicht eben einfache Komponist wird in diesen Schreiben in seinem Selbstbewusstsein und sarkastischen Humor, aber auch in seiner Zärtlichkeit Frauen gegenüber erfahrbar. Besonders berührend ist sein Bemühen um die Vaterrolle bei seinem Neffen Karl, die zum tragischen Misserfolg wurde: Nach dessen Selbstmordversuch 1826 trat Beethoven von der Vormundschaft zurück.

https://www.onb.ac.at/museen/prunksaal

Beethoven-Geflechte

Networks and Cultures of Memory
Internationale und interdisziplinäre Tagung zum Beethoven-Jahr 2020 (19.–22. Mai 2020)

Idee und Konzeption: Birgit Lodes (Universität Wien) und Melanie Unseld (mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) in Verbindung mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Unter dem Stichwort „Napoleon und die Folgen“ sind jene Turbulenzen vielfach beschrieben worden, die die Koalitionskriege und nachfolgende politische Neuordnungen europaweit auslösten: Instabilität und wechselnde Allianzen, Um‐ und Neubewertungen von gesellschaftlichen Strukturen und Institutionen, nicht zuletzt die Frage nach der neuen Rolle von Kultur als symbolische Kommunikation zwischen Repräsentation, nationaler Identitätsfindung und Innerlichkeit, zwischen Auflösung der alten Ständeordnung und künstlerischem Autonomiestreben. Das Symposium, zu dem zahlreiche internationale ExpertInnen verschiedener Disziplinen referieren und diskutieren werden, geht vor diesem Hintergrund Fragen der Beharrungskraft und Neuformation adeliger Netzwerke nach, insbesondere Praktiken aristokratischer Kunstförderung angesichts politischer Umwälzungen. Daran anknüpfend geht es um Fragen, welche Konturen und Veränderungen sich daraus für neuartige „Geflechte“ von Musikkultur und für die (Selbst)Verortung der Musik und ihrer Akteure ergaben, wie sich Praktiken der Erinnerungskultur im Sinne einer Reformulierung der Memoria veränderten, die einen Komponisten wie Beethoven kanonisierend und heroisierend ins kulturelle Gedächtnis hoben.

https://musikwissenschaft.univie.ac.at/forschung/tagungen/beethoven-geflechte/

https://www.mdw.ac.at/imi/beethovengeflechte/

https://www.oeaw.ac.at/veranstaltungen/article/beethoven-geflechte-1/

Foto: Beethoven am Flügel, umstanden von Antonio Salieri (l.), Anna Maria Erdödy
und Dorothea von Ertmann, aquarellierte Zeichnung, wohl von Adolf Fischer
(© Beethovenhaus Bonn)

Webinar: Beethoven – Bilder einer Ausstellung

VHS in Kooperation mit dem Institut für Musikwissenschaften und Interpretationsforschung

Thematisiert werden die Beethoven-Ausstellungen, die im aktuellen Jubiläumsjahr in Wien und Umgebung präsentiert werden (darunter im Kunsthistorischen Museum Wien, im Theater an der Wien/Theatermuseum, Kaiserhaus Baden). Die Lehreinheit zielt darauf ab, eigenständige Museumsbesuche vorzubereiten und/oder das dort Gesehene zu reflektieren und zu diskutieren. Darüber hinaus wird es um Fragen des Ausstellens von Musik, von Komponisten-Jubiläen und Erinnerungskultur allgemein gehen.

26.05.2020 , 17:00 – 18:30 Uhr

Kursleitung: Prof.Dr. Melanie Unseld; Teilnehmerinfos: https://www.vhs.at/de/k/279517760

Foto: eiland.wien

WIENBEETHOVEN2020 auf radio klassik Stephansdom

Mit Beethoven durch die Krise.
Sa, 16.Mai 2020, 15:00 / Mi, 20. Mai 2020, 20:00

Im Gespräch mit Musikchefin Ursula Magnes schaut Susanne Schicker, leitende Koordinatorin des Wiener Beethoven-Jahres, kurz zurück, Stichwort Fidelio in der Fassung von 1806 im Theater an der Wien und „Fest der Freude“ am Wiener Heldenplatz und gleichwohl auf zukünftige Ereignisse im Rahmen der Wiener Beethoven-Aktivitäten: das Filmfestival am Rathausplatz, Gemeindebaukonzerte, „Beethoven am Himmel“ mit der Premiere von Wolfgang Mitterers „9 in 1“, die Gesprächsreihe „Let’s talk about Beethoven“ im Haus der Musik sowie „Inside Beethoven – Das begehbare Ensemble“ ebenfalls im Haus der Musik.

https://radioklassik.at/

Ludwig Am Himmel. Wolfgang Mitterer – Nine In One

„MAN KANN BEETHOVEN WIRKLICH HÖREN!“

Alle Themen aus allen Symphonien Beethovens, live von einem Orchester gespielt, eingedampft auf eine Stunde und ergänzt mit Electronics – das ist Nine In One. Oder: eine wilde Achterbahnfahrt durch die Gehirnwindungen Ludwig van Beethovens. Vorne im Wagen: Wolfgang Mitterer. Man kennt ihn, manches mal traktiert er als Musiker die großen Konzertorgeln des Kontinents auf ungewohnte Weise, dann wieder komponiert er für bedeutende Orchester, Ensembles und Opernhäuser, lässt es in Jazzclubs krachen oder schreibt in seinem Studio in Wien Filmmusik. Los geht’s! Radialbeschleunigung. Zentrifugalkraft. Loopings. Das ganze Programm. Und plötzlich geschieht das, was uns am Achterbahnfahren so reizt: Wir spüren unser eigenes Gewicht nicht mehr und fühlen uns für kurze Zeit schwerelos. Ein derartiger Zustand könnte sich auch nach dem Anhören dieses Albums einstellen. Ganz sicher aber hört man das „Neue Testament der Musik“, wie Beethovens Symphonien auch genannt wurden, von diesem Zeitpunkt an gänzlich neu.

Matinee im Klangraum Am Himmel: Nine In One ab Sa., 16. Mai um 11.00 Uhr jeden Samstag bis Sa., 12. Dezember 2020.

https://www.himmel.at/

48er Tandler – Wiener Altwarenmarkt: Beethoven trägt Mund-Nasen-Schutzmaske im 48er-Tandler

Der Secondhandmarkt der MA 48 in Wien Margareten hat wieder geöffnet. Es lockt ein vielfältiges Angebot sowie gewohnt günstige Schnäppchen. Stöbern lässt es sich im vielfältigen Sortiment z.B. Fahrräder, Gartenmöbel und Computer bis zu Schallplatten und CDs von Beethoven.

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag 10 bis 18 Uhr, http://www.48ertandler.at 

(Foto: PID/Christian Fürthner)

Fest der Freude virtuell – Tag der Befreiung

Anlässlich der 75. Wiederkehr der Befreiung von der nationalsozialistischen Terrorherrschaft veranstaltet das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) zum achten Mal das Fest der Freude am 8. Mai 2020.

Am 8. Mai 1945 kapitulierte die Deutsche Wehrmacht und der Zweite Weltkrieg endete in Europa. Das Fest der Freude widmet sich heuer neben dem Tag der Befreiung auch dem inhaltlichen Schwerpunkt „Menschlichkeit ohne Grenzen“. Das Highlight des virtuellen Fests der Freude ist die Rede der Zeitzeugin Erika Kosnar. Auch die Wiener Symphoniker werden mit einem Beitrag von Ludwig van Beethoven vertreten sein. Ebenfalls werden Videos zum thematischen Schwerpunkt „Menschlichkeit ohne Grenzen“ der Botschaften der Befreier-Nationen und vielen anderen gezeigt. Das virtuelle Fest wird mit der Begrüßung von MKÖ-Vorsitzendem Willi Mernyi und den Worten von Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen feierlich eröffnet.

Dieses Jahr wird das Fest der Freude erstmals nicht am Heldenplatz, sondern im Livestream  und in der Live-Übertragung auf ORF III zu sehen sein.

https://www.festderfreude.at/de/programm/programm-2020

(Foto: Andy Wenzel)

CD: Jörg Ulrich Krah & Bernhard Parz – Postscriptum B.

Mit dem vorliegenden Album postscriptum B. erfüllten sich Jörg Ulrich Krah und Bernhard Parz ein langjähriger Traum. Bereits vor über zehn Jahren hatten sie die Idee, die Violoncellosonaten von Ludwig van Beethoven aufzunehmen und zu veröffentlichen. Ihnen schwebte eine Einspielung vor, deren Konzept unter Berücksichtigung der langjährigen Interpretationshistorie frische Akzente setzt und Beethovens Musik lebendig werden lässt. Durch den Brückenschlag zur zeitgenössischen Musik von Georg Katzer werden Beethovens Modernität und seine Neugier, stets nach vorne zu blicken, thematisiert. Wie Beethoven war auch Katzer stets vorausschauend. Wie Beethoven vermochte er es, handwerkliche Brillanz mit einem hohen Grad an Fantasie und Poesie zu verbinden. Wie Beethoven – und auch die beiden Interpreten der vorliegenden Einspielung – konnte man Georg bei einem guten Glas Wein und einem inspirierenden Gespräch über die Musik und das Leben antreffen.

Label: Solo Musica

Erscheinungsdatum: 22. November 2019

https://solo-musica.de/joerg-ulrich-krah-bernhard-parz-postscriptum-b/

MUSIKSCHULEN WIEN

2020 jährt sich der Geburtstag des großen Ludwig van Beethoven zum 250. Mal. Eigentlich wollte das wienweite Percussion Project am 24. April bei einem Konzert auch eine Beethoven-Komposition zur Aufführung bringen. Leider war das nicht möglich, so wurde dieses Projekt gemeinsam mit einigen Schülerinnen, Schülern und Schlagzeug-Lehrkräften der Musikschulen Wien mittels Video umgesetzt.
Idee, Arrangement und Umsetzung: Gerhard Bergauer

https://www.youtube.com/watch?v=0H71dlX-8t8

Beethovenhaus Bonn – Digitales Archiv

Hornemann, Christian: Beethoven; Brustbild en face in Oval – Elfenbeinminiatur, 1802

Das Digitale Archiv führt durch die Beethoven bezogenen Bestände des Beethoven-Hauses und erschließt sie für die Forschung, Praxis und das kulturinteressierte Publikum. Beethovens Kunst und Leben wird multimedial erfahrbar durch verknüpfte Text-, Bild- und Audioinformationen:

  • Hochwertige Farbscan-Faksimiles von Musikhandschriften, Schriftdokumenten, Musikdrucken, Bildern und Gegenständen (39.800 Dateien)
  • Quellenbeschreibungen, Wissenswertes, Inhaltsangaben, Textübertragungen, weiterführende Links
  • Klangbeispiele, Klingende Autographe, Hörbriefe (1.600 Audiodateien)

(Foto: Beethoven-Haus Bonn)

https://www.beethoven.de/de/archive/list

Rock the Classic: Mad Sin

Was würde Beethoven wohl denken, wenn er erfahren würde, dass eine Punkband sich seiner fünften Symphonie bemächtigt hätte? Genau das tat die Psychobilly-Band Mad Sin aus Berlin. Angestachelt zu dieser musikalischen Kühnheit wurden sie durch Wigald Boning und dem Schweizer Klassikexperten Beat Blättler. „Beethovens Fünfte“ à la mode de Mad Sin: Das Resultat präsentieren sie an einem sehr speziellen Ort, in den Beelitzer Heilstätten, einem verlassenes Sanatorium. Wie heilsam sich der morbide Charme der Anlage auf die Interpretation auswirkt, zeigt erhellend „Rock the Classic“.

https://www.3sat.de/kultur/musik/rock-the-classic-mad-sin-102.html

CD: Goerne/Lisiecki: Beethoven-Songs

Zwei Stars, Jan Lisiecki und Matthias Goerne, haben sich zusammengetan, um Beethoven zu huldigen. Herausgegeben anlässlich Beethovens 250. Geburtstag. Ein absolutes Highlight!

Sechs Lieder nach Gedichten von C.F.Gellert. Op 48, An die ferne Geliebte Op 98, Resignation WoO149, An die Hoffnung Op 32, etc.

Label: Deutsche Grammophon (Universal Music)

Erscheinungsdatum: 20. März 2020

https://www.deutschegrammophon.com/en/catalogue/products/beethoven-lieder-songs-lisiecki-goerne-11912

Let’s Talk about Beethoven

Mit ExpertInnen im Gespräch

Gemeinsam mit dem Haus der Musik lädt WIENBEETHOVEN2020 ab April zur Gesprächsreihe Let´s talk about Beethoven ein. Verschiedene RednerInnen lassen das Publikum an ihrer Expertise bezüglich des Jubilars teilhaben und eröffnen neue Perspektiven zum großen Komponisten.

Das erste Gespräch mit Prof. Dr. Thomas Leibnitz über „Beethoven – als geselliger Einzelgänger“ wurde bereits veröffentlicht.

https://www.youtube.com/user/wienerhausdermusik

https://www.facebook.com/hausdermusik


Beethoven – als geselliger Einzelgänger

Kontrastierend zu gegenwärtigen Erzählperspektiven, in jenen Ludwig van Beethoven nicht selten als verschlossener Einzelgänger gezeichnet wird, unterhielt er seinerzeit zahlreiche Kontakte zu seiner Umgebung. Nebst Mäzenen, Schülern, Freunden und Verlegern, durchaus auch zu Frauen (darunter die „Unsterbliche Geliebte”). Eine besondere Rolle ist dem Verhältnis zu seinem Neffen Karl zuzuschreiben, eine Beziehung die nur mehr als tragisch und emotionsgeladen beschrieben werden kann.

(Foto © Österreichische Nationalbibliothek)

Dr. Thomas Leibnitz (online!)

 


Beethoven als Hofmusiker

Kaum eine Beethoven-Biographie beschäftigt sich – ganz im Unterschied zum „Wunderkind“ Mozart – eingehender mit den immerhin 22 Jahren, die Ludwig in Bonn lebte, so dass man den Eindruck gewinnen muss, er sei aus einem provinziellen Dunkel in die Musikhauptstadt Wien gekommen. Wie neueste Forschungen zeigen, hat er aber am dortigen kurfürstlichen Hof vielfältige musikalische Erfahrungen mit aktuellstem Repertoire sammeln können: als Organist in der Hofkirche, als Bratscher im Opernbetrieb und als Cembalist und Pianist in der kurfürstlichen Kammer und bei öffentlichen Hofkonzerten. – Wie beeinflusste die frühe Karriere als „Hofmusiker“ Beethovens späteres Komponieren?

(Foto © Der Knopfdrücker)

27. Mai, 18:30 Uhr: Prof. Dr. Birgit Lodes (online!)


(Foto: Matthias Cremer)Beethoven – ein Mann für alle Jahreszeiten

Über die Deutungshoheit der Rezeption Ludwig van Beethovens sowie seiner Werke ist postum lange gerungen wurden. Dem Versuch einer nationalpolitischen Vereinnahmung
durch die Grabrede Grillparzers und dem
Umdeutungsversuch Wagners, den Komponisten als Herold der deutschen Eroberung von Paris 1870 zu stilisieren, folgten im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts zahlreiche Akteure und Regime, die sich an einer Instrumentalisierung in ihrem ideologischen Sinne versuchten, doch scheitern mussten.

(Foto © Matthias Cremer)

4. Juni 2020, 18:30 Uhr: Prof. Dr. Dr. Oliver Rathkolb (online!)


(Foto: Petra Kamenar)Beethoven — seine Streichquartette

Beethovens einziges Violinkonzert ist für Generationen von GeigerInnen ein Olymp den es zu erklimmen gilt und gehört somit zu den wichtigsten Werken der Violinliteratur . In diesem Vortrag werden die musikalischen, historischen und künstlerischen Aspekte des Konzerts beleuchtet.
Aus dem Zyklus der 10 Violinsonaten werden auszugsweise Besonderheiten, Charakteristika und Hintergründe unter die Lupe genommen.

(Foto © Petra Kamenar)

22. Oktober 2020, 18:30 Uhr:  Prof. Lidia Baich


Der „Beethoven-Geiger“

„Wer bethet ihn den[n] mehr an als ich?“ Der „Beethoven-Geiger“ Ignaz Schuppanzigh, vom Meister gerne als „Mylord Falstaff“ tituliert, brachte zahlreiche Kammermusikwerke Beethovens zur Uraufführung und war ihm seit früher Jugend verbunden. An diesem Abend werden wir gemeinsam mit Herrn Prof. Dr. Hellsberg eben jenem Meister auf der Spur sein.

(Foto © Theresia Linke)

9. Dezember 2020, 18:30 Uhr: Prof. Dr. Clemens Hellsberg

CD: Beethoven: Ein neuer Weg. Andreas Staier/Klavier.

Das Jahr 1802 ist für Beethoven ganz entscheidend: Im Herbst verfasst er das „Heiligenstädter Testament“, in dem klar zum Ausdruck kommt, wie sehr er sich über den Ausgang bewusst ist, den seine fortschreitende Ertaubung nehmen wird. Fast im selben Moment erfährt sein Freund Krumpholz, dass Beethoven „mit den bisherigen Arbeiten unzufrieden“ sei und „einen neuen Weg einschlagen“ wolle. Und die von Andreas Staier geschickt zusammengestellten, hier zu hörenden Werke sind Repräsentanten eben dieser neuen Richtung.

Klaviersonaten Op 31/1,2,3; Variationen Op 34 und 35

Label: harmonia mundi.

Erscheinungsdatum: 13. März 2020

http://www.harmoniamundi.com/#!/albums/2591

1. Wiener Gemeindebau-Chor lädt zum Mitsingen ein

Da sich die rund 80 Mitglieder des 2008 gegründeten 1. Wiener Gemeindebauchors aktuell nicht persönlich treffen können, finden die Proben via Videoanleitung und downloadbaren Noten statt. Ab 15. April sind alle WienerInnen herzlich eingeladen, von zuhause aus mitzusingen. Anlässlich des Beethoven-Jahres wird mit „Freude schöner Götterfunken“ gestartet.

Ab 15. April wird auf www.wohnpartner-wien.at und auf dem YouTube-Kanal „wohnpartner wien“ wöchentlich eine ca. 15-minütige Videoanleitung samt der dazugehörenden Noten ((c)Helbling Verlag) zum Download veröffentlicht, so kann jede Woche ein neues Lied einstudiert werden. Mitmachen ist denkbar einfach: Anleitung anhören, Notenblatt öffnen bzw. ausdrucken und schon kann mitgesungen werden.

Noten: Freude schöner Götterfunken

Foto: wohnpartner-wien.at

CD: Beethoven Klaviertrios Renaud Capuçon, Gautier Capuçon, Frank Braley

Nr 5, D-Dur, Op 70/1, Geistertrio und Nr 7, B-Dur, Op 97, Erzherzogstrio.

Die beiden großen Solisten Renaud und Gautier Capuçon widmen sich gemeinsam mit dem Pianisten Frank Braley auf ihrem neuen Album zwei der berühmtesten Klaviertrios des großen Klassikjubilars Beethoven.

Label: Erato (Warner)

(Erscheinungsdatum: 28 Februar 2020)

https://www.warnerclassics.com/de/release/beethoven-piano-trios

3sat: „Diesen Kuss der ganzen Welt“ – Beethoven heute

Das meistgespielte, beispiellose Komponistengenie: Was bedeutet Ludwig van Beethoven jungen Leuten in aller Welt heute? Eine Abenteuerreise rund um den Globus.

https://www.3sat.de/kultur/musik/diesen-kuss-der-ganzen-welt-100.html

CD: RESOUND Beethoven: Vol. 8 Symphonie 5 & 6

 

Orchester Wiener Akademie

Martin Haselböck, Dirigent 

Die Aufnahmen fanden im Landhaus-Saal des Palais Niederösterreich in Wien statt.

     
Erscheinungsdatum: März 2020
Label: Alpha Classics

https://www.wienerakademie.at/media

MYTHOS LUDWIG VAN

Die Ausstellung MYTHOS LUDWIG VAN im Kaiserhaus Baden beschäftigt sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit der Frage, wann, warum und unter welchen Umständen das „Konstrukt Beethoven“ entstand. Sie richtet sich an Besucherinnen und Besucher, die Beethoven spielen, aber auch an jene, die ihn nur vom Hörensagen kennen. Sie wendet sich an diejenigen, die ihn lieben, aber auch jene, die ihn hassen – und auch jene, die Beethoven für einen Hund halten.

Einen virtuellen Einblick in die Ausstellung MYTHOS LUDWIG VAN im Kaiserhaus Baden können Sie – solange das Museum gesperrt ist –  hier bekommen: https://bit.ly/3bYj3UP

https://www.beethovenhaus-baden.at/

Beethoven bewegt.

Im Kunsthistorischen Museum Wien

STIMMEN SIE SICH EIN AUF „BEETHOVEN BEWEGT“ – MIT PODCAST & PLAYLIST AUF SPOTIFY

Beethoven bewegt – selbst, wenn um uns herum gerade alles still zu stehen scheint. Das gilt auch für die große Beethoven-Ausstellung, deren Start für  März geplant war und  nun aus gegebenem Anlass auf Herbst verschoben wurde. Um die Wartezeit zu verkürzen, bieten das KHM auf Spotify schon jetzt einen PODCAST sowie eine PLAYLIST zu Beethoven an – hören Sie rein und entdecken Sie Beethoven auf vielfältige Art ganz neu.

(Foto © John Baldessari; Courtesy of the artist, Sprüth Magers and Beyer Projects)

https://beethovenbewegt.at/